Torschuss-Training: Die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach bereitet sich auf das Freundschaftsspiel vor.
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Torschuss-Training: Die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach bereitet sich auf das Freundschaftsspiel vor.
Aufwärmen: Die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach bereitet sich auf das Freundschaftsspiel vor.
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Aufwärmen: Die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach bereitet sich auf das Freundschaftsspiel vor.
Großer Auftritt: Die Rottacher Fußball-Buben führen die Teams auf den Platz.
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Großer Auftritt: Die Rottacher Fußball-Buben führen die Teams auf den Platz.
Viel Rauch und Unruhe verursachten die mitgereisten Anhänger von Rayo Vallecano zu Beginn des Spiels. Sie zündeten eingeschleuste Bengal-Fackeln. In der Folge gerieten sie deshalb mit Gladbach-Fans in handfesten Streit.
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Viel Rauch und Unruhe verursachten die mitgereisten Anhänger von Rayo Vallecano zu Beginn des Spiels. Sie zündeten eingeschleuste Bengal-Fackeln. In der Folge gerieten sie deshalb mit Gladbach-Fans in handfesten Streit.
Viel Rauch und Unruhe verursachten die mitgereisten Anhänger von Rayo Vallecano zu Beginn des Spiels. Sie zündeten eingeschleuste Bengal-Fackeln. In der Folge gerieten sie deshalb mit Gladbach-Fans in handfesten Streit.
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Viel Rauch und Unruhe verursachten die mitgereisten Anhänger von Rayo Vallecano zu Beginn des Spiels. Sie zündeten eingeschleuste Bengal-Fackeln. In der Folge gerieten sie deshalb mit Gladbach-Fans in handfesten Streit.
Viel Rauch und Unruhe verursachten die mitgereisten Anhänger von Rayo Vallecano zu Beginn des Spiels. Sie zündeten eingeschleuste Bengal-Fackeln. In der Folge gerieten sie deshalb mit Gladbach-Fans in handfesten Streit.
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Viel Rauch und Unruhe verursachten die mitgereisten Anhänger von Rayo Vallecano zu Beginn des Spiels. Sie zündeten eingeschleuste Bengal-Fackeln. In der Folge gerieten sie deshalb mit Gladbach-Fans in handfesten Streit.
Im Trikot mit Unterschriften machte Bürgermeister Köck Ansagen.
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Im Trikot mit Unterschriften machte Bürgermeister Köck Ansagen.
In der ersten Halbzeit gelang nur dem spanischen Team Rayo Vallecano (in Weiß-Rot) ein Tor.
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In der ersten Halbzeit gelang nur dem spanischen Team Rayo Vallecano (in Weiß-Rot) ein Tor.

Ausschreitungen bei Freundschaftsspiel

Rayo vernebelt die Trainingslager-Top-Bilanz von Borussia Mönchengladbach

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  • Julia Pawlovsky
    Julia Pawlovsky
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Von Ausschreitungen überschattet war das Testspiel von Borussia Mönchengladbach und Rayo Vallecano. Ansonsten war das Trainingslager am Tegernsee ein voller Erfolg.

Rottach-Egern – Waldfest, Seefest, Fußballfest – das Trainingslager des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach in Rottach-Egern ist am Samstag mit einem Freundschaftsspiel gegen den spanischen Erstliga-Absteiger Rayo Vallecano zu Ende gegangen. 2:1 (0:1) siegte die Mannschaft vom Niederrhein gegen einen Gegner, der nicht nur mit seiner Spielweise auf dem Platz unangenehm war, sondern auch auf den Rängen für Tumult sorgte.

In den vorangegangenen sieben Jahren gab es in Zusammenhang mit Mönchengladbach keine negativen Auffälligkeiten am Tegernsee. Doch diesmal musste sogar die Polizei anrücken, weil Anhänger von Rayo zu Beginn des Spiels Bengal-Fackeln angezündet hatten – und das, obwohl Bürgermeister Christian Köck in seiner Funktion als Stadionsprecher bereits im Vorfeld auf Deutsch und Englisch eindringlich darum gebeten hatte, auf jegliche Pyro-Aktionen mit Blick auf die Sicherheit zu verzichten.

