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Schwarzer Tag für DSV-Speedfahrer: Simon Jocher diesmal ohne Punkte

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Von: Paul Hopp

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Skifahrer Simon Jocher (SC Garmisch) aus Schongau beim Weltcup in Wengen 2022.
Skifahrer Simon Jocher (SC Garmisch) aus Schongau beim Weltcup in Wengen 2022. © Jean-Christophe Bott/dpa

Bei der Abfahrt am Freitag hatten die deutschen Fahrer einen schweren Stand. Simon Jocher konnte daran - trotz viel Einsatzes - auch nichts ändern.

Wengen – Es war nicht der Tag der deutschen Speedfahrer – und Simon Jocher konnte als letzter DSV-Starter auch nicht mehr das Ruder herumreißen. Bei der Abfahrt am Freitag in Wengen belegte der Schongauer den 38. Rang. Damit holte er auch keine Punkte für die Weltcup-Wertung.

Jochers Fahrt auf der Lauberhorn-Strecke – am Freitag fand eine verkürzte Abfahrt statt – war ordentlich. Bei der ersten Zwischenzeit lag er 49 Hundertstel hinter dem späteren Sieger Aleksander Aamodt Kilde (Norwegen), bei der zweiten Zeitnahme betrug der Abstand 1,20 Sekunden. Damit wäre der Schongauer (mit Startnummer 40 angetreten) im Ziel Zwölfter gewesen. Im weiteren Verlauf verlor Jocher dann aber deutlich Zeit, mit 2,51 Sekunden Rückstand überquerte er die Linie. Bester von insgesamt fünf deutschen Fahrern war Dominik Schwaiger (1,89 Sekunden zurück) auf dem 24. Platz. An diesem Samstag, 15. Januar, 12.30 Uhr, geht die klassische Lauberhorn-Abfahrt auf ihrer gewohnten Strecke über die Bühne. Mit 4,5 Kilometern ist sie die längste Abfahrt im Fis-Weltcup.

Für Simon Jocher (26) war es gestern der 24. Start bei einem Weltcup-Rennen. Zehnmal fuhr er bislang in die Punkteränge. Sein bis dato bestes Ergebnis war der achte Platz in diesem Winter bei der Abfahrt in Gröden. Damit qualifizierte er sich für die Olympischen Spiele in Peking.

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