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Die Gewinner der Tritathlon-Rennen in Schongau: Maxi Kirmeier (l./Regionalliga Herren), Lokalmatador Felix Zimmermann (Mitte oben/Sprint), Tom Weikert (Mitte unten/olympische Distanz) und Sonja Tajsich (r./Regionalliga Damen).

Schongau Triathlon

Lokalmatador gewinnt Sprint-Rennen

Schongau - Lokalmatador Felix Zimmermann (Vollast Tri-Team Schongau) gewinnt die Sprint-Wertung beim Schongau Triathlon, verweist seinen Teamkollegen Konstantin Ottner auf Platz zwei. Bei den Damen hat Vorjahressiegerin Heike Uhl Pech, schleppt sich verletzt noch auf Rang fünf.

Extreme Hitze und heftige Schauer. In der Vergangenheit erwischten die Teilnehmer beim Schongau Triathlon nicht immer einfache Bedingungen. Bei der vierten Auflage des Ausdauerbewerbs gab es am Wetter jedoch nichts zum Aussetzen. Bei sommerlichen, aber nicht zu heißen Lufttemperaturen und 19 Grad im Lech fanden die 340 Starter optimale Voraussetzungen vor. „Es hätten gerne noch ein paar mehr Teilnehmer sein können, aber Schongau liegt halt doch ein wenig abseits“, meinte Josi Zeller vom veranstaltenden Tri-Team, das mit über 100 Helfern für einen reibungslosen Ablauf des aufwändigen Wettkampfs sorgten.

Sehr gut war die Resonanz beim Regionalligawettbewerb der Damen- und Herrenmannschaften, bei dem zugleich auch die Bayerischen Meister ermittelt wurden. Die Schongauer Frauen-Truppe, die im Vorjahr noch die Nase vorne hatte, musste sich diesmal mit Platz vier begnügen. „Das Team konnte aufgrund verschiedener Faktoren nicht so viel trainieren“, erklärte Wolfgang Ahrens vom Tri-Team, der einmal mehr im Zielbereich am Marienplatz das Rennen fachlich kompetent kommentierte.

Schongau Triathlon: Die besten Bilder

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Mit ein Grund warum es nicht ganz für einen Podestplatz für die Schongauerinnen reichte war die Verletzung von Vorjahressiegerin Heike Uhl. „In der ersten Laufrunde hat der Muskel zugemacht“, ärgerte sich Uhl, die als Zweite nach 1500 Meter Schwimmen und 40 Kilometer auf dem Rad auf die abschließende 10 Kilometer Laufstrecke durch die Schongauer Altstadt ging. „Das Treppchen wäre schon schön gewesen“, bedauerte Uhl, die sich trotz Schmerzen als Fünfte ins Ziel quälte.

Zu dem Zeitpunkt befand sich Sonja Tajsich (Tristar Regensburg) schon auf dem Weg zur obligatorischen Dopingprobe. Die Ironman-erprobte und routinierte Tajsich distanzierte die Konkurrenz in 2:13,02 Stunden klar. Zusammen mit ihren Regensburger Teamkolleginnen, die bisher alle drei Ligawettbewerbe gewannen, holte sie sich auf Platz eins in der Regionalliga Damen-Wertung.

Beim Herren Mannschaftsbewerb ging der Sieg an die Triathleten vom TriTeam SV Bayreuth. Schnellster Mann war Maxi Kirmeier (Weltenburger Team CIS Amberg), der für die anspruchsvolle Strecke – vor allem die Radrunde hatte es mit zahlreichen Steigungen in sich – 1:57,12 Stunden brauchte.

Beim Einzelrennen über die besagte olympische Distanz war Tom Weikert aus Kaufering eine Klasse für sich. „Heute ist es super gelaufen. Ich kam als Zweiter aus dem Wasser, war nach dem Rad Erster und hatte dann beim Laufen keinen Druck“, erklärte der 41-jährige gleich nach der Zielankunft ganz entspannt.

Freuen durfte sich auch Lokalmatador Felix Zimmermann, der den Sprintwettbewerb über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer auf dem Rad und 5 Kilometer Laufen klar für sich entschied. „Das war eine gute Vorbereitung für den nächsten Bundesligabewerb,“ strahlte der Starter vom heimischen Tri-Team. Er verwies seinen Mannschaftskollegen Konstantin Ottner auf Platz zwei. Dessen Gratulation an den Sieger fiel danach eher kurz aus. Das hatte einen einfachen Grund. Ottner kugelte sich beim Wechsel, der bei den Triathleten aufgrund des dort möglichen Zeitverlusts als vierte Disziplin gilt, den kleinen Finger aus und musste deshalb zum Sanitäter.

Ansonsten hielten sich die Blessuren in Grenzen. „Unterm Strich war es ein toller Bewerb mit vielen begeisterten Zuschauern an der Strecke“, resümierte Ahrens.

Roland Halmel

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