Zweikampf im Bezirksliga-Handballspiel zwischen Partenkirchen und Schongau
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Erhebliche Gegenwehr leisteten die Schongauer (in gelben Trikots) beim Gastspiel in Partenkirchen. In dieser Szene stellt sich Felix Amberg (Nummer 3) dem Partenkirchener Robin Heizmann entgegen. Links Nicolas Redmann.

Handball: Bezirksliga

Keine Punkte, aber eine klare Leistungssteigerung

  • vonRoland Halmel
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Die Leistung war deutlich besser als in den Partien davor präsentierten sich nun die Handballer des TSV Schongau. Beim Titelanwärter TSV Partenkirchen reichte das aber noch nicht zu einem Erfolg.

Schongau – Nur vier Männer-Mannschaften im Handball-Bezirk „Alpenvorland“ weisen bisher drei Saisonspiele auf. Dazu gehören die Akteure des TSV Schongau, die aber auch bei ihrem dritten Einsatz nach dem Aufstieg in die Bezirksliga leer ausgingen. Beim Titelanwärter TSV Partenkirchen unterlagen die ersatzgeschwächten Lechstädter mit 28:36 (14:20).

„Das war aber eine 200-prozentige Steigerung zu den letzten Spielen. Mit der Leistung bin ich zufrieden, auf die können wir aufbauen“, sagte Schongaus Coach David Schmoldt. Die TSV-Truppe umfasste zehn Feldspieler und Aushilfskeeper Matthias Sliwa. „Matthias machte seine Sache gut“, lobte Schmoldt seinen Rückraummann, der mangels eines gelernten Torhüters zwischen den Pfosten stand.

TSV Schongau: Trainer David Schmoldt mit der Leistung zufrieden

Der Außenseiter startete unbekümmert in die Partie. Bis zum Stand von 3:3 (7.) gestalteten die Gäste die Partie völlig offen. „Dann leisteten wir uns ein paar Fehlpässe und unkonzentrierte Abschlüsse“, berichtete Schmoldt. Dadurch zogen die Hausherren mit sechs Treffern davon. Nach dem 6:12 (14.) fingen sich die Schongauer wieder. Bis zur Pause hielten sie mit den Partenkirchenern, die durch den Zusammenschluss mit Murnau über einen stark besetzten Kader verfügen, gut mit.

Dem Rückstand liefen die Gäste jedoch nach dem Wechsel weiter hinterher. „Wir haben es leider versäumt, Fehler der Gastgeber konsequenter zu nutzen, um wieder ran zu kommen“, monierte Schmoldt. Zwei Strafzeiten gegen die Lechstädter nutzte Partenkirchen dagegen eiskalt aus, um sich weiter abzusetzen. Nicht zuletzt dank des treffsicheren Thomas Namdar, der sechsmal traf, hielt sich die Niederlage der Schongauer am Ende jedoch in Grenzen. „Insgesamt hat das Spiel richtig Spaß gemacht“, so Schmoldt.

Statistik: Schongauer Spieler: Thomas Namdar (6 Tore), Felix Amberg (4), Yanis Lang (4), Torsten Schweiger (4), Roman Häuserer (4), Nicolas Redmann (3), Luis Michl (2), David Listl (1), Tobias Wöhnl, Niklas Kny. Tor: Matthias Sliwa.

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