1 von 2
Konrad Lex (Archivfoto) ist einer der besten Skibergsteiger.
Mountain-Attack 2020 Christ Sindelsdorf
2 von 2
Gab sein Debüt bei der „Mountain Attack“: Florian Christ aus Sindelsdorf.

Skibergsteigen

„Mountain Attack“: Konrad Lex hat erst Probleme - und ist dann zufrieden

  • schließen

Der Rottenbucher Konrad Lex ist eine Koryphäe im Skibergsteigen. Das bewies er auch bei der „Mountain Attack“ - auch wenn er zu Beginn noch Probleme hatte. 

Saalbach-Hinterglemm – Die „Mountain Attack“ rund um Saalbach-Hinterglemm ist einer der größten Wettbewerbe im Skibergsteigen. Heuer, bei der 22. Auflage, nahmen rund 1200 Frauen und Männer teil. Unter den Besten auf der Marathon-Strecke landete der Rottenbucher Konrad Lex.

Der 45-Jährige bewältigte die anspruchsvolle Strecke, die über sechs Gipfel führte, 24 Kilometer lang war und 3010 Höhenmeter bergauf und bergab beinhaltete, in 2:40:40 Stunden. Damit belegte Lex, der fürs „Team Dynafit“ antrat, den 13. Gesamtplatz unter 232 Finishern. „Nach erheblichen Problemen durch eine falsche Fellwahl am Schattberg lief es dann bei perfekten Verhältnissen immer besser“, teilte der Rottenbucher via „Instagram“ mit. „Und am Ende sprang dann doch noch eine gute Platzierung raus.“

Konrad Lex: Zweitbester Deutscher auf Marathon-Strecke 

Mit seinem Resultat war Lex zweitbester Deutscher hinter Anton Palzer, der mit 2:20:44 Stunden den vierten Platz belegt hatte. Der Berchtesgadener war im vorigen Winter Gesamtzweiter im Weltcup und 2017 Sieger der „Mountain Attack“. Konrad Lex stand bei dem Wettbewerb in Saalbach-Hinterglemm schon einmal ganz oben auf dem Podest. 2010 gewann der Rottenbucher als erster Deutscher auf der Marathon-Strecke in 2:36:27 Stunden. Den Sieg in diesem Jahr holte sich der Österreicher Jakob Hermann mit Streckenrekord (2:15:10) vor dem Sieger von 2019, dem Italiener Michele Boscacci (2:17:29).

Konrad Lex: Falsche Fellwahl bereitet Probleme

Die „Mountain Attack“ ist Individual-Rennen – im Gegensatz zu einem Vertical-Race, das nur bergauf führt, gibt es dort auch Abfahrten. Erstmals an so einem Wettbewerb nahm der Sindelsdorfer Florian Christ (24) teil. Er belegte auf der Marathon-Distanz mit der Zeit von 3:12:29 Stunden den 60. Rang. Der Penzberger Christoph Leiter (3:29:14) überzeugte in der Klasse der Athleten über 45 Jahre mit dem 25. Platz.

Neben der Marathon-Distanz gab es eine sogenannte Tour-Strecke (5 Gipfel/2036 Höhenmeter). Dort lieferte Christian Doll vom ESV Bad Bayersoien eine starke Leistung ab: Nach 2:25:07 Stunden überquerte er die Ziellinie – damit belegte er in der Klasse der Über-45-Jährigen unter 108 männlichen Finishern den 24. Platz. Roland Christ (2:29:16) aus Sindelsdorf, der Vater von Florian, landete knapp dahinter auf dem 26. Rang.

Auch das ist interessant:

Die „Mountain Attack“ als Spaßbringer - Die „Mountain Attack“ ist eines der größten Rennen im Skibergsteigen. Florian Christ aus Sindelsdorf wagte sich auf die Strecke - und machte eine besondere Erfahrung.

Schwabniederhofen gewinnt Auflage-Premiere - Erstmals gab es im Gau Schongau eine eigene Runde für Auflage-Schützen. Die absolvierten nun ein Finalschießen, in dem es zu einem spannenden Wettkampf kam.

Konrad Lex ist im Skibergsteigen absolute Spitze - Bereits zum vierten Mal hintereinander ist der seit drei Jahren in Rottenbuch wohnende Konrad Lex Deutscher Meister im Skibergsteigen geworden.

Konrad Lex gewinnt Zugspitz-Trailrun-Challenge - Der Rottenbucher Konrad Lex hat die Zugspitz-Trailrun-Challenge in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Er feierte dabei eine Premiere bei der Premiere.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgesehene Fotostrecken

Stehende Ovationen für langjährigen Chef im Ring
15 Jahre lang stand Heinz-Günter Deuster an der Spitze der bayerischen Amateur-Boxer. Der Peitinger, der auch als Kampfrichter aktiv war, genoss großes Ansehen - das …
Stehende Ovationen für langjährigen Chef im Ring