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Weilheim hält Mitkonkurrent Milbertshofen auf Distanz

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Von: Roland Halmel

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Gut gemacht: Andy Thumser holt sich das verdiente Lob seiner Mannschaftskameraden ab. Mit 25 Punkten war er der erfolgreichste Werfer im Weilheimer Team. © Halmel

In der 2. Regionalliga Süd ist das Klassement so eng zusammen wie nie zuvor. Ab Platz drei beginnt der Abstiegskampf. Da war es für die Basketballer des TSV Weilheim umso wichtiger, dass sie gegen die bis dato punktgleichen MIL Baskets Milbertshofen einen Heimsieg einfuhren.

Weilheim – Gegen die direkte Konkurrenz sammeln die Weilheimer Basketballer in eigener Halle weiterhin fleißig Punkte. Die Truppe von Coach Benedikt Schiebilski erkämpfte sich wie schon zuvor gegen Augsburg auch gegen den Tabellennachbarn MIL Baskets Milbertshofen einen 89:83 (44:35)-Heimerfolg. Rein optisch ist die Tabelle für die TSV-Männer schön anzuschauen: Durch diesen Erfolg verbesserten sie sich unter den zwölf Mannschaften in der 2. Regionalliga Süd auf den vierten Platz. Doch das hat nichts zu bedeuten: Hätten sie ihr Heimspiel gegen Milbertshofen verloren, wären die Weilheimer Korbjäger jetzt Letzter. Die Differenz zwischen dem Tabellendritten, den München Baskets, und Schlusslicht Milbertshofen beträgt nach acht von elf Spieltagen der Hinrunde genau zwei Punkte. Das Heißt: Mit Ausnahme des Spitzenduos Unterhaching und Dachau befinden sich alle folgenden zehn Teams im Abstiegskampf. Da ist es dann umso wichtiger, gegen diese Vereine zu gewinnen.

Basketball: Trainer des TSV Weilheim mit erster Hälfte zufrieden

„Mit der ersten Hälfte bin ich sehr zufrieden, nach der Pause sind wir dann aber nachlässiger geworden“, urteilte TSV-Coach Schiebilski. „Es hat sicher geholfen, dass wir die Drei-Punkte-Würfe getroffen und auch die Freiwürfe zum Schluss verwertet haben“, so der TSV-Coach. Der Beginn war ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich in den ersten zehn Minuten einen großen Vorteil erspielen. Im zweiten Viertel übernahmen die Weilheimer, die ohne Sebastian Niederreiter auskommen mussten, aber immer mehr das Kommando. „Die Defense war vernünftig, und wir haben schnell nach vorn gespielt“, lobte Schiebilski. Hinzu kam, dass seine Mannen ihre Chancen sehr gut zu nutzen wussten. Bis zur Pause leisteten sich Andreas Thumser, der immer wieder aus der Distanz traf, und seine Teamkollegen, kaum Fehlversuche. Dadurch erarbeiteten sie sich gegen die körperlich gleichwertigen Milbertshofener einen Neun-Punkte- Vorsprung.

Basketball: Milbertshofen kämpft sich im letzten Viertel wieder heran

Nach dem Wechsel hielten die Weilheimer die Gäste weiter auf Distanz. Trotz eines 68:57-Vorsprungs zu Beginn des letzten Viertels war diese Duell aber noch nicht entschieden. Die Münchener kämpften sich in der Folge wieder heran, weil sie immer wieder zum Korb durchbrachen. „Da haben wir und zu wenig gegenseitig geholfen“, monierte Schiebilski, dessen Team dem Gegner auch einige Distanzwürfe zu viel gestattete. Trotz der nicht mehr ganz so stabilen Deckung bewahrten die TSV-Korbjäger in der Offensive die Ruhe. Mit einer Freiwurfquote von 64 Prozent und nicht zuletzt dank der Körbe vor allem von Andy Brem und Andy Thumser, die zusammen 46 Punkte sammelten, brachten sie schließlich einen kleinen Vorsprung ins Ziel.

Weilheims Spieler und Punkte: Andy Thumser 25/4 Dreier, Andreas Brem 21/2, Philipp Brenner 17/1, Alex Thumser 11, Alex Brem 6, Sebastian Jungwirth 4, Matthias Modrok 3, Johnny Millwood 2, Raphael Sedlmayr.

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