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Rebensburg bekommt Unterstützung vom Fanclub

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Schwere Sprunge befinden sich heuer auf der Kandahar. Viktoria Rebensburg meisterte diese beim Abfahrts-Training in Garmisch-Partenkirchen. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wenn Viktoria Rebensburg am Wochenende auf der weltberühmten Kandahar startet, ist ihr die Unterstützung ihres Fanclubs sicher. Unzählige Kreuther machen sich auf den  Weg nach Garmisch-Partenkirchen.

Garmisch-Partenkirchen – Wenn die alpinen Weltcup-Fahrerinnen durch die Erdteile tingeln und sich einmal im Jahr die Möglichkeit ergibt, mit kurzer Anfahrt ein Rennen live zu beobachten, dann ist im Oberland Reisefieber angesagt. So auch wieder an diesem Wochenende, wenn Viktoria Rebensburg vom Skiclub Kreuth in Garmisch-Partenkirchen an den Start geht. Aufgrund der Wettervorhersage und den Verschiebungen beim Herren-Weltcup in Kitzbühel, hat sich auch das Programm auf der Kandahar am Freitag nochmals geändert. Am Samstag um 10 Uhr wird nun der Super-G gefahren und die Abfahrt am Sonntag um 11.30 Uhr. Rebensburg, dem Zugpferd des Deutschen Skiverbandes, ist dann der Unterstützung ihres Fanclubs gewiss.

Vorsitzende Doris Aumann blickt mittlerweile auf 300 eingetragene Mitglieder. „Im Jahr 2010 nach dem Olympiasieg im Riesenslalom haben wir uns im kleinen Kreis entschlossen, einen Fanclub zu gründen“, berichtet Aumann. „Und zwischenzeitlich haben sich auch deutsche Nordlichter und Österreicher angeschlossen.“ Zum medienwirksamen Equipment des Vereins gehört auch ein großes Transparent, das selbstverständlich an der Kandahar vor der Fan-Tribüne aufgespannt wird. Ob jetzt 100 oder 200 Vicky-Fans ins Werdenfels fahren, weiß Aumann nicht. Erfolgt doch die Anreise nach Garmisch-Partenkirchen nicht in organisierten Bussen, sondern ausnahmslos mit Privat-Pkw.

Dass Dagmar und Wolfgang Rebensburg an den beiden Rennen ihrer Tochter auf der Kandahar mitfiebern, steht hingegen außer Zweifel. Für die Eltern sind Plätze auf der VIP-Tribüne reserviert, aber in den vergangenen Jahren haben sie sich auch gerne unter die Fans gemischt. Dies erhofft sich Aumann von Allen, die ins Werdenfelser Land fahren, um Rebensburg hautnah zu erleben. „Die Fantribüne ist für Jeden da“, sagt Aumann. „Nicht nur für die Mitglieder des Fanclubs.“

ko

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