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Spannende Duelle von Bernbeuren, Altenstadt und Peiting in Kreisliga 2

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In einer umkämpften Partie setzten sich im Hinspiel die Altenstadter mit 2:1 gegen Polling durch. Das Bild zeigt den Siegtorschützen Yasin Akcakaya (weiß-grün) im Duell mit Pollings Marcel Mayr (verdeckt). © Foto: Halmel

Für die drei Teams aus der Region Schongau stehen am Wochenende spannende Partien an. Aufgrund der Feiertage finden dieses Wochenende alle Partien bereits am Samstag statt.

Die Kreisliga 2 sorgt diese Saison für besonders viel Unterhaltung. Quasi wöchentlich wechseln die Aufstiegskandidaten. Jedes Wochenende gibt es überraschende Ergebnisse. In kaum einer anderen Klasse passt der Satz besser: „In der Liga kann jeder jeden schlagen.“ Der Abstand zwischen Platz zwei (Aufstiegsrelegation) und Platz elf (Abstiegsrelegation) beträgt nur acht Punkte. Drei Viertel der Liga befinden sich quasi gleichzeitig im Abstiegskampf und im Aufstiegsrennen. Aufgrund der Feiertage finden dieses Wochenende alle Partien am Samstag, 20. April, statt.

TSV Bernbeuren

„Als Schneckenrennen an der Spitze“ bezeichnet Bernbeurens Trainer Daniel Deli die Tabellensituation. Und seine Mannschaft befindet sich mittendrin im vorderen Feld der Tabelle. „Wir sind aber weit davon entfernt, dauerhaft da oben zu stehen“, sagt er. Für die Bernbeurener geht es darum, möglichst schnell genügend Punkte gegen den Abstieg gesammelt zu haben. Am Samstag empfangen sie um 14 Uhr den 1. SC Gröbenzell, derzeit Vorletzter in der Tabelle.

Spannende Duelle von Bernbeuren, Altenstadt, Peiting in Kreisliga 2

„Ich bin kein Fan von Kampfansagen“, sagt Deli, „aber wenn wir die nicht vom Platz jagen, verstehe ich meine Mannschaft nicht.“ Im Hinspiel unterlag der TSV mit 0:4. „Das war einer dieser Tage, an dem wir unsere Form nicht gefunden haben“, so der Trainer. Insgesamt schätzt er die Liga so ein, dass viele Mannschaften von ihrer Tagesform abhängig sind. „Ich möchte meiner Mannschaft jedes Spiel Lösungen mit zugeben, um die Aufgabe zu bewältigen“, erklärt Deli seine Arbeitsweise.

Gegen die Gröbenzeller ist seine Ansage klar: „Das ist ein Spiel, das wir gewinnen müssen und wollen. Vorausgesetzt natürlich, der Spielverlauf ändert sich nicht, durch eine frühe rote Karte zum Beispiel.“ Und seine Forderung begründet der Trainer auch gleich: „Die Tabelle lügt nicht. Es gibt Gründe, warum die hinten stehen und wir nicht“, sagt Deli. Seine Mannschaft sei in anderen Spielen gegen die gleichen Gegner eben besser gewesen. Personell sind die Bernbeurener weit davon entfernt, mit komplettem Kader anzutreten. Aber im Vergleich zum vergangenen Spiel ist zumindest Marius Birk zurück im Kader.

TSV Altenstadt

Der TSV Altenstadt holte bisher in der Rückrunde nur fünf Punkte aus sechs Spielen. Nur eine Mannschaft sammelte mit erst vier Punkten weniger: der SV Polling, Gegner am Samstag (15 Uhr).

„Wie jedes Spiel momentan, ist auch das wieder extrem wichtig“, sagt Altenstadts Spielertrainer Christoph Schmitt. „Wir müssen gewinnen“, fordert er, „auch wegen des direkten Vergleichs.“ Sollten die Altenstadter, aktuell auf dem ersten Relegationsplatz, weiter im hinteren Teil der Tabelle bleiben, könnten die Ergebnisse aus den direkten Aufeinandertreffen der Abstiegskandidaten am Ende noch eine bedeutende Rolle spielen. Das Hinspiel gegen den SV Polling, mit einem Punkt mehr als Altenstadt Neunter, gewann der TSV mit 2:1.

Altenstadts Schmitt: „Stark genug, sodass es keine Ausreden gibt“

Die Altenstadter wollen die Partie wieder spielerisch angehen. „Durch die vom Regen verbesserten Bodenverhältnisse, klappt auch das Zusammenspiel immer besser“, sagt Schmitt. Nun gilt es, vor allem an der Beseitigung der Abschlussschwäche zu arbeiten. In den vergangenen vier Partien schossen die Altenstadter drei Mal kein Tor. „Wir versuchen Torabschlüsse immer auch ins Training einzubauen“, so Schmitt.

„Eine kampfstarke Mannschaft, die gut gegen den Ball arbeitet mit guten Spielern“, beschreibt der Spielertrainer den SV Polling. „Dennoch sind wir guter Dinge.“ Verzichten müssen die Altenstadter weiter auf den gesperrten Jakob Reßle. Kadircan Yapici fällt zudem verletzt aus. „Wir sind leicht dezimiert, aber immer noch stark genug, sodass es keine Ausreden gibt“, sagt Schmitt.

TSV Peiting

Der TSV Peiting hat es als Tabellenführer bisher nicht geschafft, sich vom Verfolgerfeld abzusetzen. Grund dafür sind die regelmäßigen Patzer wie zuletzt die 1:2-Niederlage der Peitinger beim Schlusslicht, TSV Landsberg II. Jetzt muss die Mannschaft von Trainer Benjamin Schwaiger am Karsamstag (16 Uhr) erneut nach Landsberg, zum Jahn, der als Fünfter auch noch zu den potenziellen Titelanwärtern zählt.

„Das Spiel wird für uns vielleicht etwas leichter, denn gegen Mannschaften aus dem Vorderfeld tun wir uns nicht so schwer wie gegen die aus der unteren Tabellenhälfte“, sagt Peitings Fußballerchef Uwe Enzmann. Im Gegensatz zum TSV schwimmt der Jahn im neuen Jahr auf der Erfolgswelle. Mit drei Siegen und einem Unentschieden sind die Landsberger nach der Winterpause noch ungeschlagen. „Sie haben auch ein technisch gutes Team, das uns das Leben schon im Hinspiel schwer machte“, so Enzmann. Das Hinspiel im September in Peiting endete 1:1-Unentschieden.

Zwei Dinge gibt es für Peiting zu beachten

Damit beim TSV Peiting der Knoten endlich platzt, gilt es nach Meinung von Enzmann vor allem zwei Dinge in den Griff zu bekommen: „Wir müssen mehr Zug zum Tor entwickeln und die individuellen Fehler abstellen.“ Personell wird sich bei den Peitingern wenig ändern. Durch die Rückkehr von Korbinian Kechele wird der zuletzt schmale Kader wieder etwas breiter.

von Roland Halmel/ Phillip Plesch

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