Von seinem Vorläufer-Job kennt Marinus Sennhofer die Strecke in Garmisch in- und auswendig.
+
Von seinem Vorläufer-Job kennt Marinus Sennhofer die Strecke in Garmisch in- und auswendig.

Plätze unter den besten Zehn

Sennhofer überzeugt bei FIS-Rennen in Garmisch

  • vonHeidi Siefert
    schließen

Der Kreuther Nachwuchs-Skifahrer Marinus Sennhofer quartiert sich in Garmisch-Partenkirchen ein. Nach seinem Auftritt als Weltcup-Vorläufer war er jetzt selbst in FIS-Rennen am Start.

Kreuth/Garmisch-Partenkirchen – „Die Strecke kenne ich inzwischen in- und auswendig“, sagt Marinus Sennhofer und lacht. Eine Woche nach seinem Auftritt als Vorläufer beim Ski-Weltcup an der Kandahar (wir berichteten), war der Kreuther Nachwuchsfahrer in Garmisch-Partenkirchen zu eigenen Rennen am Start. Bei strahlendem Sonnenschein und frostig kalten Minusgraden gastierte der Tross der Fédération Internationale de Ski (FIS) im Werdenfelser Land.

Zunächst ein international stark besetztes Feld im Riesenslalom, den der Italiener Tobias Kastlunger aus Marebbe im Gadertal gewann, und bei dem sich Sennhofer im Mittelfeld platzierte. Am Wochenende dann Super-G und Kombination auf der etwas verkürzten Weltcup-Piste, die nicht mehr ganz so gut präpariert war wie bei den Stars in der Vorwoche, der jungen Garde aber dennoch beste Bedingungen bot.

Und die nutzte der Starter vom Skiverband Oberland (SVO) – auch wenn es im ersten Super-G noch nicht ganz so gut lief. „An der Ausfahrt Steilhang, wo man Tempo mitnehmen müsste, hatte ich einen Fehler“, resümiert Sennhofer sein Auftaktrennen, das er als 13. beendete. Schnellster war der 25-jährige Lokalmatador Bastian Meisen, der damit auch den Grundstein zum Sieg in der Kombinationswertung legte. Zunächst aber stand am selben Tag noch ein zweiter Super-G auf dem Programm, in dem es für den 18-jährigen Kreuther deutlich besser lief. Er wurde Siebter. Mit Manuel Schmid (28) aus Fischen im Allgäu setzte sich auch hier ein Routinier durch.

Nächstes Rennen: Deutsche Meisterschaft

Nach den Speedrennen am Samstag stand der Sonntag im Zeichen des Slaloms. Während die Super-Gs einzeln in die Wertung eingingen, zählten diese Rennen ausschließlich für die Kombination. Diesmal passte der Auftakt. Mit Rang zehn in dem von Australier Hugh McAdam dominierten Rennen schob sich Sennhofer als Neunter unter die besten Zehn in der Kombination. Ohne Punkte blieb er im zweiten Slalom, den er nicht ins Ziel brachte. Seine Bilanz war dennoch positiv: „Es gibt schon noch was zu tun, geht aber in die richtige Richtung.“

Erneut in Richtung Garmisch-Partenkirchen geht es für den Kreuther auch am kommenden Wochenende. Dann werden hier die deutschen Meister in Abfahrt und Super-G gekürt. „Start ist dann wieder ganz oben.“ So, wie es Marinus Sennhofer von seinem Vorläufer-Job kennt.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare