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Matthias Holderried siegt in Mixed-Finalkrimi und zielt mit Freier Pistole genau

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Von: Paul Hopp

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Zeigt her eure Medaillen: Matthias Holderried (links) gewann mit der Freien Pistole Silber hinter Robin Walter (Mi.) und vor Patrick Meyer.
Zeigt her eure Medaillen: Matthias Holderried (links) gewann mit der Freien Pistole Silber hinter Robin Walter (Mi.) und vor Patrick Meyer. © Bayerischer Schützenbund

Bei der DM im Sportschießen sammelte Matthias Holderried fleißig Edelmetall: Sowohl mit der Luftpistole als auch mit der Freien Pistole war der Tannenberger erfolgreich.

München – Bei den derzeit laufenden deutschen Meisterschaften im Sportschießen liegt der bayerische Landesverband, der Bayerische Sportschützen-Bund (BSSB), nach gestrigem Stand klar in Führung. Mit zum erfolgreichen Abschneiden tragen auch die Frauen und Männer aus der hiesigen Region bei. Highlights waren der Titelgewinn von Luftgewehrschütze Maximilian Ulbrich (Wilzhofen) bei den Herren I und die Silbermedaille von Monika Karsch (Rott) mit der Sportpistole bei den Damen I (wir berichteten).

Sehen lassen kann sich allerdings auch die Ausbeute von Matthias Holderried. Der 27-Jährige aus Tannenberg stand zweimal auf dem Podest. Am zweiten Tag der Wettkämpfe gewann Holderried mit der Freien Pistole bei den Herren I die Silbermedaille. Nach sechs Serien hatte er 549 Ringe (88/92/94/94/91/90) auf dem Konto. Das reichte locker, um Patrick Meyer (SV Diez/542) auf Rang drei zu verweisen.

An Robin Walter (SV Oberkirch) gab es hingegen kein Vorbeikommen. Der Schütze aus dem Badischen war mit 565 Ringen an diesem Tag eine Klasse für sich. Holderried trat in diesem Wettbewerb für den „Sportschützen-Gau 704“ an. In diesem ist der SV Waldkirch beheimatet, für den der 27-Jährige in der 1. Bundesliga Süd mit der Luftpistole antritt. Saisonbeginn ist am 8./9. Oktober.

Holderried holt DM-Titel im Mixed-Wettbewerb

In München holte Holderried überdies einen DM-Titel, und zwar am vierten Wettkampftag im Mixed-Wettbewerb mit der Luftpistole. An der Seite von Andrea Heckner (SV Hubertus Hitzhofen/Oberzell) erlebte der Tannenberger ein spannendes Finale mit mehreren Führungswechseln. Am Ende siegten Holderried/Heckner mit 473,5 Ringen. Auf die Zweitplatzierten, Nathalie Schenken/Robin Walter aus Württemberg hatten sie 1,9 Ringe Vorsprung. Vor dem letzten Durchgang lagen Holderried/Heckner noch klar zurück. Fürs zweite bayerische Duo, Sandra Reitz/Michael Heise, gab es die Bronzemedaille. Fürs Finale hatten sich Holderried (386) und Heckner (382) als Erstplatzierte unter acht Zweier-Teams qualifiziert.

Im Einzel mit der Luftpistole landete Matthias Holderried, für die Burgschützen Tannenberg antretend, mit 570 Ringen bei den Herren I auf dem 14. Rang. Das Finale der besten acht war damit außer Reichweite. Bruder Michael Holderried belegte mit 562 Ringen den 29. Rang unter 57 Startern.

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Für Kerstin Fahl aus Prem hatten die Titelkämpfe mit dem Team-Gold in der Disziplin „Luftgewehr“, wie berichtet, bestens begonnen. Mit dem „Kleinkaliber 100 Meter“ belegte die 22-Jährige im Einzel der Damen I den sechsten Platz unter 70 Teilnehmerinnen. Fahl, für die Forstschützen Ebersberg startend, kam auf 296 Ringe. Für eine Medaille waren an diesem Tag 299 Ringe nötig. Goldmedaillengewinnerin Denise Palberg (BSV Holzwickede) stellte mit 300 Ringen den deutschen Rekord ein.

Im Kleinkaliber-Wettbewerb „30 Schuss“ bedeuteten für Fahl (in dieser Disziplin für den SV Lengdorf schießend) 282 Ringe den 21. Platz unter 43 Frauen und Männern. Der Wilzhofener Maximilian Ulbrich holte gar Silber in einem hoch spannenden Kampf: Zwei Frauen und eben der 21-Jährige hatten am Ende 291 Ringe auf dem Konto. Für die Ermittlung der Platzierungen wurde das Ergebnis der letzten Serie zu Rate gezogen. Deswegen gewann Hanna Bühlmeyer (FSG Allach/97 in der dritten Serie) Gold vor Ulbrich (96) und Isabella Straub (Forstschützen Ebersberg/95).

Einen Erfolg bejubelte in Hochbrück auch die FSG Weilheim: In der Disziplin „Kleinkaliber 3 x 20“ holten Sandra Georg (550), Alexandra Rubensdörfer (552) und Marion Wolinski (552) in der Teamwertung der Damen III die Silbermedaille. Der Vorsprung auf die drittplatzierte Schützengilde Gaildorf betrug 18 Zähler. Gold war außer Reichweite, der Ennepetal Milsper SV aus Westfalen dominierte mit 1667 Ringen.

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