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Wieder nichts: Viktoria Rebensburg wird in der Abfahrt im Jeongseon Alpin-Zentrum Neunte.  

Olympische Winterspiele 2018

Rebensburg verabschiedet sich ohne Medaille

Viktoria Rebensburg wird Neunte in der Abfahrt von Pyeongchang. Es war wohl das letzte olympische Rennen ihrer Karriere. Hinterher setzte es Kritik von DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier.

Pyeongchang – Viktoria Rebensburg kehrt von den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang ohne Medaille zurück. „Es ist natürlich schade, definitiv“, sagte die Kreutherin. In der Abfahrt am Mittwoch belegte sie Platz neun und hatte einen Rückstand von 1,42 Sekunden auf Siegerin Sofia Goggia aus Italien. Es war wohl das letzte olympische Rennen in Rebensburgs Karriere. Im Anschluss setzte es Kritik vom Deutschen Skiverband (DSV).

„Zwei Medaillen auf dem Silbertablett serviert“ bekommen habe Rebensburg in Südkorea, sagte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier. Eine im Riesenslalom, eine im Super-G. Beide hat die 28-Jährige liegen lassen. Im Riesenslalom, in dem sie angesichts ihrer bislang grandiosen Saison sogar Goldanwärterin war, wurde Rebensburg Vierte – nach einem Anfängerfehler im ersten und etwas zu wenig Mut im zweiten Lauf. Im Super-G war sie auf Medaillenkurs, ehe sie in Sichtweite des Ziels bremste, um sich nicht zu verfahren. Resultat: Rang zehn.

In der Bemerkung von Maier sah Rebensburg eine nicht gerechtfertigte Kritik. Sie konterte nach der Abfahrt: Im Riesenslalom „kann ich mir keinen Vorwurf machen. Ich habe mir die zwei Läufe noch mal angeschaut, das war höchstes Niveau.“ Ja, gut, der Fehler im ersten Lauf sei ein „Faktor“ gewesen, „aber man muss auch riskieren, um vorne mitzufahren.“

Allerdings: Besagter Fehler war vermeidbar, von den Weltklasse-Läuferinnen unterlief er nur ihr. Ähnlich war es auch im Super-G: Außer ihr sah sich keine gezwungen, jenen Haken zu schlagen. Rebensburg sagte auch nach diesem Rennen, ihr sei ein „sehr guter Lauf“ gelungen. Sie sei nach Pyeongchang gekommen, um hier „technisch gut Ski zu fahren“, betonte die 28-Jährige, und bis auf die beiden Fehler könne sie deshalb zufrieden sein.

Ob es bei diesem unbefriedigenden Ende einer olympischen Karriere, die gekrönt ist von Gold 2010 in Vancouver und Bronze 2014 in Sotschi, bleiben wird, ist offen. „Man soll niemals nie sagen“, erklärte Rebensburg, aber 2022 werde sie wohl nicht mehr fahren. Alpindirektor Maier widersprach: „Das letzte Wort ist da überhaupt noch nicht gesprochen.“ Klar sei Rebensburg enttäuscht, „aber bei richtigen Rennfahrern brennt dann doch wieder die Flamme, und sie sagen: So leicht gebe ich mich dann doch nicht geschlagen.“ 

sid

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