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TSV Weilheim feiert versöhnlichen Jahresabschluss

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Von: Roland Halmel

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Obenauf: Im letzten Spiel des Jahres fuhren die Weilheimer Basketballer (hier Philipp Brenner am Ball) bei München Basket einen wichtigen Sieg ein. © Andreas Mayr

Im letzten Spiel des Jahres zeigten die Basketballer des TSV Weilheim im Gastspiel bei München Basket eine kompakte Mannschaftsleistung. Dafür wurden sie belohnt.

Weilheim – Nach zwei Niederlagen an den vorangegangenen Adventwochenenden sorgten die Basketballer des TSV Weilheim im letzten Spiel dieses Jahres doch noch für eine vorgezogene Bescherung. Mit einem 83:79 (42:37)-Erfolg beim Tabellennachbarn Basket München gelang dem Team von Trainer Benedikt Schiebilski in der 2. Regionalliga Süd ein versöhnlicher Abschluss der Hinrunde und ein wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt.

Basketball: Weilheim ersatzgeschwächt, aber erheblich verbessert

„Die Mannschaft hat unbedingten Siegeswillen gezeigt und im Vergleich zur Vorwoche vieles besser gemacht“, So der TSV-Coach, der mit dem Auftritt seiner ersatzgeschwächten Mannschaft in der Landeshauptstadt im Vergleich zur Wolnzach-Pleite absolut einverstanden war. „Mit dem Sieg können wir beruhigter in die Weihnachtspause gehen“, so Schiebilski. Der Sieg war nicht nur gut für die Tabelle, der TSV verbesserte sich auf Rang neun, sondern auch für die Moral. „Das gibt uns Schwung für die Rückrunde“, ist der TSV-Coach überzeugt.

Basketball: Weilheim mit Würfen aus der Distanz erfolgreich

Die beiden direkten Kontrahenten lieferten sich in der Anfangsphase ein Duell auf Augenhöhe. Mitte des ersten Durchgangs übernahmen die Weilheimer, immer wieder angetrieben von Alex Thumser, der am Ende mit 23 Punkten zum Topscorer des TSV avancierte, langsam das Kommando. Bis zum Ende des ersten Viertels lagen die Gäste bereits mit zwölf Zählern in Front (27:15); nicht zuletzt, weil auch die Würfe aus der Distanz den Weg in den Korb fanden. Mit sieben erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen fiel die Bilanz nach 40 Minuten durchaus erfreulich für die Kreisstädter aus. Im zweiten Durchgang stand die TSV-Deckung nicht mehr so stabil wie noch im ersten Abschnitt. Die Münchener verzeichneten so ein leichtes spielerisches Übergewicht und verkürzten den Rückstand bis zum Wechsel auf nur noch fünf Punkte.

Basktball: Kabinenansprache des Trainers zeigt bei Weilheim Wirkung

Die Kabinenansprache von Schiebilski in der Pause zeigte dann aber Wirkung. Die TSV-Verteidigung ging im dritten Viertel wesentlich konzentrierter zur Sache. In der Offensive trafen die Weilheimer oftmals die richtigen Entscheidungen, und auch die Trefferquote stimmte. Dadurch war der Vorsprung nach 30 Minuten wieder auf 66:53 (30.)angewachsen – die Weichen standen für den TSV damit auf Sieg.

Basketball: Weilheim leistet sich im Schlussviertel einige Unachtsamkeiten

Im Schlussviertel leisteten sich die Weilheimer dann aber einige Unachtsamkeiten. Dadurch schrumpfte der Vorsprung in den letzten Minuten zusammen, obwohl München mit 32 Prozent eine ganz schlechte Freiwurfquote aufwies. Die TSV-Herren kamen hier auf 58 Prozent. Zusammen mit dem großen Kampfgeist der Weilheimer in der Schlussphase gab dies den Ausschlag für die TSV-Herren. „Die Mannschaftsleistung muss man heute wirklich herausheben“, lobte Schiebilski.

Weilheims Spieler und Punkte: Alex Thumser 23/3 Dreier, Andy Thumser 15/2, Sebastian Niederreiter 12, Andreas Brem 11, Sebastian Jungwirth 9, Philipp Brenner 7, Alex Brem 3/1, Henner Thies 3/1

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