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Standortbestimmung mit gutem Gefühl für Toni Tremmel

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Voller Einsatz wird von Toni Tremmel beim Weltcupauftakt der Slalomspezialisten gefordert sein, wenn er in Val d’Isère in die Punkte fahren möchte.
Voller Einsatz wird von Toni Tremmel beim Weltcupauftakt der Slalomspezialisten gefordert sein, wenn er in Val d’Isère in die Punkte fahren möchte. © Peter Kornatz

Toni Tremmel startet beim Slalom in Val d’Isère in den Weltcup-Winter. Die Strecke „passt ganz gut“, meint der Rottacher.

Rottach-Egern – „Jetzt ist’s gut, dass es losgeht!“ Toni Tremmel freut sich, wenn am Sonntag im französischen Val d’Isère auch die Slalomspezialisten erstmals in diesem Winter in den Weltcup starten. Beim 67. Critérium de la premiere neige trifft sich die Weltspitze der Männer zum Auftakt in den Weltcup-Winter, um im traditionsreichen savoiardischen Ski-Ort im Stade Olympique de Bellevard ihre ersten Sieger zu küren.

Es hat lange gedauert, ehe die Techniker ins Renngeschehen eingreifen können. „Nun sind wir alle sehr gespannt, wo wir im internationalen Vergleich stehen“, sagt Christian Schwaiger, der mit seinem fünfköpfigen Slalomteam zuversichtlich und hoch motiviert nach Val d’Isère aufgebrochen ist. „Eine kompakte und schlagkräftige Mannschaft“, hat der Männer-Bundestrainer Alpin am Start.

Die unmittelbare Vorbereitung für Val d’Isère fand vergangene Woche in Pfelders in Südtirol statt und für Tremmel lief sie so gut, wie die komplette Vorbereitung. „Wir hatten recht gute Verhältnisse, ich bin gesund und verletzungsfrei“, schaut der 28-Jährige vom SC Rottach-Egern denn auch recht zuversichtlich auf die Saison. Die vergangenen Monate liefen nach Plan. Ende August begab sich das DSV-Team für mehrere Wochen ins Trainingslager im argentinischen Winter. Mitte Oktober, Anfang November konzentrierte sich die Vorbereitung aufs Schnalstal, wo die Athleten trotz relativ warmen Wetters optimale Bedingungen vorfanden. Zuletzt dann ein Trainingslager in Schweden, wo die aktiven bei besten Bedingungen neben der Skitechnik vor allem auch an der Materialabstimmung arbeiteten.

Tremmel hat gute Erinnerungen an Val d‘Isère

Vom Setting hat sich bei Tremmel nichts Grundlegendes geändert, wenn er in seine sechste Weltcup-Saison geht. Sein Ziel ist es, sich Rennen für Rennen so einstellen zu können, dass es ihm gelingt, seine bestmögliche Leistung abzurufen. Sich für den zweiten Durchgang zu qualifizieren ist auch das Ziel am Sonntag. Nach trüben Tagen in den französischen Alpen ist kaltes, sonniges Wetter prognostiziert. An die WM-Piste am extrem steilen Face de Bellevard hat Toni Tremmel gute Erinnerungen. Zwar musste er kurz vor dem Ziel den ersten Durchgang frühzeitig beenden, doch bis dahin war er bei seiner Val d’Isère-Premiere im vergangenen Winter hier ordentlich unterwegs. „Ich habe gute Erinnerungen, das passt ganz gut“, erzählt er über die Strecke, auf der es nun eine erste Standortbestimmung geben wird.

Vielleicht gelingt es ja schon im ersten Saisonrennen, sich gut zu präsentieren und Punkte zu sammeln, um sich mit einer besseren Startnummer auch eine bessere Ausgangsposition für die weiteren Slalom-Rennen der Weltcupsaison zu verschaffen. sie

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