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Schießpremiere mit Peitinger Siegen

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Peiting - Große Kulisse, große Erfolge: Peitings Schützen feiern bei der Schießpremiere in der Schloßberghalle drei Siege.

Mit der Idee, die Wettkämpfe der Luftgewehr- und Luftpistolenschützen in die Schloßberghalle auszurichten, haben Peitings Schützen richtig gelegen. Ein „volles Haus“ meldeten sie bei den Wettkämpfen am vergangenen Wochenende - und auch der sportliche Erfolg blieb nicht aus.

Die Luftgewehrschützen setzten sich in der Oberbayern-Liga gegen die SG Olching mit 3:2 und gegen Tabellenführer SV Unterstall mit 4:1 durch. In der 2. Bundesliga mussten sich die Luftpistolenschützen zwar mit 0:5 den Schützen aus Hilpoltstein beugen, gegen Pfannenstiel landeten sie aber einen 4:1-Sieg.

Spannender hätte der Auftakt nicht sein können: Peitings Luftgewehr-Truppe gegen Olching, lautete die erste Begegnung, und die wurde erst mit dem abschließenden Schuss der Gäste entschieden. 2:2 stand es zu dem Zeitpunkt, und Sabine Demmel hatte ihre 40 Schuss bereits abgefeuert und satte 375 Ringe vorgelegt. Während ihre Kolleginnen Melanie Pfeuffer (379:367 gegen Marianne Schmid-Maier) und Anna Stanka (377:372 gegen Evelyn Baab) gepunktet sowie Barbara Flemnitz (375:378 gegen Gabriele Wörmann) und Elisabeth Kleber (375:379 gegen Lisa Kunz) verloren hatten. Olchings Nummer eins, Eva-Maria Schindler, patzte allerdings, schaffte nur acht Ringe und machte so Demmel mit 375:374 zur Siegerin. Und auch das Gesamtduell ging damit mit 3:2 an die Peitingerinnen.

Die waren damit ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Denn noch vor dem ersten Schuss hatte Peitings Zweiter Schützenmeister Josef Kleber gesagt: „Gegen Olching müsste es zum Sieg reichen.“ Und auch Evi Baab, die sich Olching angeschlossen hat, räumte sich und ihren Kolleginnen kaum Siegchancen ein. „Mit 1:4 werden wir verlieren“, befürchtete die Apfeldorferin. Ganz so deutlich wurde es dann ja doch nicht.

Nach dem Erfolg gegen Olching legten die Peitinger nach, besiegten Tabellenführer SV Unterstall 4:1. Es war dies die erste Niederlage der Gäste in dieser Saison. Nach dem ersten zehn Schießen hatte das Team von SVP-Trainer Hans Meßmer noch zurückgelegen, ehe es sich auf die Überholspur begab. Nur Sabine Demmel musste sich an der Nummer eins gegen Unterstalls überragenden Dominik Bergmann mit 384:390 Ringen geschlagen geben. Der Rest des Quartetts punktete: Barbara Flemnitz mit souveränen 389:380 Ringen gegen Laura Braun, Melanie Pfeuffer mit kaum minder guten 387:380 gegen Katharina Hörmann, und Elisabeth Kleber setzte sich mit 377:375 gegen Gisela Würfl durch. Anna Stanka überzeugte mit 381:373 Ringen gegen Christa Wagner. In den weiteren Begegnungen siegte Unterstall mit 4:1 gegen Gundelsdorf, und Olching setzte sich gegen Gundelsdorf ebenso mit 4:1 durch.

Während die Peitinger Luftgewehr-Mannschaft ihre Erfolge zurecht bejubelte, musste das Luftpistolen-Team erstmal eine Enttäuschung hinnehmen: Mit 0:5 unterlag es zum Auftakt ihres Wettkampfes gegen Aufsteiger Hilpoltstein. „Da haben sie schlecht geschossen“, sagte Luftgewehr-Trainer Hans Meßmer nach der Pleite. Schütze Thomas Landes relativierte: „Das Ergebnis schaut schlimmer aus, als es war“, erinnerte die Peitinger Nummer drei daran, dass Kollege Fritz Aigner nur um zwei Ringe schlechter geschossen hatte als sein Konkurrent, und Michaela Brosselt-Guggemos und er selbst die Punkte erst im Stechen abgegeben mussten.

Mit 370:372 unterlag Aigner gegen Karl Schmidt von Hilpoltstein, Brosselt-Guggemos verlor nach Gleichstand (375:375) gegen Stefan Schwab mit 8:10 im ersten Stechen, und Landes hatte beim 369:369 gegen Maxim Konradi erst im zweiten Stechen mit 9:10 das Nachsehen. Andreas Wiedemann (352:372 gegen Sebastian Burger) und Thomas Schneider (329:343 gegen Alexander Engel) kassierten dagegen schon deutlichere Niederlagen.

Eine enorme Steigerung erlebten die Schützenfans von Peitings Luftpistolenschützen dann gegen Pfannenstiel. Aigner setzte sich nach zweimal 97 und einmal 95 sowie 91 Ringen gegen Benjamin Gräf mit 380:368 durch, Brosselt-Guggemos siegte gegen Waldemar Penner mit 364:360, und Thomas Landes gewann nach dem 363:363 gegen Daniel Clauß das Stechen im zweiten Versuch mit 10:8. Zu dem Zeitpunkt führte Peiting bereits uneinholbar mit 3:1. „Aber wir wollten unseren Zuschauern noch etwas bieten“, begründete er seine Anstrengungen. Zuvor hatte Andreas Wiedemann beim 366:363 gegen Jana Lorencova den Siegpunkt geholt. Lediglich Cecilia Keller unterlag Anneliese Falkenberg mit 326:369 Ringen. „Insgesamt sind wir zufrieden“, sagte Landes und strahlte nach dem Sieg gegen Pfannenstiel.

In den weiteren Vergleichen siegte Großaitingen gegen Pfannenstiel mit 3:2, und Hilpoltstein setzte sich gegen Großaitingen mit 4:1 durch.

Dietmar Friebel

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