+
Stolz auf ihre Leistung: Die Platzierten des Hermine-und-Sepp-Resch-Gedächtnisrennens in der Klamm in Kreuth.

Bei den Anstiegen zeigt sich die Technik

Anspruchsvoller Hermine-und-Sepp-Resch-Gedächtnislauf

  • schließen

196 Teilnehmer sind bei besten Schneeverhältnissen beim Hermine-und-Sepp-Resch-Gedächtnislauf in Kreuth an den Start gegangen. Kräftig abgeräumt haben auf der anspruchsvollen Strecke die Skilangläufer des TSV Hartpenning.

Kreuth – Während am Tegernsee schon die Urlauber an der Seepromenade entlang flanieren, herrscht in der Klamm im nahe gelegenen Kreuth noch immer tiefer Winter. Der ortsansässige Skiclub nutzte die auch im März für Langläufer optimalen Bedingungen und richtete das Hermine-und-Sepp-Resch-Gedächtnisrennen aus, das zur Raiffeisen-Cup-Rennserie zählt. Knapp 200 Teilnehmer stellten sich den Anforderungen der Gernbergrunde.

„Die Loipe war schnell und die Schlüsselstellen trotzdem griffig“, erklärt Thassilo Rodler. Der nordische Sportwart des SC Kreuth meint damit die drei Anstiege am Ausklang des vier Kilometer langen Rundkurses und die folgende kniffelige Abfahrt. Eine 90-Grad-Kurve und nach dem Queren einer Brücke eine weitere rechtwinklige Richtungsänderung.

Den Kleinsten blieben die Berganstiege erspart. Sie waren nach drei Kilometern im Ziel. Leni Lapper vom SC Wall und Marinus Rummel vom TSV Hartpenning setzten sich in der U8 an die Spitze. In der U9 erkämpften Maria Meixner (TSV Hartpenning) und Jona Grojzdek vom teilnehmerstärksten Verein SC Lenggries Rang eins. In der U10 gelang dies Emilia Broschart (SC Lenggries) und Mika-Janne Meister (WSV Aschau). Der Inngauer aber konnte keine Punkte für die Raiffeisen-Cup-Wertung sammeln. Somit holte sich der Zweite Veit Kubiczek (SC Lenggries) die optimalen 100 Zähler. In der Kategorie U11 dominierten Emilia Spitzer (TSV Hartpenning) und Niklas Koloff (SC Lenggries).

Die älteren Schüler-Jahrgänge hatten bereits die komplette Gernbergrunde zu bewältigen. „Bei den Anstiegen zeigte sich, wer eine gute klassische Technik hat“, sagt Sportwart Radler. Hanna Richter (SC Lenggries) und Marinus Meixner (TSV Hartpenning) legten in der U12 Zeiten vor, die nicht zu unterbieten waren. Die U13 gewannen Lucy Förster (SC Lenggries) und Johannes Gatter (SLV Tegernsee).

Ab dem Jahrgang 2005 war der Rundkurs zwei Mal zu fahren. Magdalena Meixner (TSV Hartpenning) und Thomas Schnaderbeck (SC Lenggries) setzten sich in der U14 die Krone auf. In der U15 gelang dies Rosali Schmidt (TSV Hartpenning) und Moritz Höflinger (SC Hochvogel). Bei den Jugendlichen holten Leonie Völkl (SC Lenggries/U16), Jonas Kirner (SLV Tegernsee/U16) und Christina Danner (SSC Jachenau/ U18) die optimal möglichen Raiffeisen-Cup-Punkte.

Die besten Zeiten nach drei Gernberg-Umrundungen erkämpften Markus Meister (WSV Aschau/AK II), Tobias Gehrke (TSV Hartpenning/AK I) und Sepp Danner (SSC Jachenau/AK II). Die schnellsten Läuferinnen nach acht Kilometern stellte der TSV Hartpenning mit Schmidt und Franziska Zuber (U15/2.). Es ist eine schöne Tradition, dass Sepp Resch junior, dessen Eltern zu Ehren das Rennen als Hermine-und-Sepp-Resch-Gedächtnis-Lauf ausgeschrieben ist, die Siegerehrung an der Seite des SC-Vorsitzenden Matthias Goede vornimmt. Hier wurden auch Geldpreise an den erfolgreichsten und den teilnehmerstärksten Verein vergeben, mit der Vorgabe die Euros ausnahmslos für die Nachwuchsarbeit zu verwenden.  Ergebnisse siehe raceengine.de.

ko

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Bedingungen werden Gustl-Moschner-Lauf gerecht
181 Langläufer haben sich an der Monialm zum Gustl-Moschner-Lauf eingefunden. Der Nachwuchs kämpfte um Punkte in der Raiffeisen-Cup-Wertung, die Älteren mit dem immens …
Bedingungen werden Gustl-Moschner-Lauf gerecht

Kommentare