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Der Außenseiter obenauf: Die Weilheimer (in weißen Trikots, hier Raphael Sedlmayr) setzten sich gegen den – allerdings personell geschwächten – Tabellenführer aus Nördlingen am Ende deutlich durch.

Basketball: 2. Regionalliga

Weilheim hat leichtes Spiel mit dem Tabellenführer

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Die vergangenen Spiele verliefen für die Basketballer des TSV Weilheim enttäuschend. Doch sie können auch anders: Im Heimspiel gegen Tabellenführer TSV Nördlingen sorgten die abstiegsbedrohten Kreisstädter für eine faustdicke Überraschung.

Weilheim– Nach dem völlig verkorksten Liga- und Pokalspiel in der vergangenen Woche meldeten sich die Kreisstädter mit einem 83:58 (50:28)-Heimerfolg gegen den Spitzenreiter eindrucksvoll zurück. Wie wertvoll bestimmte Spieler für ein Team sind, zeigt sich vor allem dann, wenn sie einmal fehlen. Nördlingen trat ohne zwei seiner drei Profis an, da Detavious Cantrell und Garny Garcia Nivar wegen Sperre sowie Verletzung nur auf der Bank Platz nahmen. Die beiden Topscorer der Nördlinger sorgen zusammen im Schnitt für etwa 50 Punkte pro Spiel. „Deshalb sollte man den Sieg auch nicht überbewerten“, urteilte Weilheims Coach Benedikt Schiebilski. „Der Sieg gibt uns dennoch Selbstbewusstsein“, so Weilheims Coach, der mit dem Auftritt seiner Truppe trotz zwischenzeitlicher Schwächephasen zufrieden war. „Wenn es enger geworden ist, haben sich die Jungs gegenseitig aufgemuntert“, lobte er die Einstellung in seinem Team.

Die Weilheimer starteten verunsichert in die Partie. Nach einem 4:8-Rückstand (4.) war es schließlich Kapitän Alex Thumser, der seine Teamkollegen wachrüttelte. Mit neun Punkten im ersten Viertel hatte er großen Anteil an der Führung der Hausherren nach zehn Minuten. Den Schwung nahmen die körperlich überlegenen Weilheimer in das zweite Viertel mit. Mit sehr viel Bewegung in der Offensive schafften sie immer wieder Räume, die zu erfolgreichen Abschlüssen führten. Die Größenvorteile bescherten den Hausherren zudem ein klares Plus bei den Rebounds. In Summe brachte dies den Kreisstädtern zum Seitenwechsel bereits eine komfortable 22-Punkte-Führung.

Nach der Pause kam das Angriffsspiel der Weilheimer jedoch ins Stocken. „Wir laufen zu wenig“, schimpfte Schiebilski während einer Auszeit, nachdem Nördlingen durch einige Fastbreaks den Rückstand verkürzt hatte. Als die Gäste auf 52:65 (31.) verkürzten, war der Weilheimer Coach kaum noch zu halten. Seine Spieler verhinderten die verbale Explosion aber rechtzeitig. Die Abwehr stand in den letzten sechs Minuten bombensicher, sodass den Gästen kein einziger Punkt mehr gelang. In der Offensive versenkten die Hausherren die Bälle regelmäßig im gegnerischen Korb, sodass spätestens beim 76:58 (37.) das Spiel gelaufen war. „In der Defense wartet aber noch viel Arbeit auf uns“, sagte Schiebilski. Er kündigte für sein während der Faschingspause trotz des deutlichen Siegs intensive Trainingseinheiten an.

Weilheims Spieler und Punkte: Alex Thumser 24/2 Dreier), Andreas Brem 20/1, Andy Thumser 9/1, Flo Willkomm 8, Philipp Brenner 8/1, Raphael Sedlmayr 7, Sebastian Jungwirth 5, Alex Brem 2, Matthias Brenner

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