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Kira Weidle fuhr im zweiten Abfahrtstraining in Lake Louise auf Platz eins.

Weltcupauftakt in Lake Louise

Kira Weidle sieht trotz absoluter Trainingsbestzeit noch Potenzial

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Kira Weidle vom Ski-Club Starnberg ist im zweiten Abfahrtstraining zum Weltcupauftakt in Lake Louise (Kanada) absolute Bestzeit gefahren - und sieht noch mehr Potenzial.

Starnberg/Lake Louise – Skifahrerin Kira Weidle ist absolut gerüstet für den Alpin-Weltcupauftakt in den Speeddisziplinen. Im zweiten Abfahrtstraining schlug die Sportlerin aus dem Ski-Club Starnberg der kompletten Weltelite ein Schnippchen und fuhr mit absoluter Bestzeit ins Tal. Nach 1:49,26 Minuten überquerte Weidle, die als Zweite an den Start gegangen war, die Ziellinie im kanadischen Lake Louise und distanzierte die Konkurrenz um mehr als eine halbe Sekunde. Mit 59 Hundertstel Rückstand landete Nicole Schmidhofer aus Österreich auf Rang zwei. Dritte wurde die Slowenin Ilka Stuhec (+ 0,79 Sekunden), die jedoch nach dem Rennen disqualifiziert wurde.

Weidle: „Am Freitag muss es sitzen“

Trotz der beeindruckenden Leistung war Weidle noch nicht hundertprozentig zufrieden mit ihrem Auftritt. „Ich konnte das, was am Dienstag noch nicht geklappt hat, recht gut umsetzen. Alles war noch nicht perfekt, aber es zählt ja auch erst am Freitag“, teilte die 22-Jährige dem Starnberger Merkur mit. Im ersten Training am Dienstag war Weidle auf Rang 19 gelandet (wir berichteten). Heute und am Samstag (jeweils (20.30 Uhr, TV: Eurosport) stehen die ersten beiden Abfahrtsrennen in diesem Weltcupwinter an. „Da muss es sitzen“, so Weidle.

Die Trainings machen Weidle Mut

Doch die Starnbergerin ist zuversichtlich, dass sie auch in den entscheidenden Momenten eine Rolle spielen kann: „Ich freue mich sehr auf die Rennen, da ich letztes Jahr hier auch schon gut in die Saison gestartet bin. Und die Trainings zeigen, dass ich auch dieses Jahr wieder schnell sein kann.“

Zumindest mit nationaler Konkurrenz muss Weidle in den Rennen wohl nicht rechnen. Viktoria Rebensburg (+ 2,18 Sekunden) und Michaela Wenig (+ 2,77) fuhren im zweiten Training als beste Deutsche deutlich hinterher und wurden zudem disqualifiziert.

mg

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