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Silber vor heimischem Publikum: Berthold und Valinja Bauer (auf Platz zwei) bescherten dem gastgebenden TSV Weilheim gleich im ersten Wettbewerb ein Top-Ergebnis. 
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Silber vor heimischem Publikum: Berthold und Valinja Bauer (auf Platz zwei) bescherten dem gastgebenden TSV Weilheim gleich im ersten Wettbewerb ein Top-Ergebnis. 

Bayerische Standard-Meisterschaft im Tanzen

Silber, Bronze und zwei Aufstiege

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Zwei Medaillen, zwei Aufstiege und jede Menge übertroffene Erwartungen. Weilheimer Paare der Senioren III sorgen bei bayerischer Standard-Meisterschaft in der Stadthalle für Furore. 

Weilheim – Die bayerischen Meisterschaften der Senioren III (ein Partner über 50, der zweite über 55 Jahre) in den Standardtänzen liefen bestens für die Tanzsportabteilung des TSV Weilheim. Sportwart Thomas Koterba sprach von „traumhaften Ergebnissen“.

Für den ersten Höhepunkt sorgte gleich im ersten Wettbewerb des Tages, der Leistungsklasse D, das Weilheimer Paar Berthold und Valinja Bauer. In der Vorrunde erhielten sie von den fünf Wertungsrichtern (von denen aus Neutralitätsgründen drei aus außerbayerischen Landestanzsportverbänden kamen) in allen Tänzen die volle Anzahl an Wertungen. Damit war das Finale der besten sieben Paare erreicht. Auch dort „tanzten sie wirklich richtig gut“, so Sportwart Koterba. Den Quickstep gewann das Ehepaar sogar. Mit 7,0 Punkten holte das Paar die Silbermedaille. Damit nicht genug: Die Bauers stiegen zugleich in die C-Klasse auf. Gemäß den Regeln durften sie auch gleich am C-Turnier teilnehmen. Auch dort erreichten sie das Finale und wurden Sechste.

Für die zweite Weilheimer Medaille sorgten Dr. Michael und Monika Marschall in der B-Klasse. Souverän tanzte das Ehepaar durch die Vor- und die Zwischenrunde. Im Finale hielten sie ihr Niveau aufrecht, in allen fünf Tänzen (Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Foxtrott und Quickstep) wurden sie von den Richtern an die dritte Position gesetzt. Folgerichtig gab es auch die Bronzemedaille. Der Abstand zu den Vierten betrug satte sechs Punkte. Auch Michael und Monika Marschall stiegen in die nächsthöhere Klasse auf. Im A-Turnier verpassten sie mit ihrem 13. Platz von 23 Paaren nur knapp das Halbfinale. „Trotzdem waren beide überglücklich“, so Koterba.

Peter und Birgit Handel nutzten den Auftritt in Weilheim als Test für die am Tag darauf stattfindende Meisterschaft der Altersklasse IV  und waren daher nicht enttäuscht, dass für sie in der B-Klasse nach der Vorrunde Schluss war. Siegfried Schuster-Ambs und Renate Ambs erreichten das Halbfinale, der Einzug ins Finale blieb ihnen als Siebte nur ganz knapp verwehrt.

Als fünftes Weilheimer Paar gingen Thomas Koterba und Renée Rothböck an den Start. Beide hatten sich in der höchsten Klasse, der Sonderklasse S, das Viertelfinale zum Ziel gesetzt. Das wäre für die beiden, die erst seit sechs Monaten zusammen trainieren, „schon ein Erfolg“ gewesen, so die TSA in einer Mitteilung. Mit der optimalen Zahl von 25 Kreuzen schafften Koterba/Rothböck souverän den Einzug ins Viertelfinale. Die Zwischen- und Endrunden gingen dann am Abend bei einem Ball über die Bühne. Das Weilheimer Duo zeigte sich im Viertelfinale „entspannt und locker, aber dennoch hochkonzentriert“. Angefeuert von zahlreichen TSA-Anhängern, qualifizierten sich Koterba/Rothböck sogar noch fürs Halbfinale. Für den Einzug ins Finale reichte es nicht, „aber das war uns eigentlich von Anfang an klar“, so Koterba. Ein zwölfter Platz im zweiten gemeinsamen Turnier „war weitaus mehr, als wir uns hätten erträumen lassen“.

Doch nicht nur sportlich konnten die Weilheimer zufrieden sein. Als Ausrichter bekamen sie vom Bayerischen Landestanzsport-Verband ein sattes Lob, auf der Homepage ist von einer „bestens organisierten Veranstaltung“ zu lesen.

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