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Jede Menge Gesprächsbedarf hatten die Weilheimer (hier im Heimspiel) gegen Schrobenhausen) in Nördlingen. 

Basketball: 2. Regionalliga

Weilheim irgendwie chancenlos

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Für die Basketballer des TSV Weilheim setzte es in der 2. Regionalliga Süd im Gastspiel beim Tabellendritten in Nördlingen die erwartete Niederlage. Das treffsichere Ausländer-Trio der Gastgeber bekamen die Weilheimer einfach nicht in den Griff.

Weilheim – Sie wehrten sich, so gut es eben ging. Gegen das Ausländertrio des TSV Nördlingen war für die Basketballer des TSV Weilheim Basketballer letztlich aber kein Kraut gewachsen. Die drei Profis des Tabellendritten der 2. Regionalliga Süd sammelten zusammen 80 Punkte und waren der entscheidende Faktor, der zur 80:105 (41:53)-Niederlage der „Red Devils“ führte. „Diese Punkteverteilung sagt auch viel über den Rest des Nördlinger Teams aus“, kommentierte Weilheims Teamsprecher Florian Willkomm die nicht ganz unerwartete Niederlage beim ehemaligen Bundesligisten.

Die Gäste zeigten alles in allem eine gute Partie, fünf Weilheimer punkteten in zweistelliger Höhe. Letztlich reichte es aber nicht, den Nördlingern damit das Wasser zu reichen. „Oft hatte man den Eindruck, als würden wir auf Augenhöhe spielen, aber jede kleine Nachlässigkeit von uns wurde gnadenlos bestraft“, berichtete Willkomm. „Immer wenn wir aufgeschlossen haben, habern die Gastgeber die Zügel angezogen und sich ihrer Überlegenheit besonnen“, bekannte Willkomm nach dem ungleichen Duell.

Die Weilheimer erwischten den besseren Start. Nach der 7:3-Führung (2.) verloren sie jedoch den Faden. „Wir wollten das Tempo mitgehen. Dabei haben wir uns in Einzelaktionen verzettelt und wir haben zu überhastet gespielt“, bedauerte Willkomm. Die Kreisstädter handelten sich so einen 14-Punkte-Rückstand ein. „Da hätte man das Gefühl bekommen können, dass alles gelaufen war. Dem war aber nicht so“, sagte Willkomm.

Im zweiten Viertel kämpften sich die Weilheimer zurück. Angeführt von Raphael Sedlmayr, der am Ende mit 22 Punkten bester Werfer bei den Gästen war, kamen die „Red Devils“ bis auf sieben Punkte heran. Dieser Abschnitt ging mit 27:21 an die Weilheimer. Zum Seitenwechsel lagen sie mit zwölf Zählern hinten.

Aus der Pause kamen die Mannen von Coach Darryl Millwood mit Schwung zurück. Sie verkürzten den Rückstand bis auf 52:59 (25.). Die Folge war eine Machtdemonstration der Nördlinger. Hauptdarsteller waren der Amerikaner Detavious Cantrell, der Spanier Garny Valente Garcia Niva und der Bulgare Georgi Krastev. 26 Punkte, die fast ausschließlich auf dieses Trio gingen, erzielten die Nördlinger bis zum Ende des dritten Viertels. Damit stand es 57:85 aus Weilheimer Sicht – die Partie war damit gelaufen.

Der letzte Durchgang plätscherte ohne größere Höhepunkte dahin. Für den einzigen Aufreger sorgte Nördlingens Coach Gergely Szabo, der zehn Sekunden vor der Sirene nach einem Gerangel zwischen Andy Thumser und einem seiner Spieler an der Mittellinie aufs Spielfeld stürmte und die Schiedsrichter beschimpfte. Die Quittung hierfür war ein Platzverweis für den Trainer.

Statistik

Weilheims Spieler und Punkte: Raphael Sedlmayr 22, Andreas Thumser 13/3 Dreier, Alex Thumser 11, Philipp Brenner 10, Andreas Brem 10, Alex Brem 5, Wiedenmann 5/1, Florian Willkomm 4.

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