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Triathlet Simon Henseleit: Kampf auf den letzten Metern um die EM-Medaille

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Von: Paul Hopp

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Triathlet Simon Henseleit aus Steingaden, hier ein Foto von einem  Europacup-Rennen im Jahr 2021.
Triathlet Simon Henseleit aus Steingaden, hier ein Foto von einem Europacup-Rennen im Jahr 2021. © Privat

Das war eine starke Vorstellung: Bis zum Schluss kämpfte Triathlet Simon Henseleit um eine EM-Medaille. Am Ende des Super-Sprints ging es um zwei Sekunden Differenz.

Olsztyn - Triathlet Simon hat nur ganz knapp eine EM-Medaille verpasst: Im Finale der Elite-Männer im Super-Sprint belegte der Steingadener (22) nach einer starken Vorstellung den fünften Platz. Die Differenz zu Bronze betrug nur zwei Sekunden.

Was die U23-Wertung anbelangt, so durfte Henseleit jubeln: Dort holte er sich den EM-Titel vor dem Briten Daniel Dixon und dem Portugiesen Ricardo Batista.

Im Finale, das am Samstagabend über die Bühne ging, liefert Simon Henseleit eine starke Performance ab. Nach den 300 Metern Schwimmen war er schon gut positioniert, als einer der ersten von 30 Finalisten kam er aus der Wechselzone und setzte sich aufs Rad. Bei regnerischem Wetter verrichtete Henseleit viel Führungsarbeit, sorgte damit auch dafür, dass sich eine Gruppe von 13 Athleten absetzen konnten. Am Ende der 8 Kilometer fuhr Henseleit als erster in die Wechselzone, ging als Führender auch auf die 2-Kilometer-Laufstrecke.

Simon Henseleit mit viel Führungsarbeit auf dem Rad

Dort bildete sich eine aus sechs Athleten bestehende Führungsgruppe. Im Verlauf des Rennens lief Henseleit an sechster Position, knapp hinter dem Briten Daniel Dixon. Als es in Richtung Zielstrich ging, setzten sich vier Athleten vorn ab. Simon Henseleit kämpfte, konnte die Lücke nicht mehr ganz schließen. Ganz vorn holte sich der Deutsche Valentin Wernz (23:27 Minuten) die Goldmedaille. Die weiteren Podestplätze belegten der Brite Barcley Izzard (23:29) und der Franzose Anthony Pujades (23:30). Vierter wurde der Schweizer Simon Westermann (23:31), hinter ihm lief Henseleit als Fünfter (23:32) ins Ziel.

Für das Finale hatte sich Simon Henseleit souverän qualifiziert - in seinem Semifinale am Freitag war er Dritter geworden. Aus drei Halbfinal-Heats qualifizierten sich insgesamt 30 Athleten für das Finale. Henseleit war im vergangenen Jahr - zusammen mit seiner Schwester Franca - bei der Super-Sprint-EM in Kitzbühel am Start gewesen. Dort hatte er das A-Finale verpasst und war im B-Finale Vierter geworden.

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