Frühjahrswaldlauf Schaftlach
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Auf die Plätze, fertig, los: Die Zwergerl gingen nach den Bambini zwei Mal auf die Runde um den Sportplatz. Im Massenstart setzte sich Kilian Kaspar Angerer (Nummer 233) von den Sportfreunden Gmund ab.
Frühjahrswaldlauf Schaftlach
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Startschuss: Die Schüler machen sich auf die Strecke.
Frühjahrswaldlauf Schaftlach
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Abgekämpft, aber stolz: die Sportler nach ihrer Zielankunft.
Frühjahrswaldlauf Schaftlach
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Abgekämpft, aber stolz: die Sportler nach ihrer Zielankunft.
Frühjahrswaldlauf Schaftlach
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Abgekämpft, aber stolz: die Sportler nach ihrer Zielankunft.
Frühjahrswaldlauf Schaftlach
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Abgekämpft, aber stolz: die Sportler nach ihrer Zielankunft.
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Abgekämpft, aber stolz: die Sportler nach ihrer Zielankunft.
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Abgekämpft, aber stolz: die Sportler nach ihrer Zielankunft.

Daniela Gremm siegt für den TSV Schaftlach

Heimvorteil genutzt: Schaftlacherin gewinnt 25. Frühjahrswaldlauf

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Kein neuer Teilnehmerrekord, dafür aber eine Siegerin aus den eigenen Reihen: Die Verantwortlichen des TSV Schaftlach sind glücklich mit dem 25. Frühjahrswaldlauf. 

Schaftlach – Was wünscht sich ein Veranstalter für eine Jubiläumsveranstaltung? Zufriedene Sportler, schönes Wetter und keine Verletzten. Dies alles ist für den TSV Schaftlach beim 25. Frühjahrswaldlauf in Erfüllung gegangen. Da war es zweitrangig, dass heuer kein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt wurde. 354 Läufer im Alter zwischen zwei und 77 Jahren – der Löwenanteil aus dem Nachwuchsbereich – sorgten am Samstag beim Ausrichter für gute Stimmung. „Wenn alle aus unserem Verein mitziehen, halten wir die Tradition aufrecht“, sagt Margret Gremm. Sie ist seit 17 Jahren federführend, zusammen mit ihrem Mann Jochen. Das Ehepaar hat großen Rückhalt in der Leichtathletiksparte des TSV. Entweder wird selbst gelaufen, oder mitgeholfen. So soll es auch im nächsten Jahr sein.

Bei den Kleinsten lief zwar die Uhr, aber die Zeiten wurden nicht veröffentlicht. So hatten Helga Zimmermann, Kreisvorsitzende des Bayerischen Landes-Sportverbands, und Klub-Urgestein Siegi Burger nur Sieger zu ehren. Jeder der 19 Bambini im Alter zwischen zwei und vier Jahren erhielt eine Medaille und eine Urkunde. Als Erwin Welzmiller, Zweiter Bürgermeister von Waakirchen, den Startschuss für die Zwergerl gab, entschied bereits die Zeitmessung über Platz und Sieg. Da auch der Nachwuchs im Massenstart auf die Strecke ging und das Teilnehmerfeld groß war, wurde am Start ab und an auch etwas gerempelt und geschubst. Aber auch wer kurz aus dem Gleichgewicht kam und zu Boden ging, rappelte sich auf und suchte den Anschluss. Ab der Altersklasse U12 ging es aus dem Sportplatz-Oval hinaus ins Gelände.

Für einen Großteil der Jugendlichen und der Erwachsenen war der Frühjahrslauf in Schaftlach der Auftakt zu einer Serie von Laufveranstaltungen. Sie haben sich die Termine, die zur Raiffeisen Oberland Challenge (ROC) zählen, im Kalender angestrichen. So den Stadtlauf in Geretsried am 5. Mai und den Sixtus-Lauf am 18. Mai in Schliersee. Entsprechend war der 5000er der Höhepunkt des Tages. Bei den Frauen liefen Karoline Binder (Eiblteam Isartal) in der Allgemeinen Klasse und Lokalmatadorin Daniela Gremm in der Altersklasse W30 die Spitzenzeiten. Die beiden trennten nur drei Sekunden.

Der Vorteil, in Schaftlach zu den Wiederholungstätern zu gehören, war diesmal nicht gegeben. Die Langstrecke über 8750 Meter musste ausfallen, da durch Schneebruch abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume im Weg lagen. Auch die Fünf-Kilometer-Distanz war geändert worden. „Die drei kleineren Anstiege aber kamen gut an“, sagt Lothar Gremm.

Die absolute Spitzenzeit holte sich Michael Eder, der die Schallmauer von 17 Minuten in der Kategorie M30 unterbot. Der Rosenheimer konnte aber für die ROC-Serie keine Punkte sammeln. Wohl aber die drei Besten der allgemeinen Herren-Klasse. Und sie zeigten, was die Zuschauer sehen wollten: ein absolutes Finish. Der Vorjahreszweite Andreas Kölbl vom TSV Penzberg hatte auf der Zielgeraden die meisten Körner. Zwei Sekunden hinter ihm kam Michael Hechenblaikner (Straß) und weitere vier Sekunden darauf Michael Scheumaier vom LC Tölzer Land ins Ziel. Hinter dem Tagesschnellsten Eder riss Florian Thurner vom SC Gaißach das Zielband. Die Allgemeine Klasse hätte er als Zweiter der M30 mit seinen 17:34 Minuten locker gewonnen.

Wer in der M40 die Nase vorne haben will, muss schneller sein als Florian Koch vom LC Tölzer Land. Aber der 46-Jährige, der Vorjahreszweite der ROC-Gesamtwertung, hat seit Jahren in seiner Altersklasse keine Konkurrenz zu scheuen. Auch nicht den Dritten Sepp Danner (SSC Jachenau), der in der nächsten Saison in die M50 aufrückt.

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