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Magen stoppt Krämer

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Schongau - Lukas Krämer startet trotz Magenproblemen beim Ironman 70.3 in Pescara, legt gut los und muss schließlich doch aufgeben. Teamkollege Roman Deisenhofer ereilt das gleiche Schicksal.

In den vergangenen Monaten war Lukas Krämer vom Erfolg verwöhnt. Der Triathlet vom Vollast TriTeam Schongau eilte von Sieg zu Sieg, gewann unter anderem seine Altersklasse beim Ironman auf Hawaii (wir berichten). Beim Ironman 70.3 in Pescara (Italien) musste der 30-Jährige jetzt aber eine herbe Niederlage einstecken. Zum ersten Mal in seiner Karriere konnte er ein Rennen nicht beenden, stieg mit Magenproblemen aus dem Wettbewerb aus. „Ich habe alles versucht, aber es ging einfach nicht mehr“, sagt Krämer.

Im Vorfeld des Rennens hatte alles noch so gut ausgesehen. Der Berufsfeuerwehrmann war mit Teamkollege Roman Deisenhofer frühzeitig nach Italien gereist, absolvierte zwei Tage lang ein lockeres Training, lief sich quasi warm. „Ich habe mich während der Einheiten gut gefühlt. Es gab keine Probleme“, so Krämer.

Die begannen dann 24 Stunden vor dem Start. Krämer bekam Magenkrämpfe, konnte in der Nacht vor dem Start kaum schlafen und essen. Trotzdem wagte sich der Peißenberger ins Rennen, versuchte, die 1900 Metern Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen zu absolvieren. „Ich habe wohl auf eine Art Wunder gehofft“, sagt Krämer. Und zunächst sah auch alles ganz gut aus. Der Peißenberger lieferte eine starke Schwimmleistung ab, stieg nach 26:45 Minuten als Dritter seiner Altersklasse aus dem Wasser. Auch auf den Fahrrad verlief zunächst noch alles nach Plan. „Nachdem sich die ersten Kilometer gut angefühlt haben, habe ich gehofft, dass das Rennen vielleicht doch nicht verloren ist“, sagt er. Als Krämer versuchte, ein Gel und ein Isogetränk zu trinken, rebellierte der gereizte Magen – und Krämer stieg aus. „Meine Kraftreserven waren einfach aufgebraucht.“

Für Krämers Teamkollegen Roman Deisenhofer endete der Wettkampf ebenfalls mit Magenkrämpfen. Der 30-Jährige war im Profifeld gestartet, lag nach dem Schwimmen (26:59) und Radfahren (2:24:01) auf Rang fünf. Nach fünf Kilometern auf der Laufstrecke ereilten Deisenhofer dann Magenkrämpfe, die ihn zur Aufgabe zwangen.

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