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Entspannte Talkrunde nach dem wichtigen Sieg im zw eiten Wettkampf: Peitings Punktelieferanten Fritz Aigner und Michaela Brosselt-Guggemos im Gespräch mit dem moderierenden Bundestrainer Jan-Erik Aeply. 

Sportschießen: Luftpistolen-Bundesliga

Peitinger Schützen mit wichtigem Sieg am fünften Wettkampftag

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Das fünfte Wettkampfwochenende der Bundesliga-Luftpistolen-Mannschaften hat für die Peitinger Schützen in Burgau stattgefunden. Dort richten die Schützen des SV Waldkirch ihren Heimkampf in der gut besetzten Turnhalle aus.

Peiting – Die Waldkircher haben zudem für ein Novum gesorgt und alle Wettkämpfe live im Internet übertragen – als Moderator fungierte Bundestrainer Jan-Erik Aeply.

Im ersten Wettkampf bekamen es die Peitinger mit dem ungeschlagenen Tabellenführer aus Ludwigsburg zu tun. „Nach der ersten Serie führte Ludwigsburg mit 5:0“, berichtet Peitings Thomas Landes. Dann konnten die Peitinger aber zulegen, und zur Hälfte der Partie stand es nur noch 2:3 aus Peitinger Sicht.

In der dritten Serie dann die Überraschung: Peitings Georg Müller auf Position eins war gleichauf mit dem Nationalkaderschützen Florian Brunner. Steffi Böhm führte gegen die französische Top-Schützin Celine Goberville mit einem Ring Vorsprung. „Zudem führte Michaela Brosselt-Guggemos ihre Partie mit drei Ringen Vorsprung an. Die Sensation lag in der Luft“, so Landes.

Dann aber zeigte der Tabellenführer, warum er zurecht an der Spitze liegt: Mit starken Schlussserien drehten die Ludwigsburger das Match und gewannen am Ende mit 4:1. „Mit unseren 1871 Ringen haben wir trotz der Niederlage ein Zeichen gesetzt. Das Ergebnis ist gehobenes Bundesliga-Niveau“, so Landes.

Die zweite Partie gegen Altheim-Waldhausen war richtungsweisend für das Saisonfinale. Beide Teams standen mit vier Punkten im unteren Drittel der Tabelle. Der Sieger würde einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. „Diesen Druck haben wir gespürt, im Vergleich zum Vortag waren die Ergebnisse deutlich schwächer“, berichtet Peitings Thomas Landes.

Einzige Ausnahme: Fritz Aigner. Der Routinier startete mit starken 95 Ringen, konnten seinem Gegner schon neun Ringe abnehmen. „Er hat am Ende mit 369:357 Ringen einen Punkt für uns geholt“, so Landes.

Georg Müller konnte nach einer Führung zu Beginn das Niveau nicht halten und verlor. Auch Steffi Böhm konnte ihr starkes Vortags-Ergebnis nicht mehr erzielen und unterlag ebenfalls. Sladjan Zoran lag nach drei Serien gleichauf mit seinem Gegner, erzielte eine starke 95er-Schluss-Serie und holte den zweiten Punkt für Peiting.

Drama pur dann in der entscheidenden Begegnung auf Position vier: Michaela Brosselt-Guggemos und Martina Sagasser lieferten sich ein offenes Duell, die Führung wechselte ständig, und keine Schützin konnte sich klar absetzen. „Sagasser schoss schneller als Michaela und beendet ihren Wettkampf mit 368 Ringen“, so Landes weiter. Nervenstark hielt Brosselt-Guggemos dagegen, schoss eine Neun zum Abschluss und holte mit 369 Ringen den knappsten Vorsprung sowie den Punkt zum Sieg für Peiting. „Das waren wichtige zwei Punkte für uns“, so Landes abschließend.

In der Tabelle stehen die Peitinger auf Platz acht und haben gute Chancen, die Klasse zu halten. Am letzten Wettkampfwochenende 6./7. Januar 2018 stehen in Ludwigsburg die Partien gegen Kelheim-Gmünd (2.) und Waldenburg (3.) an. 

Die Einzelergebnisse gegen Ludwigsburg:

Georg Müller – Florian Brunner 380:383; Sladjan Zoran – Kevin Venta 376:382; Steffi Böhm – Celine Goberville 380:383; Michaela Brosselt-Guggemos – Franz Roth 371:366; Fritz Aigner – Julia Hochmuth 361:372.

gegen Altheim-Waldhausen:

Andreas Riedener – Georg Müller 375:369; Philipp Wetzel – Sladjan Zoran 367:372; Holger Haile – Steffi Böhm 375:364; Martina Sagasser – Michaela Brosselt-Guggemoos 368:369; Christian Morar – Fritz Aigner 357:369.

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