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Simon Jocher jubelt im Grödner Tal

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Von: Paul Hopp

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Schnellster im Super-G: Simon Jocher (Mi.) gewann das Fis-Rennen in Gröden vor dem Italiener Francesco Gatto (links) und der Schweizer Josua Mettler. © Jocher (Instagram)

Wer in den Ski-Weltcup möchte, muss sich in den Rennen darunter beweisen. Das hat Simon Jocher zuletzt getan: Bei Fis-Rennen holte er mehrere Top-Plätze, im Europa-Cup fuhr er in die Top Ten.

Val Gardena – In den vergangenen Tagen war Skirennläufer Simon Jocher aus Schongau in den italienischen Alpen unterwegs – und das sehr erfolgreich. Bei mehreren Fis-Rennen holte er drei Podestplätze, hinzu kam ein Top-Ten-Rang im Europa-Cup.

Simon Jocher: In Gröden dreimal auf dem Podest 

In Gröden standen zuletzt vier Speed-Wettbewerbe im Fis-Bereich auf dem Programm. Dort sorgte der 23-Jährige vom SC Garmisch gleich mehrmals für Furore. In der ersten Abfahrt überzeugte Jocher mit einem vierten Platz. Auf dem Podest standen drei Schweizer. Den Sieg holte sich Gabriel Aregger, der 33 Hundertstelsekunden schneller war als Jocher. Auf den dritten Rang hatte der Schongauer nur 19 Hundertstel Rückstand. Bei der zweiten Abfahrt am Tag darauf glänzte Jocher als Zweiter hinter dem Schweizer Cedric Ochsner. 77 Hundertstel trennten beide Fahrer. Auf den Dritten, den Schweizer Marco Kohler, hatte Jocher immerhin 0,4 Sekunden Vorsprung.

Simon Jocher: Sieg im Super-G

Die Anstrengungen der beiden Abfahrtsrennen steckte der 23-Jährige bestens weg. Beim Super-G am dritten Tag raste Jocher zum Sieg. Mit der Zeit von 1:29,15 Minuten ließ er alle anderen 149 Konkurrenten hinter sich. Mit Jocher standen der Italiener Francesco Gatto (0,1 Sekunden zurück) und der Schweizer Josua Mettler (0,43 Sekunden zurück) auf dem Podest.

Zum Abschluss der Serie von Fis-Rennen im Val Gardena wurde ein weiterer Super-G ausgetragen. Und dort sprang für Jocher mit Rang drei ein weiterer Podestplatz heraus. Mit der Zeit von 1:34,03 Minuten lag er nur drei Hundertstel hinter dem Zweitplatzierten, Florian Schieder (Italien), zurück. Erster wurde der Schweizer Ochsner (1:33,39).

Simon Jocher: Starke Leistung bei Super-Kombination

Dass Jocher früher im Slalom zu Hause war und in dieser Disziplin immer noch zu starken Leistungen fähig ist, zeigte er beim Europa-Cup in Santa Caterina. Dort wurde am vergangenen Montag zunächst eine Super-Kombination ausgetragen. Am Ende des Tages – nach einem Super-G und einem Slalomdurchgang – landete er auf dem achten Platz. Im Slalom schaffte Jocher die fünftbeste Laufzeit unter 74 Athleten, die ins Ziel kamen. es gewann der Franzose Robin Buffet vor Landsmann Florian Loriot und dem Schweden Tobias Hedstroem.

Am Dienstag stand ein Super-G auf dem Programm. Ihn beendete der Schongauer auf dem 34. Platz – wie in den Rennen davor war er bester Deutscher. Auf dem Top-Platz landete der Schweizer Ralph Weber, der vor allem im Winter 2015/2016 im Weltcup ordentlich punktete. Sein bestes Weltcup-Resultat war ein zehnter Rang bei der Abfahrt 2014 in Santa Caterina. 

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