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Ganz oben gab’s ein herrliches Panorama: Tina und Gerhard Steinl nach dem „Bergkaiser“-Rennen, das von Innsbruck nach Kühtai führte.
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Frisch vermählt aufs Podest geradelt: Ehepaar Steinl top beim „Bergkaiser“

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Frisch vermählt – und erfolgreich: Tina und Gerhard Steinl aus Deutenhausen haben am „Bergkaiser“-Rennen in Tirol teilgenommen. Beide standen am Ende der Schinderei auf dem Podest.

Kühtai – Besser hätte es für Tina und Gerhard Steinl gar nicht laufen können. In ihrem ersten Radrennen als Ehepaar erreichten die Sportler aus Deutenhausen jeweils einen Podestplatz. Beim „Bergkaiser“ in Innsbruck traten sie mit dem Mountainbike an. Während Tina Steinl als Siegerin über die Ziellinie fuhr, glänzte Gerhard Steinl als Dritter. „Die Schinderei hat sich für uns beide gelohnt“, so das Paar in einer Mitteilung.

Der „Bergkaiser“ ist wahrlich eine besondere Herausforderung. Auf den 36 Kilometern von Innsbruck über Kematen, Gries im Sellrain und St. Sigmund nach Kühtai sind 1400 Höhenmeter zu überwinden, wobei die ersten elf Kilometer flach sind. Tina Steinl hatte im vergangenen Jahr den „Bergkaiser“ mit dem Rennrad bestritten und damals in 1:39:57 Stunden Rang zwei in ihrer Altersklasse belegt. Diesmal traten sie und ihr Mann fürs „Team Orbea Germany“ mit Mountainbikes an.

Bergkaiser: 1400 Höhenmeter auf 36 Kilometer Länge   

Kurz vor dem Start habe sie „noch keinen Plan und Strategie“ gehabt, wie sie das Rennen angehen wolle. Doch kaum im Startblock stehend, habe sich Tina Steinl „im Racemodus“ befunden. Vor dem Rennen und in der neutralisierten Startphase hatten beide Deutenhausener noch leichte Bedenken, ob sie es mit ihren Mountainbikes schaffen würden, im Feld mit den Rennradfahrern mithalten zu können. Das Fahren mit den doch sehr viel breiteren Reifen bedeutet einen gehörigen Kraftaufwand. Doch als es losging, „sind wir ganz gut vorne mitgekommen“, teilten sie mit.

Bergkaiser: Am Schluss noch Rennradler überholt 

Relativ weit vorn im Feld passierten sie den Punkt, von dem es nur noch bergauf ging. Dabei ist auch eine Passage zu überwinden, in der es etwa einen Kilometer mit 20 Prozent bergauf geht. Am Schluss überholten beide sogar noch Rennradfahrer, wie sie mitteilten. Gerhard Steinl überquerte nach 1:37:30 Stunden die Ziellinie. Bei den Mountainbikern wurde er damit Dritter – und hatte deutlichen Vorsprung auf die Verfolger. Tina Steinl gewann in 1:54:12 Stunden die Mountainbike-Wertung bei den Frauen. Sie war knapp 20 Minuten schneller als die Zweite. Die Topzeit des Tages schaffte Rennradfahrer Michael Spögler (Italien/„Team Corratec“) mit 1:06:41 Stunden. Schnellste Frau in diesem Jahr war die Österreicherin Eva Mitteregger („Union Raiffeisen Radteam Tirol“) in 1:24:05 Stunden.

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