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Wieder mit dabei: Titelverteidiger Hackl9 (in Dunkelrot) will sich erneut für das Finale der Deutschen Pondhockey-Meisterschaft qualifizieren. Dort schaffte es der EC Tegernsee (grüne Mützen) bis ins Viertelfinale.

Qualifikationsrunde zur Deutschen Pondhockey-Meisterschaft

Kleinfeld-Gaudi geht in zweite Runde

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Der EC Tegernsee ist erneut Gastgeber der Qualifikation zur Deutschen Pondhockey-Meisterschaft und hat einen prominenten Paten gefunden: NHL-Spieler Korbinian Holzer.

Tegernsee – Thomas Maban hatte es im vergangenen Jahr angekündigt: „Alle haben gesagt, dass wir das noch mal machen müssen. Das tun wir.“ Zum zweiten Mal richtet der EC Tegernsee am Wochenende, 1./2. Dezember, die Qualifikationsrunde zur Deutschen Pondhockey-Meisterschaft aus. „Es war schnell klar, dass das keine einmalige Geschichte ist“, sagt Maban heute. In diesem Jahr kämpfen in der Kunsteisarena 23 Mannschaften um den Einzug ins Finale, das von 1. bis 3. März 2019 in Mittenwald stattfinden wird. Pate des Turniers am Tegernsee ist der NHL-Spieler Korbinian Holzer aus Geretsried.

„Thomas Maban hat mich diesbezüglich letztes Jahr schon mal angeschrieben. Da war ich zwar nicht als Pate dabei, habe aber viel auf Facebook geteilt und geholfen, Werbung zu machen“, sagt der Verteidiger der Anaheim Ducks. „Heuer hat mich Thomas wieder gefragt, und für mich war das dann keine Frage, ob ich das machen will.“ Der 30-Jährige absolviert derzeit nach einer Handgelenksoperation in München seine Reha. Mitspielen kann Holzer nächstes Wochenende also nicht, „aber ich habe schon vor, dass ich zumindest mal eine Stunde rüberkomme“.

Lesen Sie dazu auch ein Interview mit NHL-Spieler Korbinian Holzer

Dafür ist das Team Hackl9 wieder am Start. Die Mannschaft um die beiden Ex-Profis Mathias Hart und Markus Busch will ihren Titel in der Profi-Kategorie verteidigen. Auch der EC Tegernsee schaffte es im vergangenen Jahr bis in die Finalrunde. „Wir sind aber im Viertelfinale ausgeschieden, weil wir uns so angestellt haben“, sagt Maban und lacht.

Trotz des sportlichen Ehrgeizes geht es beim Pondhockey aber vor allem um den Spaß. Gespielt wird auf dem Kleinfeld Vier-gegen-Vier ohne Torhüter. Jede Mannschaft hat zwei Einwechselspieler. Die Tore sind sehr flach und haben nur zwei Einschusslöcher. Bodychecks und Schlagschüsse sind verboten. Die Ausrüstung ist auf Helm, Eishockey-Handschuhe, Schienbein- und Ellenbogenschoner beschränkt.

Um den Hobbyspielern nicht den Spaß zu verderben, gibt es heuer neben den Profis und Amateuren eine dritte Kategorie, die Beer-League. „Die ist für Hobbyspieler, die noch nie in einer Liga gespielt haben“, erklärt Ralf Herrmann, Geschäftsführer von Eissuite, der die Deutsche Meisterschaft organisiert. Der 55-Jährige freut sich, dass der ECT sein Stadion wieder zur Verfügung stellt. „Das Turnier am Tegernsee war letztes Jahr sehr, sehr beliebt“, sagt Herrmann. „Und heuer sind bereits alle Startplätze vergeben.“ Gespielt wird am Samstag von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 15 Uhr. Der Eintritt ist wieder frei.

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