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Weilheim mit guten Nerven zum wichtigen Auswärtssieg

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Von: Roland Halmel

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Auf ihn ist vorn wie hinten Verlass: Raphael Sedlmayr (links/hier ein Archivfoto) war mit 21 Punkten der treffsicherste Weilheimer in Passau. © Roland Halmel

Am Ende heulten die Wölfe aus Niederbayern: Mit dem Sieg beim TV Passau verschafften sich die Basketballer des TSV Weilheim Luft im Abstiegskampf.

Weilheim – Der erste Sieg im Spieljahr 2020 ist unter Dach und Fach: Beim TV Passau beendeten die Weilheimer Basketballer ihren kleinen Durchhänger nach der Weihnachtspause. Durch den hart erkämpften 93:89 (52:44)-Erfolg zogen die TSV-Basketballer in der Tabelle der 2. Regionalliga Süd an den Niederbayern vorbei.

Baskteball: Weilheim geduldig und mit guter Freiwurfquote

„Über weite Strecken war das ein gutes Spiel von uns“, zeigte sich TSV-Coach Benedikt Schiebilski, dessen Team jetzt Platz acht belegt, mit der Auswärtsvorstellung durchaus zufrieden. „Wir haben geduldig gespielt, sehr viele Rebounds in der Offensive und Defensive geholt und unsere Fastbreaks gut anbringen können.“ Auch mit der Freiwurfquote von 76 Prozent zeigte er sich zufrieden. Die war in dieser Saison schon öfters deutlich niedriger – so bei der 83:79-Niederlage gegen München Basket, als die Weilheimer nur 58 Prozent ihrer Freiwürfe ins Ziel brachten. Insgesamt weisen die Kreisstädter eine Quote von 62,8 Prozent auf; nur zwei Teams sind schlechter.

Basketball: Trainer des TSV Weilheim spricht Sonderlob an Tilman Legl aus

Ein Sonderlob erhielt nach der Partie bei den „White Wolves“ Tilman Legl, der zum ersten Mal in dieser Saison für die erste Garnitur auflief. „Er hat überzeugt“, urteilte Schiebilski. Legl punktete gar zweistellig, steuerte zehn Treffer bei.

Die Weilheimer kamen gut aus den Startlöchern. Die Trefferquote im ersten Drittel passte, was ihnen trotz der einen oder anderen Nachlässigkeit in der Deckung eine Sechs-Punkte-Führung bescherte. Die bauten die Weilheimer bis zum Wechsel auf acht Zähler aus.

Basketball: Nach einer Schwächephase von Weilheim ist der Vorpsrung dahin

Zu Beginn der zweiten Hälfte leisteten sich die Gäste jedoch eine dreiminütige Schwächephase, in der sie den Vorsprung verspielten. Nach einer Auszeit fanden die Weilheimer ins Spiel zurück. Im Schlussviertel lagen sie bei einer 15-Punkte-Führung klar auf Siegeskurs. „Dann haben wir aus unerklärlichen Gründen vergessen weiter zu spielen“, ärgerte sich Schiebilski über zu wenig Bewegung in der Offensive und eine schlechte Verteidigungsarbeit. Die Passauer witterten so noch einmal Morgenluft. In der Schlussminute übernahmen die Hausherren sogar die Führung. Die Weilheimer behielten dann aber gute Nerven – allen voran Andy Thumser. Er versenkte einen Korbleger, wobei er gefoult wurde. Der folgende Bonus-Freiwurf landete ebenfalls im Korb. Im Anschluss fingen die Weilheimer einen Einwurf ab, der zum 93. Punkt führte. „Von neun Spielern haben sechs zweistellig gepunktet, das zeigt unsere Ausgeglichenheit“, sagte Schiebilski. Passaus Coach Jan Köplin war enttäuscht: „Bislang ist das Jahr 2020 für uns sehr enttäuschend. Wir kämpfen zwar Spiel für Spiel, doch wir sind in den entscheidenden Aktionen nicht clever genug, treffen schlechte Entscheidungen.“

Weilheims Spieler und ihre Punkte: Raphael Sedlmayr (21 Punkte), Andreas Thumser (19/4), Alexander Thumser (14/1 Dreier), Sebastian Jungwirth (11), Tilman Legl (10), Matthias Modrok (10), John Millwood (6), Alexander Brem (2), Sebastian Niederreiter.

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