Im Vordergrund das Auto von Jan Kasperlik und Bastian Buus auf dem Kurs in Spa-Francorchamps.
+
Schwierige Bedingungen auf schwierigem Kurs: Das Foto zeigt im Vordergrund das Auto von Jan Kasperlik und Bastian Buus auf dem Kurs in Spa-Francorchamps.

Motorsport

Einmal auf dem Podest, einmal im Reifenstapel

  • vonRoland Halmel
    schließen

Hoch und runter geht es auf der Rennstrecke in Spa-Francorchamps in Belgien. Ein Auf und Ab erlebte dort auch der Huglfinger Jan Kasperlik mit dem „Allied Racing“-Team.

Huglfing/Spa - Hochs und Tiefs lagen beim fünften Einsatz des „Allied Racing“-Teams aus Huglfing in der GT4-European-Series eng zusammen. Teamchef Jan Kasperlik und sein Partner Bastian Buus holten sich auf dem weltberühmten Kurs in Spa-Francorchamps im ersten Rennen einen starken zweiten Platz. Der zweite Wertungslauf endete für sie jedoch vorzeitig– im Reifenstapel.

„Rang zwei im ersten Rennen nach Rang sechs im Qualifying – das passt zu unserem derzeitigen Leistungslevel“, zeigte sich Kasperlik mit dem ersten Resultat bei tückischen Bedingungen zufrieden. Die Strecke in den Ardennen mit Bergauf- und Bergab-Passagen gilt ohnehin als anspruchsvoll. Aufgrund von Regen erfolgte der Start mit dem vorausfahrenden Safety-Car. Kasperlik als Startfahrer wechselte auf Position drei auf seinen Teamkollegen Buus, der sich unter anderem mit dem zweiten „Allied-Racing“-Auto, das Nicolaj Møller-Madsen und Jörg Viebahn steuerten, einen harten Kampf um das Podest lieferte. Kurz vor Schluss schaffte es Buus, sich den zweiten Platz zu erobern, den er auch bis zur Zielflagge verteidigte. Möller-Madsen/Viebahn kamen als Vierte ins Ziel.

Allied Racing: Schwierige Bedingungen auf anspruchsvoller Strecke

Auch im zweiten Rennen, bei nunmehr besseren Wetterbedingungen, lagen Kasperlik/Buus auf Kurs in Richtung der Podestplätze. Kurz nach der Übernahme des Cockpits landete Kasperlik im Reifenstapel, wobei der Porsche Cayman 718 so schwer beschädigt wurde, dass er ihn in die Box steuern musste und das Rennen vorzeitig beendete. Besser lief es für Møller-Madsen/Viebahn, die Platz sieben im Gesamtklassement und Rang zwei in der Pro-Am-Wertung belegten.

Nach den zehn von zwölf Rennen liegen Kasperlik/Buus (197 Punkte) mit klarem Vorsprung auf ihre Teamkollegen Møller-Madsen/Viebahn (170) auf Position eins. Beim letzten Rennen der GT4-European-Series Mitte November auf dem „Circuit Paul Ricard“ im französischen Le Castellet, bei dem erneut zweimal 25 Punkten für den Klassensieger vergeben werden, stehen die Chancen für Kasperlik/Buus gut, sich den Gesamtsieg in der Pro-Am zu holen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare