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André Feller (32) Torhüter beim SV Bayrischzell: Das war ein schönes Relegations-Spiel, so stellt man sich das vor. Viele Tore, gelb-rote Karten, es war alles dabei. Beim ersten Elfmeter stand ich direkt hinten an der Ecke: Ich hätte ihn auch gegeben, der Waakirchner war bissl zu spät dran. In der zweiten Halbzeit hat sich Kreuth etwas zurückgelehnt, und es ist noch mal ein spannendes Spiel geworden. Waakirchen muss im Rückspiel voll an seine Leistungsgrenze gehen, dann ist alles offen.
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Dietmar Spitz (54) Abteilungsleiter des TSV Bad Wiessee: Für die Zuschauer war es ein abwechslungsreiches Spiel mit vielen Toren. Waakirchen hat sich in der ersten Halbzeit nach der Führung zu sehr hinten reindrängen lassen und sich durch das Meckern selbst aus dem Konzept gebracht. Kreuth ist hohes Tempo gegangen und hat seine Chancen genutzt. Die zweite Halbzeit war dann zerfahren. Für das Rückspiel hat Waakirchen immer noch Chancen, es noch einmal spannend zu machen.
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Sebastian Hahn (22) Offensivspieler beim TuS Holzkirchen: Es war geil zum Anschauen, gerade weil so viele Tore gefallen sind. Aber ich muss sagen, dass der Schiedsrichter in meinen Augen katastrophal war. Er hat wirklich nicht gut gepfiffen – auf beiden Seiten. Das hat das Spiel beeinflusst, und deshalb ist es so hoch ausgegangen. Waakirchen hat den unglücklichen Elfer bekommen, und dann auch noch einen für sich gepfiffen bekommen, wo ich nicht gesehen haben, ob das einer war.
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Werner Klinke (33) Sportlicher Leiter des TSV Hartpenning: Waakirchen war die ersten 20 Minuten klar die bessere Mannschaft. Die Kreuther haben das ganze Jahr Abstiegskampf, die kriegen halt mal ein Tor und können damit umgehen. Dass Waakirchen nach der gelb-roten Karten so zurückkommt, hätte ich nicht gedacht. Ich hätte aber auch nicht gedacht, dass Kreuth dann so abschaltet. 2:0 im Rückspiel reicht für Waakirchen. Kreuth muss sich zusammenreißen, wenn sie drinbleiben wollen.
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Horst Krusche (65) Betreuer beim FC Rottach-Egern: Was war ein gutes und rasantes Spiel. Kreuth hat den Start verschlafen, dann aber mit Einsatz gezeigt, dass sie gewinnen wollen. Allerdings verstehe ich nicht, wie man bei Elf-gegen-Zehn noch zwei Gegentore kassieren kann. Da ist das Spiel dann sogar noch mal auf der Kippe gestanden. Beim fünften Tor glaube ich, war die Hand im Spiel. Noch ist nichts entschieden, aber wenn Kreuth in Waakirchen ein Tor macht, war es das.
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Marcus Huber (41) Co-Trainer des TSV Weyarn: Die Zuschauer haben für ihr Geld richtig was zu sehen bekommen – die Trainer haben hingegen jetzt sicher einige graue Haare mehr. Das 1:0 hat Waakirchen in die Karten gespielt, dann hat Kreuth aber mehr spielerische Qualität gezeigt, unabhängig davon ob es ein Elfmeter war oder nicht. Nach der Pause gab es dann viele Fouls. Der Sieg für Kreuth war am Ende verdient. Aber die Messe ist noch nicht gelesen.

Kreuth gegen Waakirchen

Kuriose Relegations-Partie: Stimmen zum Spiel

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  • Thomas Spiesl
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Es war eine mitreißende Partie, die die Fußballfans am Mittwochabend im Kreuth zu sehen bekommen haben. Einschätzungen von sechs Fußball-Experten aus dem Landkreis.

Kreuth - Nicht nur das Hin und Her im Relegations-Derby zwischen dem FC Real Kreuth und dem SV Waakirchen erregte die Gemüter, sondern auch die beiden Elfmeter. Unter den knapp 540 Zuschauern waren viele bekannte Gesichter. Wir haben bei einigen nachgefragt, wie sie die Partie gesehen haben und was sie sich vom Rückspiel erwarten. Für die Stimmen die Bilder (oben) durchklicken.

ts/jpa

Den ausführlichen Spielbericht der mitreißenden Partie lesen Sie hier.

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