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Bernbeuren: Meister der Zahlen

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Von: Thomas Fritzmeier

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Fertigmachen zum Feiern: Die Bernbeurer Bank läuft nach dem entscheidenden Sieg zum Titelgewinn auf den Platz. © BSE-pictures

Bernbeuren - Das Fußballjahr 2013/14 hatte Höhen und Tiefen, Gewinner und Verlierer – in einer Serie nehmen wir die Auf- und Absteiger der abgelaufen Spielzeit nochmal genau unter die Lupe. Heute: A-Klasse-Meister TSV Bernbeuren.

Für Fußball-Statistiker ist die Mannschaft eine pure Freude. Siegesserien, Gegentore, erzielte Treffer: alles Bestwerte. Der TSV Bernbeuren des Jahrgangs 2013/2014 spielte so dominant, dass letztlich immer nur die Frage, wann und nicht ob er Meister der A-Klasse 8 werden würde, im Raum stand. Am 23. Spieltag war es soweit: Nach einem 2:1-Erfolg gegen Dettenschwang lag der TSV in der Tabelle uneinholbar vorne. Die Meisterschaft war perfekt, der Aufstieg in die Kreisklasse auch. Neben dem Platz knallten die Sektkorken, auf dem Rasen bekam Meistertrainer Hubert Mooser eine Bierdusche verpasst. „Die gesamte Spielzeit war ein Traum“, sagt Mooser heute.

In Zahlen liest sich die Spielzeit der Bernbeurer so: 26 Spiele, 21 Siege, 4 Remis und nur eine einzige Niederlage. 14 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Burggen, dazu mit nur 19 Gegentoren und 80 erzielten Treffern die beste Abwehr beziehungsweise der beste Angriff der Liga. „Es haben alle Mannschaftsteile nahezu perfekt funktioniert“, sagt Mooser. „Unsere Stärke war und ist, dass wir als Kollektiv sehr stark und auf allen Positionen gut besetzt sind. Bei uns kann zum Beispiel jeder ein Tor schießen. Das macht uns schwer berechenbar.“

Ein Blick in die – wie sollte es anders sein – Statistik untermauert die Aussage Moosers. Insgesamt 14 Bernbeurer haben in der abgelaufenen Spielzeit mindestens einen Treffer erzielt. Ein starker Wert. Top-Torjäger war Alexander Lindauer, der in 26 Partien 26 Mal einnetzte.

Der Erfolg der homogenen Truppe kommt aber nicht von ungefähr. Das Team sei schon in der Vorbereitung sehr motiviert gewesen, habe nichts dem Zufall überlassen wollen. „Die Spieler haben sich

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gegenseitig gepusht, sich angetrieben. Sie wollten unbedingt aufsteigen und haben alles dafür getan“, schwärmt Mooser. Selbst, als der Meistertitel perfekt, der Aufstieg in die Kreisklasse unter Dach und Fach war, sei sein Team weiter an seine Grenzen gegangen, habe sich nicht auf den Lorbeeren ausgeruht. „Ich kann mich noch erinnern, wie die Jungs nach dem Titelgewinn gesagt haben, sie wollen auch die beste Abwehr der Liga stellen und deshalb weiter Gas geben.“

In der kommenden Saison werden die Bernbeurer dann noch ein bisserl mehr Gas geben müssen, um nicht postwendend wieder in die A-Klasse zurückverfrachtet zu werden. „Der Klassenerhalt ist ganz klar das Ziel. Aber wer weiß, vielleicht geht auch ein bisserl mehr“, sagt Mooser.

Seine Spieler sind in jedem Fall schon wieder top motiviert. „Die ersten sind schon wieder ins Training eingestiegen, halten sich fit“, sagt der Trainer. Und wer weiß, vielleicht schaffen die Bernbeurer ja auch in der kommenden Saison ein paar Bestwerte.

Thomas Fritzmeier

Die erste Folge der Serie Neuanfang mit neuem Coach über Absteiger Altenstadt finden Sie hier.

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