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Die 1. Liga ruft: SV Peiting bietet sich Chance zur Rückkehr

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Von: Paul Hopp

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Das Team des SV Peiting: (v.l.) Georg Müller, Sladjan Zoran, Hermann Helmschrott und Michael Redl Michaela Brosselt-Guggemos und Steffi Böhm.

Die Luftpistolenschützen des SV Peiting können wieder in die Erstklassigkeit zurückkehren. Das Team hat die Aufstiegsrelegation erreicht - und gute Erinnerungen daran.

Peiting – Die Luftpistolenschützen des SV Peiting haben die Chance, wieder in die Erstklassigkeit zurückzukehren. Die Mannschaft belegte in der 2. Bundesliga Süd den dritten Platz (14:8 Punkte) – und nimmt an der Aufstiegsrelegation teil. Sie findet am Sonntag, 26. Januar, in Regensburg statt.

Mit dabei bei dieser Runde sind der TSV Ötlingen (Meister 2. Liga Süd-West), der SV Willmandingen (Vizemeister der 2. Liga Süd-West) und die Bogenschützen Grund (Vizemeister 2. Liga Süd). Der Meister der 2. Bundesliga Süd fehlt, und zwar deswegen, weil der SV Kelheim-Gmünd II nicht aufsteigen kann, da die erste Mannschaft der Niederbayern schon in der 1. Liga schießt. Daher dürfen die Peitinger sozusagen als „Nachrücker“ ran. Genau so lief es in der Saison 2016/2017, als der Klub erstmals den Sprung in die höchste deutsche Klasse schaffte.

SV Peiting: Spannung bis zum Schluss

Das Rennen um den dritten Rang verlief bis zum Schluss spannend. Am letzten Wettkampftag der 2. Bundesliga Süd kam es im heimischen Schützenhaus zum Duell mit dem direkten Konkurrenten, dem SV Hitzhofen aus Mittelfranken. Und diesen Vergleich verloren die Peitinger knapp mit 2:3. An den Positionen eins und zwei zogen Zoran Sladjan (372:380) und Steffi Böhm (373:377) jeweils den Kürzeren. Die 380 Ringe von Hitzhofens Nummer eins, Paul Fröhlich, waren das beste Resultat der gesamten Liga in dieser zehnten Runde. Georg Müller (367:350) und Michaela Brosselt-Guggemos (371:363) gewannen jeweils klar. An Position fünf kam Ersatzmann Michael Redl zum Einsatz; er musste sich mit 353:367 Ringen geschlagen geben.

SV Peiting: Punktgleich mit SV Hitzhofen 

Im letzten Wettkampf mussten die Peitinger gewinnen, um die Hitzhofener auf Distanz zu halten. Und das taten sie mit einem 4:1-Erfolg über den Absteiger SG Ebersdorf (Oberfranken). Sladjan (368:362), Böhm (376:374), Brosselt-Guggemos (372:369) und Hermann Helmschrott (366:355) – er schoss an Position fünf – hielten ihre Gegner in Schach. Müller verlor zwar sein Duell (365:369), doch der dritte Rang war den Peitingern nicht mehr zu nehmen. Aufgrund des besseren Einzelpunktverhältnisses (vergleichbar mit der Tordifferenz beim Fußball) behaupteten sie den dritten Platz vor dem punktgleichen SV Hitzhofen. Die Mittelfranken hatten zum Abschluss die SG Auerhahn Steinberg mit 3:2 besiegt.

Freuen durften sich zum Abschluss der Liga-Wettkämpfe in der Süd-Staffel auch die Luftpistolenschützen der SG Raisting. Mit Erfolgen über die gastgebende KpHSG Erlangen (4:1) und den SV Kelheim-Gmünd II (3:2) machte die Truppe als Tabellenneunter den Klassenerhalt perfekt. Thomas Flakus (380) und Ulrich Kranz (374) erzielten in den letzten beiden Wettkämpfen die Raistinger Top-Ergebnisse. ph

Statistik: Gesamtschnitt des SV Peiting pro Wettkampf: 1836,64 Ringe. Einzelwertung: Zoran Sladjan (9 Wettkämpfe/375,56 Ringe), Steffi Böhm (7/372,43), Michaela Brosselt-Guggemos (11/370,00), Georg Müller (11/369,45), Hermann Helmschrott (6/358,83), Thomas Landes (2/358,50), Michael Redl (7/357,43), Thomas Schneider (2/355,00).

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