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Simon Henseleit trumpft in der Bundesliga groß auf

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Von: Paul Hopp

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Prächtig in Form: Simon Henseleit (hier ein Archivfoto aus dem vergangenen Juli).
Prächtig in Form: Triathlet Simon Henseleit (hier ein Archivfoto aus dem vergangenen Juli). © imago images

Nur wenige Tage nach seinem Start bei der Europameisterschaft im Super-Sprint hat Simon Henseleit in der Bundesliga eine starke Leistung gezeigt: Mit dem „hep Team NSU“ belegte der Steingadener einen Podestrang.

Steingaden – Nur wenige Tage nach seinem Start bei der Europameisterschaft im Super-Sprint hat Simon Henseleit in der Bundesliga eine starke Leistung gezeigt: Mit dem „hep Team NSU“ aus Neckarsulm belegte der Steingadener am gestrigen Sonntag beim Wettkampf in Potsdam den dritten Platz. Henseleit hatte mit seinem furiosen Auftritt an Position drei in seiner Mannschaft großen Anteil am Podestplatz.

Potsdam war nach der DM in Berlin die zweite Station der 1. Liga in diesem Jahr. Das Rennen wurde in einem ganz speziellen Modus ausgetragen. Am Vormittag fand ein Prolog (250 Meter Schwimmen/2,8 Kilometer Radfahren/1,1 Kilometer Laufen) statt. Die Gesamtzeit eines aus vier Athleten bestehenden Teams war für die Abstände beim Staffelstart am Nachmittag ausschlaggebend (Gundersen-Methode). Dort hatten die Teilnehmer 250 Meter Schwimmen sowie 5,6 Kilometer Radfahren und 1,1 Kilometer Laufen zu absolvieren. Pro Team war immer ein Athlet in Aktion, der nach seinem Einsatz einen Kollegen auf die Strecke schickte. Nach dem Prolog hatte das „hep Team NSU“ (47:17 Minuten) die Spitzenposition unter insgesamt 15 Teams inne. Simon Henseleit (11:43) hatte gemeinsam mit Arnaud des Boscs teamintern die schnellste Zeit vorgelegt. In der Gesamtwertung aller Starter war der Steingadener Drittschnellster.

Simon Henseleit bringt das „hep Team NSU“ an die Spitze

Am Nachmittag gingen die Neckarsulmer mit drei Sekunden Vorsprung auf Topfavorit TV Buschhütten sowie mit 16 Sekunden Abstand aufs „Hylo Team Saar“ ins Rennen. Die NSU-Akteure Eric Diener (15:52) und Jan Diener (15:45) schlugen sich wacker. Als Henseleit loslegte, lag das NSU-Team zwei Sekunden hinter Buschhütten. Im Wasser setzte sich der Steingadener an die Spitze und machte danach auf dem Rad auf dem verwinkelten Kurs mächtig Tempo. Bis auf 17 Sekunden baute er den Vorsprung aus.

Nach insgesamt 15:37 Minuten übergab er als Erster auf Schluss-Athlet des Bocsc. Der kämpfte zwar wacker, doch noch auf dem Rad kam es zum Zusammenschluss mit Lasse Lührs (Buschhütten) und Lasse Priester (Saar). Im Laufen sicherte Lührs (15:14) seinem Team dann den Sieg. Priester (15:18) lief als Zweiter, des Bocsc (15:43) als Dritter ein.

Die Top Fünf in Potsdam: 1. Ejot Team TV Buschhütten (1:02:45 Stunden), 2. Hylo Team Saar (1:02:49), 3. hep Team NSU (1:02:56), 4. Triathlon Team DWS Darmstadt (1:04:20), 5. Triathlon Potsdam (1:05:16). Das nächste Bundesliga-Rennen steigt am 8. August in Nürnberg.  

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