Die Polizei sorgt beim Freundschaftsspiel für Ordnung

Während die Polizei auf den Rängen für Ordnung sorgte, Streit zwischen Spaniern und Gladbachern schlichtete, suchte die Borussia auf dem Rasen nach seiner Linie. Der neue Trainer Marco Rose hatte seinen Kader in zwei Teams aufgeteilt – eines für die erste und eines für die zweite Halbzeit. Sein Kollege Paco Jémez folgte diesem Beispiel. Team 1 mit Yann Sommer im Tor, Tobias Strobl als sechser und Patrick Hermann im Sturm tat sich schwer. Das schnelle Spiel ging zulasten der Ballkontrolle, und die Fohlen-Elf kreierte kaum Chancen. Vallecano dagegen hatte weniger Spielanteile, aber die besseren Szenen. Denn wenn der La-Liga-Absteiger mal nach vorne kam, passten die Kombinationen, und Gladbachs Verteidigung um Michael Lang und Nico Elvedi hatte gut zu tun. Bis es dann doch passierte: Jonathan Moutiel tauchte vor Sommer auf und ließ dem Schweizer Nationalkeeper keine Chance (21.). In einer ähnlichen Szene reagierte Sommer gerade noch rechtzeitig vor Federico Piovaccal: Dessen Flachschuss stoppte der Torhüter mit der Ferse.

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In der zweiten Hälfte ließ es Team 2 etwas langsamer, aber dafür strukturierter angehen. Borussia gewann mehr Kontrolle, was auch daran lag, dass Rayos Andres Martin nach überhartem Einsteigen einen Platzverweis kassiert hatte (34.). „Es war ein Testspiel, und uns wäre schon wichtig gewesen, dass wir das im Elf-gegen-Elf spielen dürfen“, sagte Trainer Rose. Nach einem Schubser an Fabian Johnson nutzte Michael Cuisance den Strafstoß zum 1:1 (55.). Christoph Kramer markierte nach einer Ecke mit einem satten Schuss den 2:1-Siegtreffer (79.) und ließ knapp 2000 Zuschauer jubeln.

Am Dienstag sahen 1200 Gladbach-Fans das Training

Trotz des Rauch-Einsatzes waren alle Beteiligten mit dem Trainingslager zufrieden. „Es ist wieder sehr gut in Rottach-Egern gelaufen“, stellte Gladbachs Mediendirektor Markus Aretz fest. Der Verein sei sehr zufrieden. Auch beim FC Rottach-Egern fällt das Fazit positiv aus, wie Vorstandsbeisitzer Stefan Schlichtner sagt: „Wir sind voll zufrieden. Das gilt auch für unser neues Wirte-Team.“ Die Zahl der mitgereisten Fans sei leicht gestiegen. So waren laut Aretz in Rottach-Egern an die 1000 Fans untergebracht. Über die gesamte Woche seien etwa 1500 Fans dabei gewesen, wobei das Training am Dienstag mit rund 1200 Kiebitzen am besten besucht gewesen sei.

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Ein Fan ist mittlerweile auch Bürgermeister Köck, der die Ansagen am Platz im mit Spielerautogrammen bestückten Borussen-Trikot vornahm. „Das ist jetzt mein viertes oder fünftes Trikot“, sagt er, „und ich halte alle in ehren.“ Besonders gefällt ihm das familiäre Verhältnis zwischen Verein und Fans. „Da meint man, man ist in einer anderen Sportart.“ Auch 2020 seien die Borussen wieder herzlich willkommen. Trainer Rose würde gerne wieder kommen. „Tolles Ambiente, tolle Fans, ein klasse Hotel und ganz freundliche Menschen“, lautete sein Fazit. „Eine total entspannte Atmosphäre, obwohl so viele Menschen dabei waren. Ein großes Dankeschön und Lob an alle, die dabei waren.“

ddy/jpa

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