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Dank an die Fans: Die Weilheimer Spieler grüßen nach der Schluss-Sirene ihre Anhänger auf der Tribüne der Jahnhalle. Von links Alex Brem, Sebastian Jungwirth, Alex Thumser, Philipp Brenner, Raphael Sedlmayr, Matthias Modrok, Andy Brem und Andy Thumser. 
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Bis hierher und nicht weiter: Weilheims Andy Brem bei der Defense-Arbeit.

Basketball

TSV Weilheim bewahrt Ruhe und gewinnt

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Nur nicht die Geduld verlieren. Das war die Devise der Weilheimer Basketballer beim Heimspiel in der 2. Regionalliga gegen den TV Augsburg – und es zahlte sich aus, sie zu beherzigen.

Weilheim – „Lasst uns das Ding ruhig zu Ende spielen“, gab TSV-Trainer Benedikt Schiebilski seinen Mannen bei der letzten Auszeit vier Minuten vor Spielende mit auf den Weg. Die Weilheimer lagen zu dem Zeitpunkt mit 15 Punkten in Front. Keine Zeigerumdrehung später war die Entscheidung nach einem Drei-Punkte-Spiel von Alex Thumser, der bei einem Korberfolg gefoult wurde und den Bonus-Freiwurf zum 90:70 (37.) versenkte, gefallen. Am Ende gewannen die Weilheimer gegen den Aufsteiger mit 94:76 (47:34) und sammelten so wichtige Punkte für den Klassenerhalt. „Die Mannschaft hat viele gute Entscheidungen getroffen“, lobte Coach Schiebilski seine Truppe, die über weite Strecken tatsächlich einen guten Auftritt hingelegt hatte.

TSV Weilheim: Wichtiger Sieg gegen Aufsteiger Augsburg 

Die Anfangsphase gehörte aber nicht zu den Vorzeigephasen. Nach wenigen Minuten lagen die Hausherren gegen die Schwaben mit 0:10 hinten. Der klare Rückstand war aber nur eine Momentaufnahme. Nicht zuletzt dank des in der ersten Hälfte überragenden Philipp Brenner, der am Ende 17 Punkte sammelte, holten die Weilheimer schnell wieder auf, und bis zum Viertelende lagen sie bereits mit sechs Zählern in Front. Im zweiten Durchgang blieben die TSV-Herren das dominierende Team.

TSV Weilheim: Bisweilen schlampig in der Offensive 

Beim Stand von 51:34 (22.) gleich nach der Pause sah es nach einer klaren Angelegenheit für die Gastgeber aus. Danach agierten die Weilheimer in der Offensive aber etwas schlampig. Pässe kamen nicht mehr an, die Würfe verfehlten ihr Ziel. Die Augsburger, die mehrfach aus der Distanz trafen, rückten so wieder näher. Kurz vor Viertelende sah sich Schiebilski genötigt, eine Auszeit zu nehmen. Das zahlte sich aus. Die TSV-Abwehr ging wieder konzentrierter zu Werke. „Wir holten sehr viele Defense-Rebounds“, erkannte Schiebilski zufrieden. Und im Angriff passte auch wieder die Visiereinstellung. Durch Dreier von Sebastian Jungwirth und Matthias Modrok hielten sie die Schwaben auf Distanz. Raphael Sedlmayr versenkte dann auch noch drei Freiwürfe in Folge. Gleich 46 davon bekamen die Weilheimer von den kleinlich pfeifenden Unparteiischen zugesprochen. 60 Prozent landeten im Korb. „Die Quote ist in Ordnung“, befand Schiebilski.

Die Augsburger haderten indessen mit den Pfiffen der Schiedsrichter. Drei Spieler des TVA mussten mit fünf Fouls dann auch vorzeitig zum Duschen. Die Weilheimer bewahrten dagegen die Ruhe und verteidigten ihren klaren Vorsprung bis zur Sirene.

Statistik: Die Spieler des TSV Weilheim: Alex Thumser (24 Punkte/1 Dreier), Philipp Brenner (17), Raphael Sedlmayr (12), Sebastian Jungwirth (11/2), Andreas Brem (10), Matthias Modrok (9/1), Andy Thumser (7/2), Alex Brem (4).

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