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Bundesliga-Hauptrunde abgebrochen: VBL und Klubs treffen Entscheidung – Herrsching startet mit drei Punkten

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Chance auf einen größeren Punktebonus in der Zwischenrunde vor den Play-offs verpasst: Trainer Max Hauser und die WWK Volleys Herrsching in der Volleyball-Bundesliga.
Chance auf einen größeren Punktebonus in der Zwischenrunde vor den Play-offs verpasst: Trainer Max Hauser und die WWK Volleys Herrsching in der Volleyball-Bundesliga. © Marcel Lorenz via www.imago-images.de

Die Hauptrunde der Volleyball-Bundesliga wird abgebrochen. Die WWK Volleys Herrsching hätten anders entschieden - und starten mit drei Punkten in die Zwischenrunde.

Herrsching – Die Verantwortlichen der Volleyball Bundesliga (VBL) haben auf das anhaltende Corona-Chaos in der Liga reagiert. Am Dienstagabend entschied die Geschäftsführung der VBL nach einem intensiven und stundenlangen Austausch mit Vereinsvertretern der neun Bundesliga-Klubs via Videokonferenz, die Hauptrunde mit sofortiger Wirkung abzubrechen, um so den regulären Start der Zwischenrunde sicherzustellen.

Um die Zwischenrunde zu retten: Volleyball Bundesliga bricht Hauptrunde ab

Die Offiziellen sahen laut Pressemitteilung „keine realistische Möglichkeit“ mehr, die insgesamt neun Nachholspiele bis zum planmäßigen Start der Zwischenrunde am 22. Januar zu absolvieren. „Darüber hinaus hätten die nun wegfallenden Spiele ohnehin kaum Einfluss auf die Gruppenzuordnung der Zwischenrunde gehabt.“

Anhand einer Quotienten-Regelung wurde die Abschlusstabelle bereinigt. Lediglich die Powervolleys Düren und die United Volleys Frankfurt tauschen den Tabellenplatz, sodass die Frankfurter auf Rang zwei in die Zwischenrunde starten.

Volleyball-Bundesliga: WWK Volleys Herrsching mit Lösung unzufrieden

Fritz Frömming, Geschäftsführer der WWK Volleys Herrsching, zeigte sich mit der Entscheidung nicht glücklich: „Ich hätte lieber die Hauptrunde zu Ende und im Anschluss direkt die Play-offs gespielt.“ Doch damit stand der 58-Jährige bei der Videokonferenz alleine auf weiter Flur.

Ich hätte lieber die Hauptrunde zu Ende und im Anschluss direkt die Play-offs gespielt.

Fritz Frömming, Geschäftsführer der WWK Volleys Herrsching

Die Herrschinger starten nun als Siebter in die Zwischenrunde. Mit einem Punktgewinn im letzten, aber letztlich kurzfristig abgesagten Hauptrundenspiel gegen Frankfurt hätten sich die Ammerseer noch auf den sechsten Platz verbessern und somit mit mehr Bonuspunkten in die Zwischenrunde starten können. Diese Möglichkeit wurde ihnen durch den VBL-Beschluss genommen.

Volleyball-Bundesliga: Die Ausgangslage vor der Zwischenrunde

Somit ergibt sich vor Beginn der Zwischenrunde der Gruppe B, die im Modus Jeder-gegen-jeden mit Hin- und Rückspiel ausgetragen wird, folgende Rangliste: Die SVG Lüneburg startet mit neun Punkten, die Netzhoppers Königs Wusterhausen bekommen sechs und die WWK Volleys drei. Die Helios Grizzlys Giesen als Achter starten mit null Punkten.

Los geht’s für die Herrschinger am Sonntag, 23. Januar, mit einem Gastspiel in Königs Wusterhausen. Die Heimspiele werden auch weiterhin ohne Zuschauer stattfinden. Zumindest können die Partien in Herrsching ausgetragen werden, die Play-off-Spiele finden dann aber definitiv im Audi Dome statt.

Bei allem Unmut bekräftigt Frömming die gute Zusammenarbeit mit dem FC Bayern Basketball: „Einen besseren Partner können wir uns nicht vorstellen. Sie sind uns in jeder Hinsicht entgegengekommen.“
ds

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