Christoph Lechner hat sich am Kreuzband verletzt.
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Christoph Lechner hat sich am Kreuzband verletzt.

Brüder vom SC Ostin erneut in Aspen am Start

Kreuzbandverletzung: Glück im Unglück für Christoph Lechner

  • vonSofia Eham
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Glück für Christoph Lechner: Der Snowboarder vom SC Ostin kann nach einer Kreuzbandverletzung wohl beim Weltcup in Aspen starten.

Ostin/Aspen – Für Christoph Lechner vom SC Ostin gab es bei der WM der Snowboard-Freestyler in Colorado einen Schockmoment: Bei seinem ersten Qualifikationslauf setzte er einen Sprung zu stark an, kam dadurch tief auf, streckte sein Bein durch und spürte direkt Schmerzen im Knie – kein gutes Zeichen. Er verzichtete auf den zweiten Lauf und damit auch seine Chance zur Qualifikation fürs Finale.

Im Krankenhaus bekam er die beruhigende Diagnose: Sein Kreuzband sei zwar überdehnt, aber intakt. „Ich bin ziemlich froh, dass ich den zweiten Run nicht gefahren bin – sonst wäre es wahrscheinlich ab gewesen“, erzählt der 20-Jährige, der sich wegen des verpassten Finales nicht ärgert: „Der Contest war mir in dem Moment ziemlich egal.“ Seitdem befindet er sich bereits auf dem Weg der Besserung, einigen intensiven Physio-Einheiten sei Dank. Die Freigabe für die heutige Qualifikation für den anstehenden Weltcup in Aspen hat er bekommen. „Ich starte, wenn ich bis dahin schmerzfrei bin“, sagt er.

Sicher dabei ist hingegen sein jüngerer Bruder Florian. Für ihn verlief die WM ohne Komplikationen oder Blessuren. „Ich hätte meine Runs noch etwas sauberer machen können, aber insgesamt bin ich zufrieden“, meint der erst 15-jährige Schüler. Auch für ihn reichte es zwar nicht für das Finale, doch mit einem 22. Platz bei seinem WM-Debüt zeigte er bereits eine beeindruckende Leistung.

Den WM-Titel holte sich der favorisierte Yuto Totsuka aus Japan vor Scotty James aus Australien und dem Schweizer Jan Scherrer. Als einziger Deutscher war Andre Höflich im Finale vertreten und landete schlussendlich auf dem siebten Platz.

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