Die Sieger des Rundenwettkampfs Gau Schongau.
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Die Sieger, Teil eins: Aufgrund der Abstandsregeln stellte sich heuer pro Team nur ein Vertreter für das Foto auf. Zu sehen sind: (hinten von links) Stefan Strauß (Rottenbuch I, 1. Gauliga Luftgewehr), Karl Jäger (Burggen I, 2. Gauliga Luftgewehr), Georg Lang (Apfeldorf I, A-Klasse) und Birgit Resch (Kinsau I, 3. Gauliga Luftgewehr) sowie (vorn von links) Bernhard Oswald (Urspring III, B-Klasse), Barbara Fischer (Böbing II, D-Klasse) und Marina Niggl (Prem VI, C-Klasse).

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Rottenbuch und Apfeldorf dürfen in die Bezirksliga

  • vonKatrin Kleinschmidt
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Es war keine leichte Saison für die Schützen und doch hat sie nun ein Ende gefunden. Für manche sogar mit einem Aufstieg.

Schongau – Einen sportlich fairen Saisonabschluss hinzubekommen, war in vielen Sportarten heuer eine schwierige Aufgabe. Denn bedingt durch das Coronavirus mussten Ligen mitten in der Saison abgebrochen werden. Auch die Schützen standen vor der Frage, wie sie den Rundenwettkampf im Gau Schongau zu Ende bringen wollen – es ist ihnen gelungen, die Entscheidungen über Auf- und Abstieg sportlich sowie „in Fairness und Respekt gegenüber allen Mannschaften“ zu treffen, sagt Georg Oswald, Leiter des Rundenwettkampfs (RWK). Er überreichte gemeinsam mit dem 1. Gauschützenmeister Konrad Schwarz die Auszeichnungen an die erfolgreichen Teams und Schützen. Die Preisverteilung fand im Gasthof „Moser“ in der Wies statt – natürlich mit ordentlich Abstand.

Besonders ragten dabei die Luftgewehrmannschaft der SG Rottenbuch und das Luftpistolen-Team der SG Stamm Apfeldorf heraus. Beide holten sich den Meistertitel ihrer Gauliga 1 – und schafften damit den Sprung in die Bezirksligen.

Apfeldorf unternahm bereits mehrere Anläufe für den Aufstieg. Heuer siegte das Team mit 15:1 Punkten ganz souverän.

Rottenbuchs Luftgewehrschützen waren im vergangenen Jahr aus der Bezirksliga verdrängt worden, weil Bergheim und Staudheim von der Bayernliga in die Oberbayernliga abgestiegen waren – und eine Kettenreaktion in den darunter liegenden Klassen ausgelöst hatten. Dass sie den direkten Wiederaufstieg nach oben verdient haben, beweist die Tabelle. Mit 16:2 Punkten setzten sich die Rottenbucher deutlich durch. Sie mussten wie die Luftpistolenschützen von Apfeldorf nicht einmal alle angesetzten Saison-Wettkämpfe bestreiten. Denn um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, hatte der Gau entschieden, jede Liga nur so lange auszutragen, bis der Meister, der Zweitplatzierte und der Absteiger feststanden. Von Rottenbuchs Aufstieg profitiert dabei nicht nur das Team selbst, sondern auch Schwabsoien II. Der Letzte der 1. Gauliga darf die Klasse halten, weil der Ligaprimus nach oben wechselt und aus der Bezirksliga kein Team aus dem Gau absteigt.

Die Sieger, Teil zwei: Auch auf diesem Bild ist nur ein Schütze pro Team zu sehen. Neben (hinten von links) RWK-Leiter Georg Oswald stehen Daniel Köpf (Urspring IV, G-Klasse) und Markus Schamper (Apfeldorf II, E-Klasse). Vorn von links haben sich aufgestellt: Mike Hörkner (Burggen II, 3. Gauliga Luftpistole), Anja Lechner (Apfeldorf I, 1. Gauliga Luftpistole), Anita Vosta (Schwabniederhofen III, F-Klasse) und Klaus Hafenmair (Altenstadt I, 2. Gauliga Luftpistole).

Während gerade erst die aktuelle Saison offiziell beendet ist, läuft bereits die Planung für den nächsten Rundenwettkampf. Die Schützen und Mannschaften können sich bis Samstag, 15. August, anmelden. „Wir haben in einigen Ligen noch Plätze frei“, sagt Oswald. Mit dem Luftgewehr betrifft das die F- und die G-Klasse, bei der Luftpistole die 3. Gauliga. Teilnehmen können wie gehabt Frauen und Männer.

Auch beim Alter findet sich in den Gauligen eine bunte Mischung, wie Oswalds Statistik aus der vergangenen Saison zeigt. Die jüngste Mannschaftsschützin war Sofia Wintermeier aus Burggen, die 2008 geboren wurde und mit dem Luftgewehr zielte. Ganze 66 Jahre vorher kam Johann Haseitl auf die Welt, der für Kinsau mit dem Luftgewehr antrat.

Die besten Schützen hat sich der RWK-Leiter ebenfalls notiert. Lea Demmler gelang mit dem Luftgewehr ein Schnitt von 389,1 Ringen. Damit verhalf sie Schwabniederhofen in der 1. Gauliga zu Rang zwei. Mit der Luftpistole schoss Georg Hafenmair 370,7 Ringe im Schnitt. Mit Altenstadt schaffte er so den Aufstieg in die 1. Gauliga.

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