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Biathletin Stefanie Scherer vom SC Wall will diese Saison durchstarten - am liebsten in den B-Kader.

Biathlon SC Wall

Stefanie Scherer hat den Fokus auf dem Leistungssport

Wall - Das Abitur und die Dienststelle hat sie in der Tasche: Biathletin Stefanie Scherer startet voller Zuversicht in die neue Saison.

In der vergangenen Saison hatte Stefanie Scherer einen Spagat zu meistern, der allen Leistungssportlern bevorsteht. Auf der einen Seite wollte sie als Biathletin überzeugen und sich einen Kaderstatus im Deutschen Skiverband erarbeiten, auf der anderen Seite standen im vergangenen Sommer Abiturprüfungen an. Eine Kombination, die viel Disziplin fordert. Scherer hat Fleiß gezeigt. Das Abitur hat sie in der Tasche, ihre Ausbildungsstelle auch – seit Sommer ist die 20-Jährige aus Wall Polizeimeister-Anwärterin.

Mit einem Kaderstatus hingegen hat es – trotz guter Ergebnisse im Deutschlandpokal – nicht geklappt. Sie ist im sogenannten C2-Kader, will sich durch gute Ergebnisse in dieser Saison aber einen Platz im C- oder sogar B-Kader erkämpfen.

Die Voraussetzungen dafür sind gut, nachdem sie sich in dieser Saison voll auf Biathlon fokussieren kann – ihre Ausbildung beginnt erst nach dem Winter richtig. „Es ist ein gutes Gefühl, sich voll auf den Sport zu konzentrieren“, sagt Scherer, die am Stützpunkt in Ruhpolding trainiert.

Mit ihrer Vorbereitung war sie zufrieden, einzig eine Kapselverletzung am Daumen macht beim Schießen ein wenig Probleme. „Das Repetieren geht noch etwas langsamer als gewohnt“, sagt sie. Dennoch ist ihr Ziel klar: „Ich will mich im Vergleich zum Vorjahr verbessern, weil ich dieses Jahr mehr trainiert habe.“

Den ersten Vergleich hatte sie bereits Anfang Dezember beim Alpen Cup in der Biathlon-Arena von Lenzerheide (Schweiz). Im ersten Sprint belegte sie Rang neun bei den Juniorinnen. „Mit meiner Laufleistung war ich voll zufrieden“, sagt sie. Die Fehler passierten demzufolge am Schießstand – drei Scheiben blieben stehen. Im zweiten Sprint steigerte sich Scherer, schoss fehlerfrei und belegte den dritten Platz unter 14 Teilnehmern aus Deutschland, Slowenien, Österreich, Liechtenstein, der Schweiz und Australien. Ihr nächstes Rennen bestreitet sie am 18./19. Dezember beim Deutschlandpokal in Notschrei – falls dort Schnee liegt. Ansonsten werden die Vergleiche – wie bereits mehrfach in der Vergangenheit – ins Martelltal (Südtirol) verlegt. Auf Schnee hoffen die Wintersportler aber auch in Ruhpolding – ansonsten weichen Scherer und Co. nach Hochfilzen aus.

mla

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