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Dopfer kann in Kitzbühel große Kasse machen

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Von: Paul Hopp

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Dopfer Slalom Kitzbühel
Der Ganslernhang im Flutlicht? Diesmal nicht. Anders als im Vorjahr findet der Kitzbühel-Slalom am Sonntag wieder zur gewohnten Zeit untertags statt. Das Foto zeigt Fritz Dopfer 2014 im Finaldurchgang. Damals belegte der Schongauer den zehnten Platz. © AFP

Schongau - Fritz Dopfer will den ersten Weltcup-Sieg. Am Sonntag in Kitzbühel hat er im Slalom die nächste Chance. Es würde sich auch finanziell lohnen.

Für Fritz Dopfer hat sich bislang die Saison im Ski-Weltcup gelohnt – nicht nur in sportlicher, sondern auch in finanzieller Hinsicht. Laut einer offiziellen Liste des Weltverbandes FIS hat der 27-Jährige bei seinen bisherigen elf Einsätzen stolze 108.827,84 Schweizer Franken (umgerechnet rund 111.000 Euro) verdient. Damit liegt er bei den Männern an der sechsten Stelle. Mit einem Spitzenplatz am Sonntag, 25. Januar, beim Slalom-Klassiker in Kitzbühel könnte Dopfer sein Konto noch einmal erheblich aufstocken.

Die Rennen am Hahnenkamm und Ganslernhang zählen zu den am besten dotierten Wettbewerben im Weltcup. Der Gewinner des Slaloms erhält in diesem Jahr 75.000 Euro, der Zweitplatzierte 35.000 Euro und der Dritte immerhin noch 16.700 Euro. Insgesamt werden im Slalom 187.700 Euro an Preisgeld ausgeschüttet.

Das Geld dürfte für Dopfer zunächst einmal eine untergeordnete Rolle spielen. Der Skirennläufer vom SC Garmisch möchte endlich seinen ersten Weltcup-Sieg einfahren – das prestigeträchtige Rennen wäre dafür genau der richtige Wettbewerb. Vor fünf Jahren hat Felix Neureuther in Kitzbühel seinen Premierensieg im Weltcup gefeiert. Im Vorjahr stand er noch einmal ganz oben auf dem Siegespodest. Damals wurde der Slalom als Nachtrennen ausgetragen. Heuer – zum 75-Jährigen der Hahnenkamm-Bewerbe – findet der Tanz durch die Stangen wieder zur gewöhnlichen Zeit (1. Durchgang 10.15 Uhr/Finale 13.30 Uhr) statt.

Fritz Dopfer hat bei seinen bisherigen Auftritten in Kitzbühel zuletzt gute, aber nie überragende Ergebnisse erzielt. Bestes Resultat ist ein siebter Rang im Jahr 2013. Darüber hinaus wurde er einmal Neunter (2012) und einmal Zehnter (2014). Bei seinen Auftritten in den Jahren 2009 bis 2011 schaffte es der Schongauer entweder nicht in den zweiten Durchgang oder schied aus. In diesem Jahr ist Dopfer allerdings so gut drauf wie noch nie. In sechs Slalom-Rennen war er nie schlechter als Achter.

Gewinnt Dopfer am Sonntag, dann wäre er der sechste deutsche Slalomsieger in Kitzbühel. Neben Felix Neureuther triumphierten noch Armin Bittner (1989), Christian Neureuther (1979), Ludwig Leitner (1963) und Sepp Folger (1950). 

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