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Die WWK Volleys Herrsching spielen innerhalb von vier Tagen zweimal bei den Bisons Bühl.

Volleyball

Noch zwei Hürden für den TSV Herrsching bis zum Pokalfinale

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Die WWK Volleys Herrsching treffen innerhalb von vier Tagen auswärts zweimal auf die Bisons Bühl. Zunächst geht es am Mittwochabend um den Einzug ins Pokal-Viertelfinale.

HerrschingZwei Siege trennen die Herrschinger Volleyballer noch vom Pokalfinale in Mannheim. Die erste Hürde beim Zweitligisten TG Mainz-Gonsenheim meisterten die Ammerseer problemlos (3:0). Am Mittwochabend, 20 Uhr (live bei sporttotal.tv), liegt die Latte etwas höher, wenn die Mannschaft von Trainer Max Hauser im Viertelfinale bei den Bisons Bühl antreten muss. Am Samstag geht’s dann in der Liga gleich wieder ins Badische.

Als „total eklig“ bezeichnete Hauser diese Doppelreise. Sechsmal fuhren die WWK Volleys Herrsching bisher in die Zwetschgenstadt, sechsmal gingen die Hauser-Schützlinge als Verlierer vom Feld. Am bittersten war sicherlich die 1:3-Niederlage im Pokalhalbfinale vor zwei Jahren.

Diesmal jedoch scheinen die Vorzeichen besser denn je zu sein. Herrsching ist in bestechender Form, Bühl sucht sie noch. Vor der Saison wäre für Hauser Bühl der Favorit gewesen. „Sie haben ordentlich in ihren Kader investiert.“ Doch noch sind die Bisons unter ihrem neuen Trainer Johan Verstappen, der im Sommer den Argentinier Ruben Wolochin ablöste, nicht angekommen. In der Liga steht Bühl auf einem enttäuschenden elften Rang. Zuletzt setzte es eine deutliche 0:3-Packung im Baden-Württemberg-Derby gegen Rottenburg. Herrsching hingegen hat sich binnen einer Woche dank zweier Siege (3:0 in Düren, 3:1 gegen Eltmann) vom siebten auf den vierten Platz vorgeschoben. Hauser hat seine Prognose deshalb leicht angehoben. Auf „fifty-fifty“ schätzt der 35-Jährige die Siegchancen seines Teams. Der Herrschinger Übungsleiter sagt aber auch: „Wir sind gut in Form. Ich habe ein besseres Gefühl als die letzten Jahre.“ Auf die Frage, welches der beiden Spiele er lieber gewinnen möchte, antwortete der 35-Jährige: „Wenn ich es mir aussuchen dürfte, dann das Pokalspiel.“ Am Montag gab Hauser beim Liga-Knaller Haching gegen Friedrichshafen einen Satz lang den Co-Kommentator bei Sport1 und schwärmte dort von seiner Mannschaft: „Vom Gesamtpaket, vom Teamspirit und vom Potenzial eines der besten Teams, das wir je in Herrsching hatten.“

Auch Kapitän Johannes Tille hat den Sieg fest im Blick, „wenn wir an die Leistung der letzten beiden Spiele anknüpfen“. Sein Bruder Ferdinand Tille, der Senior des Teams, sieht den Bison-Doppelpack als richtungsweisend. „Wenn wir beide Spiele gewinnen, wird es wahrscheinlich eine sehr gute Saison. Wenn wir beide Spiele verlieren, wird es eher eine normale Saison. Also ich wäre in jedem Fall bereit für eine sehr gute Saison.“

Eigentlich hatten die Vereinsverantwortlichen geplant, zwischen den beiden Spielen in Bühl zu bleiben. Aber: „Die Mannschaft will am Mittwoch schnell heim und dann im eigenen Bett schlafen“, erzählt Hauser. Ein Verbleib vor Ort hätte auch nicht den allergrößten Sinn gemacht. Jonas Kaminski und Ferdinand Tille müssen am Donnerstag wieder arbeiten, Tim Peter hat eine Prüfung an der Uni. Zudem hätte man auch nicht in der Bühler Arena trainieren können. Von daher geht’s am Mittwoch nach dem Spiel wieder zurück, Donnerstagabend und Freitagmittag wird daheim trainiert, am Nachmittag geht’s dann wieder hin. Auch dank der schnellen Flitzer eines Sponsors.

In Reihen der Bisons steht mit Alpár Szabó ein Ex-Herrschinger. Der Ungar hatte in der vergangenen Saison einen großen Anteil am Herrschinger Erfolg. Auf Anhieb avancierte Szabó zum besten Mittelblocker der Liga. Doch Knieprobleme warfen den 29-Jährigen zu Saisonbeginn zurück, seit zwei Wochen steht der Ungar wieder auf dem Feld.

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