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Stark in Form beim Silvesterlauf: Drei Podestplätze für Familie Vogt

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Von: Roland Halmel, Katrin Kleinschmidt

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Zum Jahresende legten sich viele Landkreis-Läufer noch einmal richtig ins Zeug – und schafften so beim Silvesterlauf in Weilheim Top-Zeiten. Eine Rottenbucher Familie holte sich dabei zwei Siege und einen zweiten Platz.

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1 / 6Gesamt-Siebter über die 11 Kilometer wird Martin Thiede. Der Läufer vom Volllast Tri-Team Schongau ist nach 39:55 Minuten im Ziel. © Halmel
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2 / 6Auf dem Weg zum Altersklassen-Sieg: Der Rottenbucher Peter Vogt gewinnt über elf Kilometer in der M30. © Halmel
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3 / 6Das Ziel erreicht - mit einer Top-Zeit: Bernhard Höldrich (SC Ingenried) wurde Gesamtvierter über 11 Kilometer. © Halmel
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4 / 6Die Klassenbesten (Platz 1 bis 3) über die 5,5 Kilometer. © Halmel
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5 / 6Die Top drei über die 11 Kilometer mit Sieger Markus Brennauer (Mi.). © Halmel
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6 / 6Die besten drei über die 5,5 Kilometer mit Sieger Nico Damrat (Mi.) © Halmel

Weilheim – Im vergangenen Jahr mussten die Lauffreunde am letzten Tag des Jahres noch mit Regen und kalten Temperaturen zurechtkommen. Bei der vierten Auflage des „Fubsi-Silvesterlaufs“ in Weilheim zeigte sich Petrus den Startern wohl gesonnen. Strahlender Sonnenschein, ordentliche Plusgrade und kein Wind sorgten für beste Bedingungen. „Das Wetter ist optimal“, sagte Stadtwerke-Chef Peter Müller strahlend, der zusammen mit Josef Wiedemann vom „Musikhaus Wiedemann“ und rund 15 Helfern aus der „Fubsi“-Mannschaft das Rennen organisierte.

Silvesterlauf: Teilnehmerrekord in Weilheim

Das freundliche Winterwetter bescherte einen Teilnehmerrekord. „Wir hatten sehr viele Nachmeldungen“, berichtete Müller, der sich mit insgesamt 261 Startern auf den verschiedenen Strecken sehr zufrieden zeigte.

Zu den Kurzentschlossenen gehörte Markus Brennauer. Der herausragende Läufer des TSV Penzberg startete erstmals beim ohnehin sehr gut besetzten Silvesterlauf in Weilheim und holte sich prompt den Sieg über die lange Distanz von elf Kilometern. „Die Strecke ist gut einsehbar und schön zum Gasgeben“, sagte Brennauer, der in 38:48 Minuten die Nase am Ende knapp vorne hatte. Platz zwei ging an Mathias Mayr (Lauffreunde Pfaffenwinkel), der zur Rennhälfte noch weit zurücklag. In der letzten von vier Runden schaltete Mayr aber den Turbo ein, sodass er im Ziel mit 38:55 Minuten nur gut sechs Sekunden Rückstand aufwies. „Auf den letzten Kilometern kann ich das Hirn ausschalten und habe dadurch noch ordentlich aufgeholt“, sagte Mayr, der Phillip Brenner (www.formkurve.de), der 39:12 Minuten benötigte, auf Rang drei verwies.

Silvesterlauf: Bernhard Höldrich glänzt mit Rang vier

Unter den 71 Männern, die die elf Kilometer in Angriff nahmen, gelang Bernhard Höldrich vom SC Ingenried mit starken 39:18 Minuten die viertschnellste Zeit. Er gewann damit zudem in der Altersklasse M40. Dort wurde Martin Thiede vom Volllast Tri-Team Schongau Dritter, insgesamt gelang ihm mit 39:55 Minuten die siebtschnellste Zeit. In der U20 gewann der Böbinger Aaron Schohn (45:32 Minuten), in der M30 holte sich der Rottenbucher Peter Vogt den Klassensieg (41:31).

Bei den Frauen gewann Melanie Marganus (Neckarsulmer-Sport-Union) in 48:50 Minuten vor Ulrike Greif (BeYou Fitness, 54:20). Als Dritte kam die Peitingerin Tina Edelmann (55:30) ins Ziel.

Silvesterlauf: Streckenrekord durch Nico Damrat

Einen neuen Streckenrekord gab es beim Volkslauf über 5,5 Kilometer. Vorjahressieger Nico Damrat schraubte seine bisherige Bestmarke von 19:00 Minuten auf 18:51 Minuten nach unten. „Die Zeit war mir nicht so wichtig, ich möchte Spaß haben und natürlich auch gewinnen“, erklärte der 26-jährige Aalener, der inzwischen für die Lauffreunde Pfaffenwinkel an den Start geht. Für die schnelle Zeit war aber auch sein Verfolger mitverantwortlich. Elhadji Diouf (TSV Peißenberg) saß Damrat ordentlich im Nacken. „Die Lücke zu Elhadji, der sich enorm verbessert hat, wird immer kleiner“, gestand Damrat, nachdem Diouf mit 19:04 Minuten nur knapp hinter ihm ins Ziel kam. Eine gute Zeit gelang auch dem Hohenfurcher Stefan Fichtl. Mit 20:15 Minuten wurde er Zweiter in der M35.

Und auch bei den Nachwuchsläufen sind die heimischen Sportler vorn dabei. Denn nicht nur der Rottenbucher Peter Vogt ist schnell – sondern auch seine beiden Kinder, die bei den Bambinis über 350 Meter gestartet sind. Vanessa Vogt gewann bei den Mädchen. Simon Vogt wurde bei den Buben Zweiter – mit nur einer Sekunde Rückstand auf den Sieger Norwin Kressin aus Starnberg.

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