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GoalControl und Sprühbeweis

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Von: Thomas Fritzmeier

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Weilheim-Schongau - Es ist endlich soweit: Die Fußball-WM in Brasilien hat begonnen, und ganz Deutschland fiebert mit der Nationalmannschaft mit. Damit Sie mitreden können und nicht im Abseits stehen, machen wir Sie fit für die WM. Folge 5: Technische Neuerungen.

Torlinientechnologie und Freistoßspray sind neu dabei.

Es war ein Skandal: das Wembley-Tor beim Finale der Fußball-WM 1966 – Deutschland gegen England, Verlängerung: Der englische Stürmer Geoff Hurst schoss aufs Tor, der Ball prallte von der Unterkante der Latte auf den Boden auf. Dann köpfte ihn ein deutscher Verteidiger ins Aus. Der Schiedsrichter entschied auf Tor, England gewann mit 4:2. 2010 wiederholte sich die Szenerie: Wieder England gegen Deutschland, wieder WM. Der englische Mittelfeldspieler Frank Lampard traf im Achtelfinalspiel beim Stand von 2:1 ins Tor – nach Wembley-Art. Diesmal wurde der Treffer nicht anerkannt. Um strittige Tore zu vermeiden, hat sich die FIFA etwas überlegt: Die Goal-Line-Technologie (GLT), zu deutsch: Torlinientechnologie. Die ist zwar nichts Neues. Die GLT wird bereits seit 2012 im Fußball eingesetzt, aber noch nie bei einer WM.

So läuft's: Das System „GoalControl 4D” arbeitet mit Hochgeschwindigkeitskameras im Torbereich und meldet Treffer binnen Sekunden direkt und ausschließlich auf die Armbanduhr des Schiedsrichters.

Auch neu: Das Freistoß-Spray. Damit die Gegenspieler den vorschriftsmäßigen Freistoß-Abstand von 9,15 Metern nicht verkürzen, markiert der Schiedsrichter sowohl die Position des Balles als auch die der Mauer mit einer Sprühdose auf den Rasen. Der weiße Schaum verfliegt schnell wieder.

Neu für die Brasilianer: Seit 2008 herrscht in den Fußballstadien hierzulande Alkoholverbot, um Gewaltexzesse zu unterbinden. Die FIFA hat dieses Verbot während der WM aufgehoben.

Hier finden Sie alle Folgen im Überblick

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