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Weilheim trumpft gegen Favorit Dachau mächtig auf - doch dann folgt die zweite Halbzeit

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Von: Roland Halmel

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Am Ende bleibt nur noch Enttäuschung: Mit gesenkten Köpfen verließen die Weilheimer nach der 76:84-Heimniederlage gegen Dachau das Spielfeld. © Halmel

Am Spiel seiner Mannschaft hatte Weilheims Trainer Benedikt Schiebilski in der ersten Halbzeit viel Freude. Nach dem Wechsel folgte jedoch ein unerklärlicher Leistungsabfall.

Weilheim – Zwei Gesichter zeigten die Basketballer des TSV Weilheim im Heimspiel der 2. Regionalliga Süd gegen die Dachau Spurs. Vor der Pause trumpften die TSV-Korbjäger gegen den Tabellenzweiten groß auf, um dann nach dem Wechsel völlig einzubrechen. Die Folge war eine 76:84 (46:36)-Niederlage, mit der das Zittern um den Klassenerhalt unvermindert weiter geht.

Basketball: Weilheim hat in der zweiten Hälfte keinen Zugriff mehr auf das Spiel

„Wir haben in der zweiten Hälfte nicht mehr so dagegengehalten, mehr Fastbreaks zugelassen und keinen Zugriff mehr auf die defensiven Rebounds bekommen“, urteilte Trainer Benedikt Schiebilski. für dessen Team es im Hinspiel, das mit einem ähnlichen Ergebnis endete (75:82), genau anders herum gelaufen war. Damals starteten die Weilheimer schwach, nach der Pause gaben sie ordentlich Gas und starteten eine – letztlich jedoch erfolglose – Aufholjagd.

Basketball: Weilheim domininiert gegen Dachau das erste Viertel und zieht davon

„Gegen wirklich starke Dachauer war die erste Halbzeit richtig gut“, lobte Schiebilski seine Spieler, die um jeden Ball hart kämpften. Das sollte sich auch auszahlen. Die Weilheimer dominierten das erste Viertel. Am Ende dieses Abschnitts kamen die Gäste minutenlang zu keinem Korberfolg. Die TSV-Basketballer nutzten ihre Möglichkeiten hingegen konsequent, sodass sie auf 30:19 davonzogen (10.). Im zweiten Viertel versuchten die Dachauer, früher zu stören. Die Weilheimer ließen sich davon aber nicht beirren. Während TSV-Coach Schiebilski rastlos auf und ab tigerte, verteidigten seine Mannen ihren Vorsprung bis zur Halbzeitsirene, weil sie in der Deckung unverändert kompromisslos zur Sache gingen. Dazu profitierten die Hausherren von einer schlechten Trefferausbeute der Spurs bei Freiwürfen. In der Offensive hatten die Weilheimer kurz vor der Pause aber auch einige Möglichkeiten liegen lassen.

Basketball: Aus der Kabine kommen Weilheim und Dachau wie verwandelt

Aus der Kabine kamen beide Teams dann aber wie verwandelt. Die TSV-Herren waren nach der starken Vorstellung in Hälfte eins nicht mehr wieder zu erkennen. In der Abwehr bekamen sie immer weniger Zugriff auf die Dachauer, die sich im Gegenzug deutlich steigerten. Der Vorsprung der Weilheimer schrumpfte so innerhalb kürzester Zeit zusammen. Magere zehn Punkte im dritten Durchgang gelangen den Gastgebern gegen die Zonendeckung verteidigenden Spurs, wodurch die Gäste vor dem letzten Viertel plötzlich mit neun Zählern vorn lagen.

Basketball: Dachau spielt sehr clever und nimmt damit Zeit von der Uhr

Die TSV-Korbjäger versuchten noch einmal alles, um ergebnismäßig wieder aufzuschließen. Die cleveren Dachauer nahmen bei ihren lang ausgespielten Angriffen jedoch stetig Zeit von der Uhr. Die Weilheimer haderten im Angriff mit ihrem Abschluss, die Bälle landeten reihenweise am Ring, aber nicht im Korb. Zudem ärgerten sie sich über einige Entscheidungen der Unparteiischen. Andy Thumser verabschiedete sich mit dem fünften Foul vorzeitig. Die vergebliche Aufholjagd seiner Teamkollegen in den letzten Minuten durfte er nur noch vom Spielfeldrand verfolgen.

Weilheims Spieler und Punkte: Alex Thumser 13/(1 Dreier, Andy Thumser 13/3, Sebastian Niederreiter 11, Andreas Brem 11/1, Raphael Sedlmayr 7, Johnny Millwood 6, Philipp Brenner 6, Sebastian Jungwirth 5, Alex Brem 2, Matthias Modrok 2.

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