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Im Anflug auf den Korb: Matthias Modrok (am Ball) und die Weilheimer zeigten gute Aktionen, doch insgesamt war der Favorit TSV Unterhaching besser.

Basketball

Unterhaching in dieser Saison einfach zu stark für Weilheim

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Der TSV Unterhaching ist für den TSV Weilheim in dieser Saison nicht zu bezwingen. Im Liga-Heimspiel wehrten sich die Kreisstädter aber lange - und ein Spieler glänzte mit fünf Dreiern.

Weilheim – Der TSV Unterhaching bleibt in dieser Saison für die Weilheimer Basketballer unerreichbar. Nach dem Liga-Hinspiel und dem Duell im Pokal verloren die Kreisstädter auch den dritten Vergleich mit dem Tabellenführer der 2. Regionalliga Süd. In der Jahnhalle mussten sich die Mannen von Coach Benedikt Schiebilski mit 69:97 (35:49) geschlagen geben.

Der Ärger über die neuerliche Niederlage im „Familienduell“ mit seinem Schwager Frank Kropp, dem Hachinger Coach, und seinem Neffen Niklas Kropp, dem Hachinger Top-Scorer, hielt sich danach bei Schiebilski in Grenzen. „Die Jungs haben eine deutliche Steigerung gegenüber dem Leitershofen-Spiel gezeigt und sich ordentlich verkauft“, sagte der Trainer. Darüber hinaus bescheinigte er seiner Truppe eine gute Moral: „Gegen die beste und schnellste Mannschaft der Liga haben sie sich auch nach dem großen Rückstand nicht hängen lassen.“ Schiebilski blickte auch schon auf das nächste Duell voraus: „Den Schwung aus diesem Spiel müssen wir jetzt auch in die wichtige Partie nach Augsburg mitnehmen.“

TSV Weilheim: Dreier-Show von Andreas Thumser

Die Weilheimer mussten gegen die unheimlich spielstarken Hachinger schnell einen Rückstand hinnehmen. Der Außenseiter ließ sich allerdings lange Zeit nicht abschütteln. „Wir haben geduldig gespielt und ordentlich verteidigt“, lobte Schiebilski. Im zweiten Viertel blieben seine Mannen weiter dran, auch, weil sie immer wieder aus der Distanz trafen. Andy Thumser schenkte den Hachingern gleich fünf Dreier ein, und auch Martin Fernholz aus der zweiten Garnitur wusste mit sieben Punkten zu überzeugen. Ab der 15. Minute – Weilheim lag mit 30:36 zurück – ließ die Zielgenauigkeit bei den Hausherren jedoch nach. Einige Korbleger fanden nicht den Weg ins Ziel. Die Gäste verwerteten dagegen ihre Möglichkeiten konsequenter und effektiver. Die Weilheimer gerieten so bis zum Seitenwechsel mit 14 Punkten ins Hintertreffen.

Nach der Pause kontrollierte der Tabellenführer über weite Strecken das Geschehen. Die Gastgeber setzten aber immer wieder Nadelstiche. „Wobei wir offensiv noch aggressiver werden müssen“, so Schiebilski. Der Rückstand wuchs letztlich weiter an. Eine weitere dreistellige Klatsche, wie in Unterhaching sowie zuletzt gegen Leitershofen, konnten die Weilheimer aber dann doch vermeiden.

Statistik: Spieler TSV Weilheim: Andy Thumser (17 Punkte/5 Dreier), Raphael Sedlmayr (15), Philipp Brenner (8), Martin Fernholz (7/1), Matthias Modrok (6), Johnny Millwood (6), Sebastian Niederreiter (5/1), Alex Thumser (3), Andy Brem (2).

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