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Trotz Niederlage geht der Blick nach oben: Weilheims Basketballer (hier Alex Thumser am Ball) boten im Heimspiel gegen den TSV Wolnzach einen überzeugenden Auftritt.

Basketball: 2. Regionalliga

Schiebilskis Einstand misslingt

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Bei der Premiere von Benedikt Schiebilski als alleinverantwortlichem Trainer war den Basketballern des TSV Weilheim kein Erfolgserlebnis vergönnt. Das Heimspiel gegen Wolnzach machte dennoch Mut für die anstehenden schweren Aufgaben im Abstiegskampf der 2. Regionalliga.

Weilheim – Der frische Wind nach dem Trainerwechsel war bei den Weilheimer Basketballern deutlich zu spüren Positive Folgen für das Punktekonto hatte er aber nicht. Im ersten Spiel unter der Regie von Benedikt Schiebilski mussten sich die Kreisstädter dem TSV Wolnzach mit 73:78 (46:40) geschlagen geben. „Die Jungs haben als Team gespielt und ein sehr gutes Spiel gemacht“, war Schiebilski, der unter der Woche die Nachfolge von Darryl Millwood antrat, von der Leistung der Mannschaft gegen den starken Tabellenvierten durchaus angetan.

Auch die etwa 120 Zuschauer in der Jahnhalle quittierten die Vorstellung der Hausherren mit viel Applaus. „In der zweiten Hälfte waren wir in der Offensive etwas zu statisch, und wir haben den Ball nicht mehr so gut bewegt“, waren für Schiebilski letztlich die ausschlaggebende Faktoren für die knappe Niederlage. „Wir hatten das Umschaltspiel von Wolnzach weitgehend im Griff, und auch die Abwehr ist gut gestanden“, lobte Schiebilski.

Die beiden Kontrahenten, die jeweils in Bestbesetzung antreten konnten, lieferten sich zunächst eine ausgeglichene Anfangsphase. Mit einem Drei-Punkte-Dreierpack zum Ende des ersten Viertels setzte sich Wolnzach dann aber etwas ab. Im zweiten Viertel punkteten die Gäste weiterhin vor allem von außen. Nach einer Viertelstunde lagen die Hausherren mit 24:36 hinten. Dann aber wendete sich das Blatt. Bis zum Wechsel stand die Weilheimer Abwehr bombensicher. und im Spiel nach vorn überrannten sie den Gegner förmlich. Vor allem Raphael Sedlmayr und Alex Thumser sorgten mit ihren Körben für eine 22:4-Serie der Gastgeber, wodurch sie sich bis zur Pause einen Sechs-Punkte-Vorsprung erarbeiteten.

Den Schwung konnten die Weilheimer dann aber nicht in die zweite Hälfte mitnehmen. Gegen die Defensive der Gäste, die mittlerweile auf Zonenverteidigung umgestellt hatte, gab es für die Kreisstädter kaum noch ein Durchkommen. Hinzu kam Pech im Abschluss, während die körperlich überaus robusten Wolnzacher ihre Chancen, vor allem bei Freiwürfen, sicher verwerteten. Den Weilheimern zitterten dagegen bei ihren Freiwürfen die Hände, ihre Quote lag am Ende bei mageren 58 Prozent. In Summe hatte dies einen deutlichen Rückstand zur Folge. Anfang des Schlussviertels lagen sie mit 55:66 hinten.

Die Weilheimer gaben sich aber noch nicht geschlagen. Sie kämpften sich binnen fünf Minuten bis auf 67:69 heran (37.). In der Folge versuchten es die Gastgeber mit der Brechstange, der Ausgleich gelang ihnen aber nicht. Stattdessen sorgten die Gäste mit einem weiteren Dreier und einigen erfolgreichen Freiwürfen für die Entscheidung. Daran änderte auch das Stop-the-Clock-Spiel der Weilheimer in der Schlussminuten nichts mehr. „Mit der gleichen Leistung wie heute bin ich für das nächste Spiel sehr zuversichtlich“, so Schiebilski mit Blick auf das Kellerduell am kommenden Samstag beim Schlusslicht Schrobenhausen.

Weilheims Spieler und Punkte: Alex Thumser 17/1 Dreier, Raphael Sedlmayr 16/1, Andreas Brem 16/1, Alex Brem 7, Sebastian Jungwirth 7/2, Florian Willkomm 5/1, Andy Thumser 4/1, Matthias Brenner 1, Philipp Brenner, Maximilian Gotzler

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