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Erfolgreich durchgesetzt: Im Duell zweier stark ersatzgeschwächter Teams gewannen die Weilheimer (in weißen Trikots, hier Matthias Brenner) mit 15 Punkten Vorsprung gegen den TSV Jahn Freising. 

Basketball: 2. Regionalliga

Es geht auch ohne Topscorer

Die Weilheimer Basketballer haben gegen den direkten Konkurrenten Jahn Freising einen wichtigen Sieg gefeiert. Dies gelang ihnen ohne ihren Topscorer.

Weilheim Es geht auch ohne den Top-Scorer. In Abwesenheit ihres bisher fleißigsten Punktesammlers, Raphael Sedlmayr, setzten sich die Weilheimer Basketballer in eigener Halle gegen den TSV Jahn Freising durch. Das Duell zweier ersatzgeschwächter Teams entschieden die Mannen von Trainer Darryl Millwood mit 82:67 (46:38) für sich. In der 2. Regionalliga Süd haben sich die Weilheimer fürs Erste vom Tabellenende abgesetzt.

„Dank einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung war es ein verdienter Sieg“, sagte Weilheims Teamsprecher Florian Willkomm. Die beiden Tabellennachbarn konnten jeweils nur Rumpftruppen mit jeweils drei Auswechselspielern aufbieten. Bei den Hausherren fehlten neben Sedlmayr auch noch Andreas Brem (Urlaub) sowie drei Langzeitverletzte. Freising trat ohne drei Stammkräfte an und musste sogar einen ihrer Trainer als Spieler aufbieten. Denis Rühmann kam so für die Gäste zum Einsatz; als im Schlussviertel zahlreiche Akteure foulbelastet waren, musste er ran. Angesichts der vielen Ausfälle auf beiden Seiten „war es nicht verwunderlich, dass das erste Viertel etwas holprig verlief“, berichtete Willkomm.

Die Weilheimer erwischten den etwas besseren Start. Nach einer 10:4-Führung (4.) kämpften sich die Gäste durch Distanztreffer wieder heran. Im Anschluss blieb die Partie bis zum Viertelende ausgeglichen. Im zweiten Durchgang lief es dann für die Millwood-Truppe wie geschmiert. Die Abwehr stand bombensicher und fing immer wieder Bälle ab. Vorne nutzten die Weilheimer ihre Möglichkeiten konsequent. Belohnung dafür war eine Acht-Punkte Führung, die die Weilheimer auch in die Kabine brachten.

Nach einigen verpassten Würfen auf beiden Seiten zu Beginn der zweiten Hälfte nahm die Partie Mitte des dritten Viertels bei einem Fünf-Zähler-Vorsprung der Hausherren Fahrt auf. Über das bessere Finish verfügten die Weilheimer, bei denen am Ende fünf Spieler zweistellig gepunktet hatten. Durch die gute Trefferquote setzten sie sich bis zum Viertelende auf elf Punkte ab (66:55). Im Schlussviertel versuchten die Freisinger, mit einer Pressverteidigung die Wende zu erzwingen. Die Gastgeber ließen sich ihre Führung aber nicht mehr nehmen. Die besten Werfer waren mit je 20 Punkten Andreas Thumser (Weilheim) und Thomas Kahlert (Freising). Thumser glänzte mit sechs erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen.

Statistik: Weilheims Spieler und ihre Punkte: Matthias Albrecht (2), Alexander Brem (2), Matthias Brenner (7/1 Dreier), Philipp Brenner (10), Thomas Gansneder, Maximilian Gotzler (14), Alexander Thumser (10), Andreas Thumser (20/6), Florian Willkomm (16/1).

Roland Halmel

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