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Dreier-Spektakel reicht nicht zum Sieg

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Spannung pur herrschte beim Heimspiel der Weilheimer gegen München Basket. Die Gastgeber drehten eine verloren scheinende Partie – und unterlagen.

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1 / 14Gleich langt der Gegner hin: Weilheims Alex Brem (weißes Trikot) erzwang in der Schlussminute zwei Freiwürfe, die er zur 66:65-Führung versenkte. Am Ende verlor der TSV gegen München Basket aber mit 69:66. © Roland Halmel
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2 / 14Andreas Thumser in Aktion. © Roland Halmel
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4 / 14Andreas Thumser lieferte ein wahres Dreier-Spektakel ab. Hier der TSV-Spieler bei einem seiner Distanzwürfe. © Roland Halmel
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9 / 14Sebastian Jungwirth. © Roland Halmel
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Weilheim -  Was war das für eine furiose Schlussphase. Beim zweiten Heimspiel in der 2. Regionalliga Süd sahen die Weilheimer Basketballer gegen München Basket wie die sicheren Verlierer aus, ehe Andreas Thumser seine Dreier-serie hinlegte. Mit vier schier unglaublichen Treffern aus der distanz brachte er die TSV-Männer ins Spiel zurück, die sich dann aber durch einen Korb der Münchner drei Sekunden vor der Sirene doch noch geschlagen geben mussten. „Die Mannschaft hat sehr gut gespielt, aber leider fehlte es ein bisschen am Glück“, sagte TSV-Coach Darryl Millwood nach der 66:69 (38:41)-Niederlage in einem wahren Krimi.

„Die Münchner haben ein gutes Team, die werden vorne mitspielen,“ zollte Millwood dem Gegner Respekt. Die Gäste schafften es, mit einer überaus giftigen Zonenverteidigung den Weilheimern in der Offensive den Zahn zu ziehen. „Da haben wir einfach Probleme“, räumte Routinier Florian Willkomm ein. Dem insgesamt ausgeglichenen Spiel drückte am Anfang Alex Thumser seinen Stempel auf. Fast im Alleingang sorgte er für eine 10:2-Führung (5.) der Hausherren. Im Anschluss reduzierten die Münchner ihre anfänglich hohe Fehlerquote, sodass sie bis zum Viertelende wieder heranrückten. Im zweiten Durchgang, in dem die Führung mehrfach wechselte, konnte sich zunächst kein Team signifikant absetzen. Kurz vor der Pause zogen die Baskets durch mehrere Drei-Punkte-Würfe an den Weilheimern vorbei. „Da fehlte es uns ein an der letzten Entschlossenheit in der Defense“, sagte Willkomm.

Im dritten Viertel setzte sich der offenen Schlagabtausch fort, bei dem die Abwehrreihen verstärkt den Ton angaben. Dadurch sank auf beiden Seiten die Trefferquote. Die erhöhte sich erst wieder im Schlussviertel, allerdings nur bei den Münchenern. Angetrieben vom überragenden Sebastian Ebertz, der acht Punkte zu einem 10:0-Lauf der Baskets beisteuerte, setzten sich die Gäste immer mehr ab. Ebertz war am Ende mit 23 Punkten Topscorer der Partie. Bei den Weilheimern war der Korb dagegen wie vernagelt. Fünfeinhalb Minuten blieben sie ohne Punkt, was ihnen einen 49:63-Rückstand (35.) bescherte. 

Alex Thumser brach mit einem Drei-Punkte-Wurf den Bann, worauf sein Bruder Andreas vier Dreier innerhalb von zwei Minuten folgen ließ. Alex Brem brachte die Hausherren mit zwei Freiwürfen sogar in Führung (66:65). Bei ihrem letzten Angriff trafen aber auch die Münchener. Der Ebertz-Freiwurf-Doppelpack mit der Schluss-Sirene hatte da nur noch statistischen Wert. „Wir sind in der Liga angekommen, heute hat aber das routiniertere Team gewonnen“, bilanzierte Willkomm.

Statistik: Weilheims Spieler und ihre Punkte: Alex Thumser (19/1 Dreier), Andreas Thumser (19/5), Raphael Sedlmayr (10/1), Alex Brem (6), Andreas Brem (3), Philipp Brenner (2), Sebastian Jungwirth (2), Florian Willkomm (2), Matthias Albrecht (2), Florian Wiedenmann (1), Matthias Brenner.

Roland Halmel

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