Polizist bei Kontrolle am Münchner Hauptbahnhof angegriffen - Unbeteiligter sticht ihn von hinten nieder

Polizist bei Kontrolle am Münchner Hauptbahnhof angegriffen - Unbeteiligter sticht ihn von hinten nieder
+
Er ragte heraus: Alex Thumser (rechts) erzielte fast die Hälfte aller Weilheimer Punkte. 

Basketball: 2. Regionalliga

Weilheims halbes Dutzend kämpft wacker und verliert

  • schließen

Mit Minimalbesetzung bestritten die Basketballer des TSV Weilheim ihr Auswärtsspiel in Nördlingen. Die machte dem Gegner das Leben reichlich schwer, belohnt wurden die Weilheimer jedoch nicht.

Weilheim – Sechs Mann sind eindeutig zu wenig, um in der 2. Regionalliga punkten zu können. Das hatte das Gastspiel der Basketballer des TSV Weilheim vor ein paar Wochen in Unterhaching bereits gezeigt, und jetzt im Auswärtsspiel beim TSV Nördlingen war das wieder der Fall. Das halbe Dutzend Aufrechter, das sich auf die Fahrt ins Donauries gemacht hatte, schlug sich jedoch sehr wacker. Die 72:79 (30:42)-Niederlage gegen den bis dato Vorletzten konnte das Weilheimer Sextett allerdings nicht verhindern. „Mit dem einen oder anderen Auswechselspieler mehr hätte das Ergebnis anders ausgesehen“, so TSV-Trainer Benedikt Schiebilski. Für ihn war der kleine Kader der entscheidende Faktor, warum sein Team leer ausging.

Basketball: Weilheim mit schlechter Chancenverwertung

Ein weiterer Grund, warum die Weilheimer die Heimreise mit leeren Händen antreten mussten, war die mangelhafte Chancenverwertung. „Wir haben schlecht getroffen und bei Nördlingen ist sehr viel gefallen“, berichtete Schiebilski. Vor allem, was erfolgreiche Distanzwürfe betraf, hatten die Nördlinger deutlich die Nase vorn (10:4). Der Weilheimer Coach gab sich selbst eine Teilschuld an der Niederlage. „Vielleicht hätte ich früher auf Manndeckung umstellen müssen“, sinnierte Schiebilski nach der Niederlage beim direkten Konkurrenten, durch die es die Kreisstädter verpassten, sich etwas Luft zur Abstiegszone zu verschaffen.

Basketball: Bei Weilheim läuft es im ersten Viertel gar nicht

Die Weilheimer kamen zunächst nur sehr schwer ins Spiel. Im ersten Viertel gerieten sie schnell mit 12 bis 14 Punkten in Rückstand. Im zweiten Durchgang lief es für die Gäste besser. Angetrieben von Alex Thumser, der am Ende mit 30 Zählern herausragender Schütze bei den Weilheimern war, kämpften sie sich wieder heran. Kurz vor der Pause ließen dann aber die Kräfte etwas nach, sodass Nördlingen wieder auf zwölf Zähler davonzog.

Basketball: Erst Zonenverteidigung, dann Manndeckung bei Weilheim

Nach dem Wechsel stellte Schiebilski auf Zonenverteidigung um. „Um Kräfte zu sparen“, begründete Weilheims Coach diese Maßnahme. Das klappte ganz gut, und in Verbindung mit einer ordentlichen Trefferquote arbeiteten sich die Kreisstädter bis auf 52:59 (30.) heran. Im Schlussviertel stellte sich Nördlingen dann aber besser auf die Weilheimer „Zonenabwehr“ ein. Dadurch verdoppelte sich der Rückstand der Gäste wieder. In den letzten Minuten versuchte es Schiebilski mit Manndeckung. Bis auf vier Punkte kamen die Weilheimer auch tatsächlich noch heran. Zur Wende reichte es aber nicht mehr ganz. „Das Engagement unserer kleinen Truppe lässt für die nächsten Spiele in dann wieder besserer Besetzung hoffen“, so Schiebilskis Bilanz. 

Weilheims Spieler und Punkte: Alex Thumser 30/1 Dreier, Andy Thumser 15/3, Andreas Brem 12, Alex Brem 7, Matthias Modrok 6, Philipp Brenner 2

Auch das ist interessant: Weilheim bewahrt die Ruhe - TSV Basketballer gewinnen Heimspiel gegen TV Augsburg

Auch das ist interessant: Weilheim hält einen Mitkonkurrenten auf Distanz - Knapper Heimsieg für die TSV-Basketballer gegen Milbertshofen

Auch das ist interessant: TSV-Herren kassieren eine erwartete Niederlage - Weilheim bei Gastspiel in Nördlingen weitgehend chancenlos

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Thomas Kramer bietet bei Penzbergs letztem Heimauftritt einen „Wahnsinnskampf“
Im letzten Heimkampf gegen Kottern gewann der AC Penzberg die Hälfte der zehn Kämpfe. Für Begeisterung sorgte Thomas Kramer bei seinem überlegenen Erfolg. 
Thomas Kramer bietet bei Penzbergs letztem Heimauftritt einen „Wahnsinnskampf“
Aufsteiger Seeshaupt mit sensationeller Hinrunde
Der Höhenflug der Seeshaupter Sportkeglerinnen setzt sich unvermindert fort. Als Neuling dominierten die FC-Frauen die Bayernliga Süd. Vom Aufstieg in die 2. Bundesliga …
Aufsteiger Seeshaupt mit sensationeller Hinrunde
Die Leiden des Weilheimer Aushilfstrainers Nico Beinlich
Nico Beinlich konnte nicht mitspielen, da er gesundheitlich angeschlagen war. Von der Seitenlinie musste er erleben, wie sich seine Weilheimer Handballer gegen …
Die Leiden des Weilheimer Aushilfstrainers Nico Beinlich
Bestreitet Alex Rigas bald seinen ersten WM-Kampf?
Nach seinem Punktsieg gegen Alpay Jaman ist der Weilheimer Profiboxer Alex Rigas  jetzt „Continental Champion“ des Boxverbandes IBO im Halbschwergewicht. Damit sind …
Bestreitet Alex Rigas bald seinen ersten WM-Kampf?

Kommentare