+
Drei Schongauerinnen in Führung: Nina Koller, Kornelia Saal und Lena Gottwald lagen beim Radfahren gemeinsam ganz vorn. 

Schongaus Triathletinnen treten in Bestbesetzung an - und liefern Top-Ergebnis

  • schließen

Sie stiegen als Erste aus dem Wasser, radelten an der Spitze - und liefen äußerst schnell. Dafür wurden Schongaus Zweitliga-Triathletinnen in Trebgast belohnt.

Schongau – In voller Besetzung ist die erste Frauen-Mannschaft des Tri-Teams Schongau in der 2. Bundesliga immer für eine Spitzenplatzierung gut. Nach dem siebten Platz für die ersatzgeschwächte Truppe in Hiltpoltstein meldeten sich die Ausdauersportlerinnen in Trebgast mit einer starken Platzierung zurück. Das Quartett aus Nina Koller, Kornelia Saal, Lena Gottwald und Miriam Steffens holte sich in Oberfranken im Feld von acht Mannschaften den Sieg.

„Damit haben wir bewiesen, dass die Platzierung von Darmstadt keine Eintagsfliege war“, sagte Teamkapitänin Kornelia Saal. Dort waren die Tri-Team-Damen zum Saisonauftakt Zweite geworden. Diesen Erfolg toppten sie nun in Trebgast sogar. „Als gute Schwimmerinnen spielte uns das Neopren-Verbot dank der warmen Temperaturen in die Karten.“ Und so starteten die Schongauerinnen beim Sprintbewerb über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer auf dem Rad und 4,4 Kilometer Laufen schon sehr gut ins Rennen.

Triathlon in Trebgast: Saal und Koller verlassen als Erste das Wasser

Saal und Koller verließen den Trebgaster Badeweiher als Erste dicht gefolgt von Gottwald. Letztere schloss durch einen schnellen Wechsel und einen starken Antritt auf dem Rad, wie schon in Darmstadt, zu ihren beiden führenden Teamkolleginnen auf. Bei Windschattenfreigabe schaffte es Saal im Gegensatz zum Auftaktrennen, das Tempo mitzugehen. Dadurch vergrößerte das Schongauer Trio seinen Vorsprung auf die Verfolger bis zum Wechsel auf die Laufstrecke auf fast zwei Minuten.

In der Abschlussdisziplin spielte Gottwald ihre Stärke aus. Mit der schnellsten Laufzeit sicherte sie sich in 56:32.62 Minuten den Sieg vor Koller, die nach 58:40.16 Minuten ins Ziel kam. Saal folgte auf Platz neun mit 59:55.58 Minuten. Rang 28 von Steffens (1:05:07.08 Stunden) fiel damit nicht so ins Gewicht, da die drei Bestplatzierten für die Teamwertung zählen. So gewannen die Schongauerinnen klar vor Erlangen und Bad Orb.

Vor dem vierten Bewerb am 24. August in Viernheim rangieren die Tri-Team Frauen punktgleich mit Erlangen mit nur zwei Zählern Rückstand auf den Führenden aus Bad Orb auf Position zwei.

In Trebgast war zudem Nadine Ahrens im Einzel bei der Bayerischen Meisterschaft (BM) der Elite am Start, um Ligaluft zu schnuppern. Ihr waren die Nachwirkungen eines Radsturzes vor vier Wochen anzumerken, sodass sie letztlich mit Platz 28 (1:23:19.83 Stunden) zufrieden sein musste. Eigentlich hätten Teilnehmer aus der 2. Bundesliga zusammen mit der BM-Elite an den Start gehen sollen. „Ein Zweitliga-Team bestand aber auf eine eigene Startgruppe“, bedauerte Saal. Damit wurde den Tri-Team-Damen die Möglichkeit verwehrt, auch für die Bayerische Meisterschaft gewertet zu werden.

Auch interessant:

Merkur CUP: TSV Peiting kassiert nur eine Niederlage - die tut richtig weh.

Stockschießen: Peitings Heißes Duell um den Finalplatz.

Fußball: Benjamin Schwaiger muss beim TSV Peiting gehen - der Nachfolger ist sein Vorgänger.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Weltcup: Fallschirmspringer landen in Herzogsägmühle - ihr Ziel ist zwei Zentimeter groß
Die Elite der Fallschirm-Zielspringer kommt nach Herzogsägmühle. Neben den Sportlern lässt sich auch Veranstalter Gerhard Wagner aus 1000 Metern Höhe fallen.
Weltcup: Fallschirmspringer landen in Herzogsägmühle - ihr Ziel ist zwei Zentimeter groß
Peitinger Rock‘n‘Roll-Tänzer werden deutsche Vizemeister - und erfüllen sich ungewöhnlichen Traum
Vor fünf Jahren lernten sich Jule Kirchner und Paul Mattern beim Training kennen. Jetzt verfolgen die Rock‘n‘Roll-Tänzer gemeinsam ein Ziel: Pokale sammeln.
Peitinger Rock‘n‘Roll-Tänzer werden deutsche Vizemeister - und erfüllen sich ungewöhnlichen Traum

Kommentare