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Landkreismeisterschaft: Streckenrekord am Wallberg aufgestellt

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Von: Julia Pawlovsky

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Start am Fuße des Wallbergs: Michaela Köster (Geiger Medius Bike Base Team) bereitet sich auf die Landkreismeisterschaft vor.
Start am Fuße des Wallbergs: Michaela Köster (Geiger Medius Bike Base Team) bereitet sich auf die Landkreismeisterschaft vor. © Andreas Leder

Zum ersten Mal fand heuer im Rahmen der Landkreismeisterschaft der Bergsprint auf den Wallberg statt. Dabei blieben gleich 14 Rennradfahrer unter zwölf Minuten.

Rottach-Egern – Eigentlich hätte die Landkreis-Meisterschaft im Radsport auch in diesem Jahr wieder mit dem traditionellen Sturm aufs Sudelfeld zu Ende gehen sollen. Aufgrund von Bauarbeiten auf der Strecke (wir berichteten), war das aber nicht möglich. Doch Ersatz war schnell gefunden: Die Mitglieder des Vereins Radsport Tegernseer Tal (RTT), die die Landkreis-Meisterschaft ausrichten, fanden schnell Ersatz. „Die Idee, auf der Wallbergpanoramastraße wieder einen Bergsprint mit dem Rennrad ins Leben zu rufen, war schon länger in den Köpfen des Vereins“, sagt RTT-Vorsitzender Rolf Friedrich. „Dank einer kurzentschlossenen und schnellen Zusage von Peter Eiler, dem Zweiten Vorsitzenden des Verkehrsvereins Rottach-Egern, konnten wir das Rennen organisieren.“

Andreas Lenz stellt bei Landkreismeisterschaft neuen Streckenrekord auf

So ging es also für die 94 Starter auf dem Wallberg. Und Andreas Lenz vom Team Geiger Medius Bike Base stellte gleich einen neuen Streckenrekord auf: In 11:05,08 Minuten erklomm er den Wallberg. Zweitschnellster war Wolfgang Hoffmann (E Racers Top Level Augsburg). Tagesschnellste mit 13:03,9 Minuten war Tatjana Paller (RSV Unna). Die Lenggrieserin hatte ihre Karriere einst bei der Équipe vélo Oberland begonnen. Die zweitschnellste Zeit fuhr Tanja Priller vom RSC Wolfratshausen mit 15:03,2 Minuten. Rang drei ging an Ulrike Bahnemann vom RTT (15:09,1 Minuten) „Es waren allgemein sehr schnelle Zeiten“, sagt Friedrich. „14 Starter lagen unter zwölf Minuten.“

Auch die Teilnehmer waren begeistert vom Rennen. „Es war für alle Fahrer was Besonderes, auf einer für den öffentlichen Verkehr gesperrten Straße zu fahren.“ Die Siegerehrung fand im Anschluss in der Hütte des Drachen- und Gleitschirmflieger-Clubs Tegernseer Tal statt. 

jpa

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