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Sie dominierten im Hauptlauf das Geschehen: Kilian Stich (links) und Lucas Theis von der "LG Telis Finanz Regensburg" gewannen in 33:41 Minuten.

1. Penzberger Team-Trail

Das Glanzlicht setzen zwei „Regensburger“

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Penzberg - Kilian Stich und Lucas Theis gewannen das Hauptrennen beim „1. Penzberger Team-Trail“. Die Premiere war ein voller Erfolg.

Das ganze Rennen über waren Kilian Stich (19) und Lucas Theis (22) in einer eigenen Welt gelaufen. Losgelöst von der Konkurrenz, die sie bereits in der ersten von acht 1,25-Kilometer-Runden distanziert hatten, spulten die beiden Athleten der „LG Telis Finanz Regensburg“ ihren Part ab. Auf der Zielgeraden zeigte sich, dass sie aber offenbar doch vom Drumherum an der Strecke etwas wahrnahmen. Die Zuschauer applaudierten, als Schlussläufer Stich die letzten Meter im Zielkorridor in Angriff nahm – und der Youngster applaudierte mit zufriedenem Gesichtsausdruck zurück. Mit der überragenden Zeit von 33:41 Minuten hatten Stich und Theis den Hauptlauf beim „1. Penzberger Team-Trail“ gewonnen.

„Die Strecke ist super, aber sehr anspruchsvoll“, sagte Stich. Der amtierende bayerische U-20-Meister über die 3000 Meter (8:43,70 Minuten) und 1500 Meter läuft demnächst eine EM-Qualifikation im Cross. Eine Teilnahme am Wettbewerb in Penzberg, quasi als harte Trainingseinheit, „hat sich angeboten“, sagte der Miesbacher. Theiss, der seit kurzem in Ostermünchen (bei Rosenheim) wohnt, fand es besonders interessant, „einen Wettkampf als Team zu bestreiten“. Beide Nachwuchssportler trainieren seit einiger Zeit zusammen.

Team-Trail in Penzberg: Die Bilder

Der Auftritt von Stich und Theis veredelte eine absolut gelungene Premiere. Rund 200 Läufer waren auf die Penzberger Berghalde gekommen. „Das war mehr, als wir erwartet haben“, sagte Melanie Jäger von der Leichtathletik-Abteilung des TSV Penzberg. Und die Teilnehmer, die in Zweier-Teams antraten, fanden nicht nur eine interessante Cross-Strecke vor, die obendrein mit einigen Hindernissen gespickt war. Auch die äußeren Bedingungen waren optimal: strahlender Sonnenschein, hohe Temperaturen und ein Untergrund, auf dem gut zu laufen war. Johann Baptist Wandinger (LC Tölzer) bestritt den Wettkampf sogar barfuß.

Angesichts der Umstände war es also nicht verwunderlich, dass die Organisatoren mit strahlenden Gesichtern herumliefen. TSV-Trainer Markus Brennauer war diesmal ausnahmsweise einmal nicht im Lauf-Outifit anzutreffen. Er sorgte im Wettkampfbüro dafür, dass alles glatt lief. Die Software für die Auswertung hatten die Penzberger selbst gestaltet. „Mal schauen, wie sie funktioniert“, sagte Brennauer mit Blick auf das große Teilnehmerfeld im Hauptlauf. Die 56 Teams wurde allesamt richtig erfasst – und schnell lagen die Ergebnislisten obendrein vor.

Am Start waren viele Läufer, die auch sonst bei Wettbewerben in der Region anzutreffen sind. Die Mannschaften verfolgten – je nach ihrem Leistungsstand – jeweils unterschiedliche Ziele. „Wir haben die 50 Minuten angepeilt“, sagte Manfred Weichart (SV Raisting), der zusammen mit Hans Steigenberger (Lauffreunde Pfaffenwinkel) angetreten war. Beide unterboten deutlich die selbst gesetzte Marke und kamen nach 47:39 Minuten im Ziel an. Spannend war im Hauptlauf vor allem das Duell der Mixed-Teams um den ersten Platz. Da wechselte gleich mehrmals die Führung. Am Ende gewannen Anna-Lena Stich und Fabian Alraun (Team 2XU/PTSV Rosenheim) mit der insgesamt zweitbesten Zeit (35:17) vor Sharon Müller/Stefan Haderer (TSV Penzberg), die nach 36:19 Minuten als Gesamtvierte einliefen.

Der Penzberger Team-Trail, der nach Wunsch der TSV-Leichtathleten ein fester Termin im Laufkalender werden soll, ist offiziell der Nachfolger des Huglfinger Team-Laufs durchs Bärenholz. Dessen Organisator, Ralf Kaufmann, war auch am Start. „Ich finde es super, dass es den Lauf weiter gibt“, sagte der Huglfinger. Zusammen mit seiner Tochter Irina absolvierte er den Hauptlauf in beachtlichen 43:33 Minuten. In der Mixed-Wertung bedeutete das den fünften Platz. Vor den Erwachsenen waren die Kinder, Schüler und Jugendlichen auf einer 600-Meter-Runde in Aktion. Angefeuert zumeist von Eltern und Geschwistern, waren sie voll bei der Sache. 

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